Handeln im Internet

Der Handel ist die Grundlage aller Wirtschaftssysteme. Gehandelt wird so ziemlich mit allem, was es gibt, beweglichen Gütern, Immobilien, Wertpapieren, Lebensmitteln. Der Fantasie der Verkäufer, eine neue Ware zu finden und dafür Käufer zu suchen, sind keine Grenzen gesetzt. Prägten früher kleine Einzelhandelsgeschäfte das Straßenbild unserer Städte, wurden diese im Laufe der Jahre durch wenige Filialbetriebe ersetzt, Onlineshops konkurrieren im Internet um die Kunden. Eines ist allen gemeinsam: sie handeln, sie verkaufen. Handel besteht, seit dem es Menschen gibt. War es zunächst der Tauschhandel, wurde dieser mit der Einführung der ersten Münzen durch den klassischen Ankauf und Verkauf, wie wir ihn heute kennen, abgelöst.

Gehandelt werden aber nicht nur konkrete Waren, sondern auch künstliche Produkte oder Dinge, welche der Verkäufer gar nicht selbst besitzt. Die Rede ist dabei von Produkten aus dem Finanzbereich, der Familie der Derivate. Falls Sie noch nicht sicher sind was zu Ihnen passt, dann schauen Sie sich unseren Artikel zum Thema Anlagecharaktere an: HIER

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Cashboard Test: 2 Prozent Zinsen garantiert

Die Cashboard GmbH ist ein relativ junges Unternehmen mit Geschäftssitz in Berlin. Doch hinter dem Namen verbergen sich alte Hasen, nämlich das Entwicklerteam von Refined Investment, welches bereits seit 2010 mit einer Plattform für das automatisierte Handeln auf dem Markt ist. Das Cashboard Angebot richtet sich an Anleger, die eine Möglichkeit suchen, um ihr Geld gewinnbringend anzulegen und mehr als die derzeitigen Mickrigzinsen für Festgeld erwarten. Hierfür stehen den Cashboard Kunden drei verschiedene Anlageformen zur Verfügung. Mehr lesen

Was verdient ein Broker?

Das Einkommen eines Brokers hängt von drei Faktoren ab. Als Erstes ist es natürlich ausschlaggebend, in welchem Metier er aktiv ist. Zum Zweiten spielt die Anzahl der Trades, die vermittelt werden, eine Rolle, zum Dritten die gehandelten Volumina. Im klassischen Wertpapiergeschäft setzt sich das Einkommen eines Brokers aus einem Grundgehalt und Provisionen zusammen. Mehr lesen

Was ist ein Broker?

Unter einem Broker, zu Deutsch Makler, versteht man auf der einen Seite das Handelsgesetzbuch einen Vermittler zwischen zwei Parteien. Seine Aufgabe besteht darin, Käufer und Verkäufer eines Wirtschaftsgutes zusammenzubringen. Diese Aufgabe darf keinen der Beteiligten bevorteilen. Für den erfolgreichen Geschäftsabschluss erhält der Broker eine Courtage. Mehr lesen

Wie wird man Broker?

Bei einem Brokerunternehmen handelt es sich nicht um eine Personengesellschaft, sonder um eine Kapitalgesellschaft. Um ein solches Unternehmen eröffnen zu dürfen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Da ein Broker in Deutschland ein Finanzdienstleister im Sinne der Bafin darstellt und die rechtlichen Grundlagen im Investmentgesetz geregelt sind Mehr lesen

Eine neue Handelskultur hat Einzug gehalten

Das Internet hat unsere Handelskultur in allen Bereichen auf den Kopf gestellt. Der klassische Einzelhandel, der nicht den Filialbetrieben zuzuordnen ist, bekam und bekommt diese bitter zu spüren. In den Kleinstädten findet ein Ladensterben statt, die Innenstädte und Einkaufszentren sind gerade am Samstag, dem früheren Haupteinkaufstag, bei Weitem nicht mehr so überlaufen. Die stundenlange Suche nach dem idealen Geschenk oder dem besten Fernseher in den einschlägigen Geschäften wurde durch das Scrollen durch die Seiten der Onlineshops abgelöst. Einkauf, und damit der Handel, findet heute nicht mehr zu starren Ladeöffnungszeiten statt, sondern dann, wenn es der Verbraucher wünscht und vor allem dort, wo es der Verbraucher wünscht, zu Hause, am Arbeitsplatz oder im Café. Dieser Sachverhalt gilt aber nicht nur für die klassischen Konsumgüter, sondern in allen Bereichen. Die Banken und Versicherungen vor Ort wissen ebenfalls um die Macht des Internets.

Die Finanzindustrie stellt sich um

Dieses Portal beschäftigt sich mit dem Handel. Dabei ist aber nicht der generelle Warenverkauf gemeint, sondern der Handel mit Finanzprodukten. Diese sind vielfältig, reichen von Krediten über Versicherungen hin zu Aktien und Derivaten. Wir konzentrieren uns hier auf den Bereich der Kapitalanlage und des Investierens. Für die Filialbanken und Sparkassen in der Fläche hat sich das geschäftliche Umfeld ebenfalls geändert. Hintergrund sind Vergleichsportale, die Verbrauchern mit wenigen Mausklicks zeigen, welcher Anbieter für das gewünschte Finanzprodukt die günstigsten Konditionen bietet. Niemand ist mehr darauf angewiesen, auf regionale Unternehmen zurückzugreifen. Die Direktanbieter ermöglichen Kontoeröffnungen und Nutzung der Services völlig losgelöst vom Wohnort. Die Transparenz auf dem Finanzmarkt hat ein Ausmaß angenommen, welches die Verbraucher in die aktive Rolle versetzt, und sie nicht mehr auf die „eine Bank“ vor Ort angewiesen sein lässt.

