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Ratgeber Altcoins: Die besten Alternativen zum Bitcoin

Kein anderes Investitions- und Anlageobjekt hat innerhalb der letzten Jahre eine solch aufsehenerregende Erfolgsgeschichte geschrieben wie der Bitcoin. Die Referenz-Software (welche übrigens Open Source ist – also einen frei zugänglichen Quellcode besitzt) wurde im Jahr 2009 erstmals veröffentlicht. Seitdem ist eine Menge geschehen. Neben dem Bitcoins gibt es auch noch sogenannte Altcoins, die ein beachtliches Wachstum hingelegt haben.

Altcoins - Die besten Alternativen zum Bitcoin

Bild: Die Kursentwicklung des Bitcoin und der Altcoins bringen Anleger zum Staunen. Bildquelle: Julia Tsokur – 320379275 / Shutterstock.com

Die Kursentwicklung lässt so manchen Anleger vom Glauben abfallen: Noch bis Ende des Jahres 2011 konnte ein Bitcoin für unter zehn Dollar erworben werden. Mittlerweile (Stand 11. Juni 2017) bewegt sich der Kurs bei rund 2.580 Euro, er hatte zwischenzeitlich sogar schon die 2.800 Euro Marke geknackt.

Und wie es bei Erfolgsgeschichten immer so ist, ließen die Nachahmer nicht lange auf sich warten. Innerhalb der Jahre haben sich zahlreiche Alternativen zur bekanntesten Kryptowährung entwickelt, deren Performance und Erfolgsaussichten wir hier etwas näher beleuchten wollen.

Doch zunächst: Wie funktioniert überhaupt eine Kryptowährung?

Um dem Charakter und der Funktionsweise von Kryptowährungen auf die Schliche zu kommen, zerlegen wir zunächst den Namen in seine zwei Bestandteile: „Krypto“ und „Währung“. „Krypto“ steht hier als Kürzel für „Kryptographie“, also die Geheimhaltung bzw. Verschlüsselung von Daten. Hängt man den Begriff Währung an, so erhält man ein Zahlungsmittel, welches auf verschlüsselten Daten basiert.

Der große Vorteil eines solchen Zahlungsmittels ist die Dezentralität. Das bedeutet konkret: Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. sind unabhängig von der Kontrolle durch Banken als zentrale Instanzen. Auch die Entscheidungen der Zentralbanken und politischer Institutionen haben keinen unmittelbaren Einfluss auf die Währung.

Um Kryptowährungen zu erzeugen, sind komplizierte und langwierige Rechenprozesse erforderlich. Man spricht dabei auch vom „Schürfen“ oder „Minen“. Die Erzeugung erfolgt meist in einer sogenannten Blockchain, einer Kette von Rechenprozessen, in der jeder neue Prozess einzigartig und somit fälschungssicher ist und an den vorigen Prozess anknüpft.

Übersicht der Altcoins

Unangefochtener Marktführer unter den Kryptowährungen ist der Bitcoin. Trotzdem gibt es mittlerweile eine ganze Reihe alternativer Ansätze bzw. Konkurrenten, genannt Altcoins (Kürzel für „Alternative Coins“). Wie stark die Altcoins am Aufholen sind, erkennt man an der Kapitalisierung. Diese beträgt beim Bitcoin derzeit ca. 30 Milliarden US-Dollar. Rechnet man alle Altcoins zusammen, übersteigt deren Kapitalisierung diesen Betrag und pendelt sich bei etwa 32 Milliarden US-Dollar ein. Die wichtigsten dieser Alternativen sind:

Ethereum

Der Begriff Ethereum bezeichnet genau genommen nicht die Kryptowährung selbst, sondern die dahinter stehende Blockchain – also die dezentrale Datenbank. Die dazugehörige Währung nennt sich Ether (ETH). Im Unterschied zum Bitcoin ist Ethereum mit weitreichenderen Funktionen ausgestattet. So lassen sich beispielsweise kleine Programme an die Blockchain anhängen, mit denen digitale Verträge (sogenannte „Smart Contracts“) automatisch ausgeführt werden können.

Noch beeindruckender als dieser Funktionsumfang ist allerdings die Performance von Ethereum. Vor gerade einmal rund zwei Jahren gestartet, erreichte die Kryptowährung schon nach einem guten halben Jahr eine Marktkapitalisierung von mehr als 500 Millionen US-Dollar. Vergleicht man den Kurs des ETH vom 1. Januar 2017 mit dem von Ende Mai, so ergibt sich eine Wertsteigerung um mehr als 2.400 Prozent!

