MaxBlue

Bei maxblue handelt es sich um den Onlinebroker der Deutsche Bank AG, der im April 2001 live geschaltet wurde. Maxblue bietet alles rund um den Wertpapierhandel, vom Fondssparplan bis hin zum Wertpapierkredit.

MaxBlue Aktienhandel

Das Wertpapierdepot

Die Deutsche Bank als Filialinstitut gehört bekanntermaßen nicht zu den Discountbanken. Kunden von maxblue sind in Bezug auf das Onlinedepot jedoch besser gestellt als die Filialkunden. Die Depotverwaltung ist kostenfrei. Ein beliebter Irrtum der maxblue-Kunden ist jedoch, dass sie in den Filialen die gleiche Beratung erhalten, wie die Kunden der Deutschen Bank. Dies ist jedoch nicht der Fall, das maxblue-Depot beinhaltet keine Gespräche in einer Filiale. In Bezug auf die Transaktionskosten nimmt der Broker einen Platz im soliden Mittelfeld ein. Für die Transaktionen berechnet das Institut die für prozentual kalkulierten Courtagen üblichen 0,25 Prozent vom Kurswert der gehandelten Wertpapiere. Der Unterschied bei den Banken liegt hier in der Mindestkommission respektive in der Deckelung. Als Untergrenze berechne maxblue 7,90 Euro pro Trade, maximal jedoch 39,90 Euro. Dabei wird nicht zwischen den einzelnen Börsenplätzen entschieden. Hier liegen die Differenzen in den Börsenentgelten. Für den Xetra fallen 2,50 an, für US-Börsen 15 Euro und sonstige Börsen weltweit 29 Euro. Der außerbörsliche Handel, bei maxblue als Direct Trade bezeichnet, ist kostenfrei in Bezug auf die Entgelte für Börsenplätze. Die Transaktionen werden aber zu den Konditionen abgerechnet, die für den börslichen Handel gelten. Im Rahmen von Sonderaktionen verzichtet der Broker aber hin und wieder auf die Courtagen.

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Zusätzliche Entgelte in Höhe von 9,90 Euro fallen für alle Orders an, die nicht online ausgeführt werden. Bei einer Orderänderung oder Löschung berechnet die Deutsche Bank-Tochter immerhin 4,90 Euro, eine Dienstleistung, welche das Gros der Mitbewerber kostenfrei übernimmt.

Mit dem maxblue Depotkredit steht Anlegern zusätzlicher finanzieller Spielraum für den Wertpapierhandel zur Verfügung. Der Kreditrahmen hängt vom Beleihungswert des Depots ab. Es handelt sich dabei um einen Rahmenkredit, der Kunde zahlt nur auf den Betrag Zinsen, der tatsächlich in Anspruch genommen wird. Die Verzinsung ist deutlich interessanter als bei einem klassischen Ratenkredit.

Die ersten Schritte auf dem Börsenparkett

Maxblue empfiehlt sich durchaus auch als Broker für Anfänger. Der Einstieg in das Börsengeschehen muss nicht immer gleich über Einzeltitel erfolgen, Aktienfonds haben sich ebenfalls als bewährte Anlage in Produktivvermögen und Sachwerte etabliert. Die von maxblue angebotenen Fonds werden in der Regel mit einem Rabatt von 50 Prozent auf den Ausgabeaufschlag angeboten, die jeweils selektierten zehn Top Fonds werden komplett ohne Agio ausgegeben. Für Wertpapiersparpläne stehen bei den Frankfurtern sowohl Fondssparpläne zur Verfügung als auch die Möglichkeit, direkt in Einzeltitel zu investieren. Die Mindestsparrate beträgt für Sparpläne 50 Euro im Monat. Im Fondsgeschäft greift maxblue nicht nur auf Anteile der konzerneigenen DWS zurück, sondern bietet über 6.300 Fonds zur Auswahl. In der Wissensdatenbank finden sich zahlreiche Videotutorials und Hilfestellungen für Einsteiger, die den Beginn im Börsengeschehen erleichtern.

Es versteht sich für den Onlinebroker des deutschen Branchenprimus von selbst, dass auch dem Bedürfnis nach mobilem Trading der Kundschaft Rechnung getragen wird. Für den Handel von unterwegs bietet maxblue sowohl einen Zugang über den „mobile Trader“ als auch mittels Apps. Diese finden sich sowohl für iOS, als auch für Android und Windows Phone.

Das Angebot von maxblue richtete sich bei Einführung in erster Linie an Kunden der Deutsche Bank, die Wert auf eine kostenfreie Depotführung legten. Mit den Analystenmeinungen und der Watchlist bieten sich Ansätze, Grundlagen für die Handelsentscheidungen zu treffen. Die Vielfalt der Charts und Tools, die andere Onlinebroker für Profitrader, beispielsweise für den Intradayhandel bieten, finden sich bei maxblue allerdings nicht. Für Anleger, die eher dazu tendieren, Aktien oder Fonds zu erwerben und langfristig zu halten, bietet maxblue allerdings durchaus attraktive Ansätze.

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