Neue Konditionen und neue Produkte

Ist die Rede vom Handel im Internet, denken viele Menschen an den Handel mit den unterschiedlichsten Finanzprodukten. Dazu zählen für die breite Masse der Anleger in erster Linie Aktien, Anleihen, Fonds und Zertifikate. Für diese Anlageprodukte gilt in erster Linie, dass der Handel über einen Direktanbieter deutlich günstiger ausfällt, als über ein herkömmliches Institut. Während die Filialbanken und Sparkassen ihren Fokus auf den Vertrieb hauseigener Investmentfonds und Zertifikate legen, bieten die Onlinebroker Tausende von Fonds, unabhängig von der Kapitalanlagegesellschaft an. Auch wenn der Onlinehandel in Bezug auf die Beratung eigentlich eine Einbahnstraße darstellt, sieht die Realität anders aus. Das Informationsangebot zu Aktien der Direktbanken ist in allen Punkten umfassender. Analystenmeinungen, Kursziele und Expertenkommentare unterstützen die Anleger bei ihren Handelsentscheidungen.

In Bezug auf die Kostenseite punkten die Direktbanken ebenfalls. Die Depotverwaltungsgebühren gehören in vielen Fällen bereits der Vergangenheit an. Fixe Transaktionskosten haben bei einigen Anbietern die vom Ordervolumen prozentual berechnete Courtage ersetzt. Neben einer Veränderung in der Gebührenlandschaft brachte das Internet auch einige neue Formen des Handels mit sich.

Derivate für Fortgeschrittene

Der Devisenhandel war bis vor einigen Jahren in Form des Spothandels den institutionellen Anlegern vorbehalten. Spezielle Broker machten vor einigen Jahren den Devisenhandel als Forex- oder FX-Handel auch privaten Investoren zugänglich. Auf der Basis eines Hebelgeschäftes müssen die Anleger nicht die gehandelten Volumina, die sich häufig im sechsstelligen Bereich bewegen, traden, sondern nur einen prozentualen Bruchteil des gehandelten Volumens.

Nach dem gleichen Prinzip, als gehebeltem Geschäft, verläuft der Handel mit CFDs. Contracts for Difference, auf Deutsch Differenzkontrakte, sind, ähnlich dem Forexhandel, sehr spekulativ. Überdurchschnittlichen Renditen stehen aber auch überdurchschnittliche Risiken gegenüber. Während im Forex nur Devisenpaare gehandelt werden, stehen im CFD-Handel als Basiswerte Aktien, Rohstoffe, Indizes, Zinssätze oder Anleihen zur Verfügung. Diese Derivate sind neben binären Optionen die jüngsten Kreationen für den Handel mit Finanzinstrumenten.

Bei binären Optionen erwirbt der Anleger ebenfalls nicht den konkreten Basiswert an sich, sondern nur in abstraktes Recht daran. Beim Traden mit binären Optionen kommt es nicht auf den Kurswert selbst an, sondern nur darauf, dass der Trader die Entwicklung des Basiswertes vom Zeitpunkt des Erwerbs der Option bis zum Verfallszeitpunkt richtig vorhersagt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kurs des Basiswertes, einer Aktie, Devisenpaaren, Rohstoffen oder Indizes, steigt oder fällt.

Anders als binäre Optionen, gibt es den Handel mit klassischen Optionen schon seit Jahrzenten. Im Unterschied zu digitalen Optionen, wie binäre Optionen auch genannt werden, handelt es sich hier nicht um eine Kurswette gegen den Broker, sondern zwei Trader schließen einen Handel ab, bei dem der Verkäufer den Basiswert, welcher unterlegt ist, im klassischen Geschäft handelt es sich um Aktien, auch tatsächlich besitzt.

Zertifikate stellen, ebenso wie Forex und CFDs, ebenfalls noch eine recht junge Anlageklasse dar, wenn man den Jahrgang 1990 für die Emission des allerersten Zertifikates als noch recht jung sieht. Bei diesen Papieren handelt es sich um ein zweiteiliges Konstrukt. Auf der einen Seite erhält der Anleger einen garantierten Zinssatz für die Laufzeit des Zertifikats. Auf der anderen Seite ergibt sich die Rentabilität allerdings aus der Kursentwicklung einer unterlegten Aktie oder eines Aktienkorbes. Der scheinbaren Sicherheit der festen Verzinsung steht die Unwägbarkeit der Kursentwicklung des Basiswertes gegenüber.

Futures, Terminkontrakte, erfreuen sich ebenfalls immer größerer Beliebtheit. Unter einem Future versteht man einen verbindlichen Börsenhandel zweier Vertragspartner über ein Geschäft, welches erst in der Zukunft getätigt wird. Der Käufer muss den vereinbarten Basiswert abnehmen, der Käufer muss liefern. Der Verkäufer zielt bei einem Future, ähnlich bei einem Optionsgeschäft, darauf ab, dass der Kurs zum Zeitpunkt der Fälligkeit gefallen sein wird. Der Käufer auf der anderen Seite stellt auf steigende Kurse ab, um nach Fälligkeit des Kontraktes den billiger eingekauften Basiswert zum dann teuereren Kurs zu verkaufen. Futures werden sowohl auf Finanztitel abgeschlossen als auch auf Rohstoffe oder Waren.

Auf diesem Portal stellen wir Ihnen die einzelnen Handelsmöglichkeiten genauer vor, bewerten die Chancen und Risiken und geben ihnen damit Entscheidungshilfen, ob das jeweilige Produkt für Sie zum Handel geeignet ist, an die Hand.