Die extreme Performance gründet sich auch darauf, dass Ethereum bei Anlegern und Konzernen großes Vertrauen genießt und in letzter Zeit immer größere Unterstützung durch weltbekannte Unternehmen erfährt. Das alles macht Ethereum zur derzeit zweitbeliebtesten Kryptowährung, direkt nach dem Bitcoin.

Ripple

Ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen in der Performance liefert seit einigen Monaten die Krypowährung XRP mit dem ETH (Ethereum). Hinter XRP steht Ripple, ein Zahlungsnetzwerk mit Open-Source-Protokoll, welches im Jahr 2013 das Licht der Welt erblickt hat. In den ersten Jahren tat sich recht wenig am Kurs – und wenn doch, dann ging es eher abwärts.

Das hat sich im Frühjahr 2017 radikal geändert. Plötzlich schien der Kurs schier zu explodieren – er hat sich innerhalb von nur sechs Wochen fast verzwanzigfacht! Noch im März bei rund 700, lag der Kurs zwischenzeitlich bei einem Wert von über 13.000, hat jedoch wieder etwas eingebüßt. Trotzdem: Mit rund neun Milliarden Dollar Kapitalisierung liegt Ripple schon bei über 30 % des Bitcoin-Kapitals, und ein Ende der Erfolgsgeschichte ist derzeit nicht abzusehen.

Litecoin

Ähnlich lange auf dem Markt wie der Bitcoin ist auch der Litecoin – bereits seit 2011. Die Initiatoren verfolgten (und verfolgen immer noch) mit dem Litecoin ein ganz klares Ziel: die Schwächen des Bitcoin zu nutzen und mit ihrem Produkt zu beseitigen. Eine solche Schwäche ist z. B. die Zeit zum Herstellen einzelner Blöcke beim Bitcoin. Litecoin ist hier wesentlich schneller und benötigt nur etwa ein Viertel der Zeit.

Angesichts der unzähligen neuen Kryptowährungen war der Litecoin in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten, der Performance dementsprechend bescheiden. Diese Zeiten dürften nun vorbei sein, denn im April 2017 setze der Litecoin zu einem wahren Höhenflug an. Das Marktvolumen hat sich im (noch nicht abgeschlossenen) ersten Halbjahr 2017 mehr als verdoppelt. Analysten halten dies jedoch noch längst nicht für den Peak. Es bleibt also spannend.

Monero

Abschließen möchten wir unsere Auflistung der wichtigsten Konkurrenten des Bitcoin mit der Kryptowährung Monero (XMR). Zunächst fällt die enge Verwandtschaft mit dem Bitcoin auf, bei näherer Betrachtung lässt sich jedoch der klare Fokus auf mehr Dezentralität und Anonymität erkennen. Um dies zur erreichen, wandelte man für die Programmierung des Monero nicht lediglich den Source-Code des Bitcoin ab, sondern programmierte diesen völlig neu. Man spricht dabei auch vom CryptoNote-Protokoll.

Die Marktkapitalisierung des XMR wuchs im Zeitraum Dezember 2015 bis Mai 2017 von weniger als 3,8 Millionen US-Dollar auf über 725 Millionen US-Dollar. Anleger sollten also aufhorchen und Monero unbedingt mit auf ihren Zettel nehmen.

Wie sieht die Zukunft der Altcoins aus?

Angesichts der hier dargestellten, extremen Performance der wichtigsten Altcoins fragen sich viele Anleger und Spekulanten, ob ein Einstieg überhaupt noch lohnt. Experten sind sich sicher: Altcoins werden kurz- und mittelfristig noch weiter zulegen. Das hat mehrere Gründe:

Immer größere Bekanntheit

Während Kryptowährungen in der Anfangszeit lediglich „Nerds“ und Finanzexperten geläufig waren, verbreitet sich das (teilweise komplexe) Wissen nach und nach auch in der weniger finanzaffinen Bevölkerung. Dadurch steigen das Interesse und natürlich auch die Nachfrage.

Immer mehr Coin-Millionäre

Die Zahl der Menschen, die durch Kryptowährungen reich geworden sind, steigt stetig an. Das Besondere daran: Viele dieser Menschen investieren einen Teil ihrer Gewinne wiederum in neue Projekte, die mit Kryptowährungen zu tun haben. Dadurch wird die Technik immer schneller vorangetrieben und es wird in immer kürzeren Abständen innovative neue Features in diesem Bereich geben.

Schwindendes Vertrauen in zentrale Instanzen

Banken und Zentralbanken als zentrale Institutionen im Finanzbereich verlieren immer mehr Vertrauen sowohl seitens Unternehmen als auch bei den Privatkunden. Auch dies ist ein Faktor, der die „Flucht“ in dezentrale Kryptowährungen begünstigt.

Bildquelle: Julia Tsokur – 320379275 / Shutterstock.com

Unterzeichnung eines Kreditvertrages
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Ist der Minikredit eine Alternative zum Ratenkredit?

Immer mehr Menschen tendieren in Deutschland dazu, einen Kredit für die unterschiedlichsten Zwecke aufzunehmen. Ob es ein dringend benötigtes Ersatzgerät für den Haushalt ist oder aber der langersehnte Traum, spielt dabei keine Rolle. Während für die zweite Situation höchstwahrscheinlich ein klassischer Ratenkredit notwendig wäre, würde im ersten Fall schon ein Minikredit ausreichen. Doch ist er wirklich eine ernstzunehmende Alternative?

Voraussetzungen für einen klassischen Kredit sind sehr umfangreich

Wer schon einmal einen finanziellen Engpass hatte oder momentan in einer entsprechenden Situation ist, wird sich schon mit dem Thema der Kreditaufnahme befasst haben. Die bekannteste Kreditart stellt dabei der klassische Ratenkredit dar, der vorzugsweise bei der Bank beantragt wird. Die Kreditsumme ergibt sich dabei aus dem Kreditbetrag, den Zinsen und der Laufzeit. Zurückgezahlt werden muss der Kredit immer in festen Monatsraten, deren Höhe variabel ist und sich nach den genannten Faktoren richtet. Wer einen solchen Ratenkredit aufnehmen möchte, kann dies mittlerweile ebenso online tun, doch auch hier sind die Voraussetzungen für die Erlangung des Kredits ähnlich komplex:

  • Sicherheiten müssen vorhanden sein
  • Festes Einkommen muss Rückzahlung garantieren
  • Prüfung der Bonität ist fester Bestandteil
  • Abtretung der Gehaltsforderungen an Bank

Keine Bank erteilt einen Ratenkredit an einen Verbraucher, wenn dieser keinerlei Sicherheiten im Gegenzug offeriert. Auch wenn gerade bei Personen, die häufiger schon einmal fremdes Geld benutzen, der Eindruck von geschenktem Geld entstehen kann, so ist genau das Gegenteil der Fall. Ohne ein festes Einkommen, das man der Bank offenlegt, stehen die Karten ebenso schlecht wie bei einer negativen Bonitätsprüfung respektive bei negativen Schufa-Einträgen. Die Abtretung der Gehaltsforderungen gegen den Arbeitgeber an die Bank zählt ebenfalls zu den Standardmaßnahmen. 

Minikredit wird auch Kleinstkredit genannt und ist für kleinere Beträge

Reparatur bezahlen durch Minikredit

Ist einmal etwas am Auto defekt, kann mit einem Minikredit schnell repariert werden. Bildquelle: RomanR – 411935320 / Shutterstock.com

Zu trennen von dem soeben erörterten klassischen Kredit ist der Minikredit, der auch als Kleinstkredit bekannt ist. Im aktuellen Vergleich (Stand: 07.03.17) liegen die effektiven Jahreszinsen zwischen 7,95% und 13,90%. Hierin liegt auch schon ein erster Unterschied zum klassischen Kredit, denn es ist in letzter Zeit ein zu beobachtender Trend gewesen, dass Ratenkredite als 0%-Finanzierungen angeboten werden. Bei diesen muss der Kreditnehmer keine Zinsen für das zur Verfügung gestellte Geld zahlen, sondern lediglich den originären Betrag. Kleinstkredite weisen jedoch noch mehr Unterschiede gegenüber dem Ratenkredit auf:

  • Minikredit läuft über viel kürzere Zeiträume
  • Geldsumme ist letztlich viel kleiner
  • Kurzfristig verfügbar

Wie der Name „Minikredit“ bereits suggeriert, ist dieser nicht nur auf wesentlich kürzere Laufzeiten angelegt, sondern stellt dem Kreditnehmer auch einen erheblich kleineren Geldbetrag zur Verfügung. Dieser beträgt normalerweise zwischen 500 bis 5000 Euro. Mit diesem können kurzfristig und ohne das Ausarten in ein umfangreicheres Prozedere Geldprobleme ausgemerzt werden. Manche Verbraucher nutzen hierfür auch schlicht den Dispokredit ihres Kreditinstituts, doch hier fallen in der Regel noch erheblich mehr Zinsen an.

Der Minikredit benötigt weniger Sicherheiten und ist online verfügbar

Sicherheiten beim Minikredit

Der Minikredit eignet sich vor allem für Menschen, die weniger Sicherheiten anbieten können. Bildquelle: pathdoc – 526221952 / Shutterstock.com

Doch es gibt noch weitere Unterschiede, die zwischen einem Ratenkredit und einem Minikredit bestehen:

Kreditart Vorteile Nachteile
Ratenkredit Große Beträge möglich Umfangreicher Prozess
Minikredit Kaum Sicherheiten nötig Weniger Geld

Vorweg gesagt sollte man wissen, dass Minikredite aktuell hauptsächlich online zu finden sind. Gleichfalls bieten aufgrund der anfallenden Bearbeitungsgebühren, die in einem nur schlechten Verhältnis zum kleineren Kreditbetrag stehen, längst nicht alle Kreditinstitute überhaupt einen Kleinstkredit an. Doch der Fakt, dass für die Erlangung eines Minikredits im Internet zu suchen ist, ist keinesfalls ein immanenter Nachteil, denn hier gibt es mehrere hilfreiche Plattformen, die einem im Nu den Weg zum fremden Geld eröffnen.

Eine Alternative besteht darin, den Kleinstkredit über einen Finanzmakler abzuschließen respektive sich von diesem unterstützen zu lassen. In der Regel wird dies jedoch nicht nötig sein, da der gesamte Prozess nicht nur weniger umfangreich ist und somit schneller vonstattengeht, sondern auch weniger Anforderungen an den künftigen Kreditnehmer stellt. Hierin liegt nämlich ein weiterer Unterschied zum Ratenkredit, denn für einen Kleinstkredit benötigt ein Verbraucher kaum Sicherheiten. Selbstverständlich liegt dies vorrangig darin begründet, dass der Betrag des Darlehens auch wesentlich geringer ausfällt. Aber auch aber kommen Verbraucher um die Erbringung eines Gehaltsnachweises nicht herum.

Alternative Möglichkeiten der Geldbeschaffung können vorzugswürdig sein

Insgesamt lässt sich somit festhalten, dass der Minikredit auf jeden Fall eine lohnenswerte Alternative zum Ratenkredit ist, sofern man nicht eine größere Geldsumme benötigt und mit der Abwicklung des Ganzen über das Internet leben kann. Für Menschen, die bereits ein oder mehrere negative Schufa-Einträge aufweisen, handelt es sich demgemäß um eine nahezu ideale Lösung, an schnelles Geld zu kommen. Wer über die Aufnahme eines Kredits nachdenkt, sollte nichtsdestotrotz wissen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, kurzfristig an Geld zu gelangen, die ohne die Beanspruchung fremder Güte auskommen:

  • Freunde und Verwandte nach Geld fragen
  • Nicht benötigte Gegenstände aus Haushalt verkaufen
  • Kurzfristig einen Minijob annehmen

Eine Möglichkeit ist es, Freunde und Verwandte nach Geld zu fragen. Hiervor schrecken aber auch manche Personen zurück, denn an Geldproblemen ist schon die eine oder andere Freundschaft zerbrochen. Taktisch klug ist es jedoch auch, Gegenstände aus dem Haushalt zu veräußern, die nicht mehr benötigt werden. Hierfür bieten diverse Handelsplattformen im Netz kostenlose Anlaufstellen, doch es gilt zu beachten, dass bei manchen eine Provision anfällt. Die klassische Möglichkeit ist es, mehr zu arbeiten bzw. kurzfristig einen Minijob anzunehmen.

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Kalkulation der Finanzen
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Crowdinvesting: Bei diesen Anbietern können Sie in Immobilien investieren

Crowdinvesting ist derzeit in aller Munde. Das liegt vorrangig daran, dass sich mit herkömmlichen Anlageformen kaum mehr eine zufriedenstellende Rendite erzielen lässt. Besonders beliebt ist aber eine bestimmte Form des Crowdinvestings, und zwar das in Immobilien. Das leicht zu verstehende Prinzip versucht dabei, Privatanleger und Immobilienentwickler zusammenzubringen und so die Bedürfnisse von beiden Seiten kumulativ zu stillen.

Crowdinvesting ist besonders in schwierigen Wirtschaftszeiten beliebt

Menschen, die noch nie mit dem Thema Crowdinvesting in Berührung gekommen sind, fragen sich initial natürlich, um was für eine Anlageform es sich hierbei handelt. Genauer gesagt ist es jedoch keine Anlageform, sondern eine Finanzierungsform. Gemäß fr-online.de hat sie sich besonders im Bereich zukunftsträchtiger Startups etabliert. Diese versuchen mit einem überzeugenden Geschäftsmodell Mikroinvestoren davon zu überzeugen, mit typischerweise geringen Geldbeträgen unterstützend aktiv zu werden. Der Investor, und wenn sein Einsatz auch noch so klein ist, sieht sich jedoch beim Crowdinvesting einem ähnlichen Risiko ausgesetzt, wie dies auch bei anderen Investitionsformen auftritt. Floppt das Unternehmen, in das investiert worden ist, nämlich, so ist das Geld fort und die erhoffte, hohe Rendite futsch. Doch was passiert in dem Fall, dass man eine hübsche Summe investiert hat und das Unternehmen in der Zukunft zum Global Player avanciert? In diesem Fall hängt die Rendite von der Beteiligungsform ab:

  1. Stille Beteiligungen
  2. Genussrechte
  3. Partiarische Darlehen

Die Stille Beteiligung ist ein Begriff, der seine Ursprünge im Gesellschaftsrecht hat und dort vor allem im Zusammenhang mit der stillen Gesellschaft auftritt. Genussrechte und Partiarische Darlehen kann man hingegen auch unter dem Oberbegriff des Mezzanine-Kapitals zusammenfassen. Dies wiederum bedeutet, dass die Finanzierungsart sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammensetzt und eine direkte Erfolgsbeteiligung winkt.

Immobilien als Investitionsobjekt eignen sich für viele Anleger hervorragend

Crowdinvesting in Immobilien

Immobilien galten und gelten prinzipiell noch immer als relativ sichere Anlage. Bildquelle: Denphumi – 278179301 / Shutterstock.com

Wer sich der Vorteile von Crowdinvestment bewusst ist, hat nicht nur auf der Seite der in großer Zahl zur Verfügung stehenden Anbieter die freie Wahl, sondern natürlich auch bei dem Startup, in das investiert werden soll. Besonders populär ist dabei momentan die Investition in junge Startups, die sich mit der Immobilien-Branche beschäftigen. Somit fragt sich, warum ausgerechnet diese auf Anleger einen geradezu magischen Reiz ausübt. Begründet werden kann dies mit etlichen Faktoren:

  • Wohnraum wird laut de immer knapper
  • Immobilienpreise sind immer weiter gestiegen
  • Wertverlust ist vergleichsweise gering
  • Solide Rendite bei geringem Risiko

Eine Investition in Immobilien gilt gemäß faz.net nicht umsonst immer noch als eine der solidesten Anlageformen, was mit dem vergleichsweise geringen Risiko in diesem Sektor zu tun hat. Die Rendite ist zwar nicht so hoch, wie dies bei hochspekulativen Geschäften der Fall ist, pendelt sich jedoch für gewöhnlich bei vier bis sechs Prozent ein. Ein entscheidender Faktor ist, dass der Bedarf an Wohnraum in letzter Zeit immer weiter gestiegen ist. Vor allem in großen Städten  reicht dieser häufig nicht aus, um die ganzen Anfragen zu decken.

Vergleiche sollten bei der Vielzahl von Anbietern vorher durchgeführt werden

Macht man sich auf die Suche nach einer Plattform, wo man im Rahmen des Crowdfundings in Immobilien investieren kann, so wird man feststellen, dass es hierfür schon spezialisierte Anbieter gibt. Anleger sollten aber immer im Vorfeld gründlich vergleichen. Zu den bereits erwähnten, spezialisierten Anbietern zählen unter anderem die drei folgenden:

Anbieter Gründung Branche
Exporo 2013 Real Estate
Rendity 2015 Fintech und Crowdfunding
Zinsland 2014 Projektentwicklungen

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Firma sollte man vor allem Kriterien mit einfließen lassen, die sich dem eigentlichen Ziel des Investments widmen, nämlich dem Geldverdienen. Im Klartext sollte die Seite also möglichst viel Klarheit über das Projekt verschaffen, für das Investoren gesucht werden. Transparenz ist hierbei das alles Entscheidende. Wer Faktoren verschweigt, kann prinzipbedingt nicht als seriös und vertrauenswürdig eingestuft werden. Hilfreich ist es auch, sich vor dem Investment einen Überblick über die Vergangenheit der Crowdinvesting-Plattform und auch das Startup als solches zu verschaffen. Im Rahmen dessen sollten Fragen wie die folgenden beantwortet werden:

  1. Welche erfolgreichen Projekte hat die Plattform schon finanziert
  2. Wie viel Erfahrung haben die Gründer des jeweiligen Startups
  3. Welche Qualifikationen bringen diese mit

All dies dient dazu, final einen Überblick darüber zu erhalten, wie sinnvoll sich eine Investition im Detail darstellt.

Investitionskapital ist abhängig von privaten wirtschaftlichen Verhältnissen

Eine sehr wichtige Frage, die es abschließend noch zu klären gilt, ist die der angemessenen Investitionshöhe. Bevor man sich anlässlich dessen jedoch seinen privaten wirtschaftlichen Verhältnissen widmet, sollte man noch wissen, dass einige Anbieter eine Mindestsumme als Investition fordern, die auch nicht unterschritten werden darf. Auf diese Art und Weise wird sichergestellt, dass überhaupt real eine Chance existiert, dass der benötigte Gesamtbetrag zustande kommen kann. Leider lässt sich auf die Frage, wie viel man investieren sollte, keine pauschale Antwort geben, weil das von mehreren Faktoren abhängig ist:

  • Summe der Ersparnisse
  • Aktueller Verdienst
  • Wahrscheinlichkeit der Rendite
  • Risikobereitschaft
  • Erfahrung in dem Bereich

Da immer das Risiko des Totalverlustes gegeben ist, ist es allerdings klug, kein Geld zu investieren, das dringend benötigt wird oder schon anderweitig verplant ist. Hat man im Hinterkopf sich schon damit angefreundet, dass das Geld im schlimmsten Fall weg sein kann, ist dies mehr als die halbe Miete. Ein guter Tipp ist es auch, eben jenes Risiko zu streuen und den zur Verfügung stehenden gesamten Investitionsbetrag lieber zu splitten bzw. in mehrere Startups gleichzeitig zu investieren und somit ein kleines Portfolio aufzubauen.

Bildquellen:
Uber Images – 339364181 / Shutterstock.com
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Cashboard Test: 2 Prozent Zinsen garantiert

Die Cashboard GmbH ist ein relativ junges Unternehmen mit Geschäftssitz in Berlin. Doch hinter dem Namen verbergen sich alte Hasen, nämlich das Entwicklerteam von Refined Investment, welches bereits seit 2010 mit einer Plattform für das automatisierte Handeln auf dem Markt ist. Das Cashboard Angebot richtet sich an Anleger, die eine Möglichkeit suchen, um ihr Geld gewinnbringend anzulegen und mehr als die derzeitigen Mickrigzinsen für Festgeld erwarten. Hierfür stehen den Cashboard Kunden drei verschiedene Anlageformen zur Verfügung. Das Besondere an Cashboard ist die garantierte Verzinsung von mindestens zwei Prozent für eine Einlage bis zu 10.000 Euro. Hinzu kommt, dass bei Cashboard keine Grundgebühren anfallen.

Cashboard Fakten auf einen Blick:

  • Verzinsung von garantierten 2 Prozent
  • Einfach zu bedienende Website
  • Zwischen drei Risikoklassen wählbar
  • Keine Grundgebühr fürs Depot
  • Hohe Sicherheit durch European Bank for Financial Services GmbH

Cashboard Test – So haben wir getestet

Im Cashboard Test unserer Redakteure konnte Cashboard in vielerlei Hinsicht punkten: So ist das Portal und die verwendete Software sehr übersichtlich und intuitiv bedienbar. Kunden können frei entscheiden, ob sie ihr Geld in Festgeld, Tagesgeld, Wertpapiere oder andere Investments anlegen möchten. Hierfür bietet die Cashboard Plattform eine individuelle Gestaltung des Portfolios an.

Die Führung des Depots erfolgt im eigenen Namen bei der Augsburger Aktienbank. Auf die erzielten Kapitalerträge verlangt Cashboard einmal im Jahr eine Gewinnbeteiligung in Höhe von zehn Prozent. Anleger erhalten aus den Zinsgewinnen, die Cashboard mit dem jeweiligen Investment erzielt, Provisionen ausgezahlt.

Cashboard: Die Konditionen

Kunden ist es freigestellt, jederzeit Geld auf ihr Depot einzuzahlen. Hierfür stehen verschiedene Einzahlungsmethoden zur Verfügung:

  • Überweisung
  • Lastschrift

Bei der Wahl des Lastschriftverfahrens erhält der Kunde einen Geldmarktfond für den Kauf der eigentlichen Geldanlage. Um sich dann für das Investment zu entscheiden, muss sich der Kunde nur einloggen und kann dann das Portfolio wählen und den gewünschten Betrag investieren. Genau wie eine Einzahlung ist es auch jederzeit möglich, sich Geld auszahlen zu lassen. Dafür muss aus dem Portfolio etwas zu diesem Betrag verkauft werden. Der Cashboard Mindestanlagebetrag beträgt nur 1.000 Euro.

Cashboard besuchen

Cashboard Kundenservice: Kostenlose Hotline

Kunden und Cashboard-Interessierte können ihre Fragen, Anregungen und Wünsche in der Zeit von 9:00 bis 18:00 Uhr montags bis freitags persönlich an den Kundenservice stellen, welcher unter der kostenlosen Telefonhotline 0800 – 70 50 501 zu erreichen ist. Schriftliche Anfragen erfolgen über die bekannte Kundenservice E-Mail Adresse: service@cashboard.de.

Cashboard Depots: Drei zur Wahl

Cashboard Anleger können unter drei verschiedenen Portfolios mit jeweils unterschiedlicher Risikoklasse wählen. Um das passende Depot zu finden, erfolgt über das Portal eine Abfrage einiger Kriterien. Diese sind:

  • Ziel der Geldanlage
  • Gewünschte Verfügbarkeit
  • Verhältnis von Risiko zur Rendite
  • Sollen „moderne Anlagen“ beigemischt werden?

Nach Beantwortung des Fragenkatalogs empfiehlt Cashboard eines ihrer drei Depots:

Kapitalschutz

Im Produkt-Portfolio Kapitalschutz sind in erster Linie recht konservative Anlageprodukte enthalten. Hinzu kommen in einem geringen Umfang auch alternative Anlagen, wie beispielsweise P2P-Kredite mit einem längeren Anlagezeitraum. Die Zielrendite liegt hier bei drei Prozent. Ein besonderer Service dieses Produkts: Für eine Anlage von bis zu 10.000 Euro garantiert Cashboard eine Verzinsung von mindestens zwei Prozent im Jahr – diese wird aus den erwirtschafteten Provisionen ausgezahlt.

Ausgewogen

Das Produkt Ausgewogen wird mit einer Zielrendite von fünf Prozent angegeben. 50 Prozent des Portfolios bestehen aus klassischen Anlagen mit entsprechend geringem Risiko (Anleihen, Geldmarktfonds). Der Rest setzt sich aus risikoreicheren Produkten wie Mischfonds, Aktien, Social Trading sowie P2P-Kredite zusammen.

Renditeorientiert

Das Produkt Renditeorientiert besteht im Vergleich zum Kapitalschutz zu einem größeren Teil aus Geldanlagen, welche risikoreicher sind. Rund 60 Prozent des Renditeorientiert Portfolios setzt sich aus Aktien, Mischfonds, Social Trading und P2P-Kredite zusammen. Die Zielrendite beträgt hier sieben Prozent.

Cashboard Kontoeröffnung Schritt für Schritt erklärt

registrierungEine Kontoeröffnung ist auf Cashboard mit unserer Schritt für Schritt Anleitung kinderleicht:

  • Schritt 1: Auf „Jetzt anmelden“ klicken und E-Mail Adresse erfassen und persönliches Passwort festlegen.
  • Schritt 2: Den Aktivierungslink, welcher sich in der Begrüßungsmail befindet, bestätigen und Anmeldung abschließen.
  • Schritt 3: Es erfolgt eine Weiterleitung zu einem Online-Formular. Hier müssen einige persönliche Daten erfasst werden wie Anschrift, Geburtsdatum und Familienstand. Außerdem erfolgt hier auch die Angabe des Referenzkontos. Die Geschäftsbedingungen müssen akzeptiert werden, bevor es weiter zur Identifizierung geht.
  • Schritt 4: Nach unseren Cashboard Erfahrungen müssen sich Neukunden vor erfolgter Kontoeröffnung identifizieren. Neben dem klassischen Postident wird auch Video-Ident angeboten.
  • Schritt 5: Postident ist vermutlich der einfachste Identifizierungsweg. Hierfür muss der Depot-Eröffnende allerdings zu einer Poststelle und das Cashboard Formular soweit seinen Ausweis mitnehmen. Wichtig ist, dass die Unterschrift erst im Beisein des Post-Angestellten erfolgt. Dieser verschließt dann den Umschlag und versendet ihn an Cashboard. Das Video-Identverfahren hingegen ist bequem online von zu Hause aus möglich.
  • Schritt 6: Die Kontoeröffnung erfolgt nun binnen weniger Tage. Beim erstmaligen Einloggen erscheint ein Hinweis mit der Bitte, den Anlagebetrag zu transferieren.

 

Die erste Kauforder erteilen – So klappt’s

Wurde das Depot aufgefüllt, kann der Kunde auch schon das gewünschte Portfolio wählen. Die Zusammensetzung des Produkts ist auf einen Blick anhand eines Kreisdiagramms zu erkennen. Unter „Details“ finden Interessenten auch noch weitere Informationen zu den einzelnen Anlageformen und deren Gewichtung.

Mit dem Button „Jetzt anlegen“ wird der Kauf abgeschlossen. Anleger erhalten gleich im Anschluss eine sehr übersichtliche Zusammenfassung der einzelnen Wertpapiere. Darunter sind auch die WKN und ISIN zu finden. Außerdem finden Kunden noch viele weitere wichtige und interessante Informationen, wie den Jahresbericht und Anlegerinfos. Die Orderausführung erfolgt übrigens sofort nach Kauf.

Cashboard verzichtet auf Mindestlaufzeiten und die Verfügbarkeit ist davon abhängig, wie liquide die jeweils im Portfolio befindlichen Wertpapiere sind. Nach eigenen Angaben von Cashboard sind rund 90 Prozent aller Wertpapiere in wenigen Handelstagen auslösbar. Nur zehn Prozent sind in langfristigere Geldanlagen investiert, die mit festen Laufzeiten verbunden sind. Die Überweisung erfolgt, sobald die Papiere oder ein Teil davon verkauft wurden.

Was verbirgt sich hinter dem Cashboard Anlagekonzept?

Die Anlagestrategie von Cashboard beruht auf fünf Kriterien:

  • Ideale Kombination verschiedener Anlageklassen miteinander
  • Diversifizierung der Anlagen
  • Wahl der passenden Finanzinstrumente zu den Anlageklassen
  • Eigenständige Erstellung eines Anlageprofils
  • Bei Veränderungen Hinweise im Portfolio und permanente Überwachung desselben

In jedem Cashboard Portfolio sind unterschiedliche Anlageklassen in verschiedene Gewichtungen vorhanden:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Cash
  • Geldmarkt
  • Immobilien
  • Privatkredite
  • Social Trading
  • Start-ups

Die verwendeten Fonds lauten:

Wertpapier/Fond Anlageklasse
Ampega Reserve Rentenfonds Staatsanleihen europäischer Länder mit erstklassiger Bonität.
Aramea Rendite Plus Gemischte Rentenfonds
Carmignac Securite A EUR acc Staatsanleihen europäischer Länder mit erstklassiger Bonität.
Comgest Growth Europe Cap. Aktienfonds All Cap
Deka-Liquidität: EURO TF Geldmarktfonds allgemein
DWS Invest RREEF Global Aktienfonds Immobilien
eToro Social Trading
Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities Flexible Mischfonds
JPM Income Opportunity A (acc) – EUR (hedged) Weltweite festverzinsliche Anlagen
Kapital Plus A (EUR) Defensive Mischfonds
M&G Optimal Income Fund A-H EUR acc Defensive Mischfonds
Parvest Money Market Euro Geldmarkt
P2P Kredite Kredite von Privat
Templeton Global Bond Fund Class A (Mdis) EUR Allgemeine Rentenfonds

rendite

Wie erfolgt die Diversifizierung der Anlagenklassen?

Für den Aufbau eines Portfolios lehnt sich Cashboard an der modernen Theorie von Markowitz an. Diese Strategie empfiehlt zur Risiko-Reduzierung eine Verteilung des Portfolios auf mehrere Risikoklassen. Voneinander abhängige Anlageklassen sollten dabei nur wenig korrelieren. Daher verteilt Cashboard die Einlagen seiner Kunden je nach Wahl des Portfolios auf die aufgeführten Anlageklassen auf.

Hierfür wählt Cashboard gemäß eigener Angaben die jeweils günstigsten Wertpapiere für jede Anlageklassen. Cashboard überwacht mit einer speziellen Software permanent die Portfolios der Kunden und gibt bei einer Veränderung einen entsprechenden Hinweis hinaus. Besteht Handlungsbedarf, so erfolgt unverzüglich eine Benachrichtigung an den Kunden.

Fazit

Cashboard ist eine gute Alternative für all diejenigen, die die Nase voll haben von den niedrigen Zinsen fürs Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld. Denn es locken garantierte zwei Prozent. Außerdem gibt es keine Mindestlaufzeiten. Auch bei Cashboard gilt die Faustregel: Je sicherer die Anlage, desto geringer die Zinsen. Wer bereit ist, sein Geld risikoreicher anzulegen und dafür höhere Zinsen einkassieren möchte, ohne sich selbst nach entsprechende Anlageprodukte umzusehen, ist bei Cashboard ebenfalls gut aufgehoben.