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Cashboard Test: 2 Prozent Zinsen garantiert

Die Cashboard GmbH ist ein relativ junges Unternehmen mit Geschäftssitz in Berlin. Doch hinter dem Namen verbergen sich alte Hasen, nämlich das Entwicklerteam von Refined Investment, welches bereits seit 2010 mit einer Plattform für das automatisierte Handeln auf dem Markt ist. Das Cashboard Angebot richtet sich an Anleger, die eine Möglichkeit suchen, um ihr Geld gewinnbringend anzulegen und mehr als die derzeitigen Mickrigzinsen für Festgeld erwarten. Hierfür stehen den Cashboard Kunden drei verschiedene Anlageformen zur Verfügung. Das Besondere an Cashboard ist die garantierte Verzinsung von mindestens zwei Prozent für eine Einlage bis zu 10.000 Euro. Hinzu kommt, dass bei Cashboard keine Grundgebühren anfallen.

Cashboard Fakten auf einen Blick:

  • Verzinsung von garantierten 2 Prozent
  • Einfach zu bedienende Website
  • Zwischen drei Risikoklassen wählbar
  • Keine Grundgebühr fürs Depot
  • Hohe Sicherheit durch European Bank for Financial Services GmbH

Cashboard Test – So haben wir getestet

Im Cashboard Test unserer Redakteure konnte Cashboard in vielerlei Hinsicht punkten: So ist das Portal und die verwendete Software sehr übersichtlich und intuitiv bedienbar. Kunden können frei entscheiden, ob sie ihr Geld in Festgeld, Tagesgeld, Wertpapiere oder andere Investments anlegen möchten. Hierfür bietet die Cashboard Plattform eine individuelle Gestaltung des Portfolios an.

Die Führung des Depots erfolgt im eigenen Namen bei der Augsburger Aktienbank. Auf die erzielten Kapitalerträge verlangt Cashboard einmal im Jahr eine Gewinnbeteiligung in Höhe von zehn Prozent. Anleger erhalten aus den Zinsgewinnen, die Cashboard mit dem jeweiligen Investment erzielt, Provisionen ausgezahlt.

Cashboard: Die Konditionen

Kunden ist es freigestellt, jederzeit Geld auf ihr Depot einzuzahlen. Hierfür stehen verschiedene Einzahlungsmethoden zur Verfügung:

  • Überweisung
  • Lastschrift

Bei der Wahl des Lastschriftverfahrens erhält der Kunde einen Geldmarktfond für den Kauf der eigentlichen Geldanlage. Um sich dann für das Investment zu entscheiden, muss sich der Kunde nur einloggen und kann dann das Portfolio wählen und den gewünschten Betrag investieren. Genau wie eine Einzahlung ist es auch jederzeit möglich, sich Geld auszahlen zu lassen. Dafür muss aus dem Portfolio etwas zu diesem Betrag verkauft werden. Der Cashboard Mindestanlagebetrag beträgt nur 1.000 Euro.

Cashboard besuchen

Cashboard Kundenservice: Kostenlose Hotline

Kunden und Cashboard-Interessierte können ihre Fragen, Anregungen und Wünsche in der Zeit von 9:00 bis 18:00 Uhr montags bis freitags persönlich an den Kundenservice stellen, welcher unter der kostenlosen Telefonhotline 0800 – 70 50 501 zu erreichen ist. Schriftliche Anfragen erfolgen über die bekannte Kundenservice E-Mail Adresse: [email protected]

Cashboard Depots: Drei zur Wahl

Cashboard Anleger können unter drei verschiedenen Portfolios mit jeweils unterschiedlicher Risikoklasse wählen. Um das passende Depot zu finden, erfolgt über das Portal eine Abfrage einiger Kriterien. Diese sind:

  • Ziel der Geldanlage
  • Gewünschte Verfügbarkeit
  • Verhältnis von Risiko zur Rendite
  • Sollen „moderne Anlagen“ beigemischt werden?

Nach Beantwortung des Fragenkatalogs empfiehlt Cashboard eines ihrer drei Depots:

Kapitalschutz

Im Produkt-Portfolio Kapitalschutz sind in erster Linie recht konservative Anlageprodukte enthalten. Hinzu kommen in einem geringen Umfang auch alternative Anlagen, wie beispielsweise P2P-Kredite mit einem längeren Anlagezeitraum. Die Zielrendite liegt hier bei drei Prozent. Ein besonderer Service dieses Produkts: Für eine Anlage von bis zu 10.000 Euro garantiert Cashboard eine Verzinsung von mindestens zwei Prozent im Jahr – diese wird aus den erwirtschafteten Provisionen ausgezahlt.

Ausgewogen

Das Produkt Ausgewogen wird mit einer Zielrendite von fünf Prozent angegeben. 50 Prozent des Portfolios bestehen aus klassischen Anlagen mit entsprechend geringem Risiko (Anleihen, Geldmarktfonds). Der Rest setzt sich aus risikoreicheren Produkten wie Mischfonds, Aktien, Social Trading sowie P2P-Kredite zusammen.

Renditeorientiert

Das Produkt Renditeorientiert besteht im Vergleich zum Kapitalschutz zu einem größeren Teil aus Geldanlagen, welche risikoreicher sind. Rund 60 Prozent des Renditeorientiert Portfolios setzt sich aus Aktien, Mischfonds, Social Trading und P2P-Kredite zusammen. Die Zielrendite beträgt hier sieben Prozent.

Cashboard Kontoeröffnung Schritt für Schritt erklärt

registrierungEine Kontoeröffnung ist auf Cashboard mit unserer Schritt für Schritt Anleitung kinderleicht:

  • Schritt 1: Auf „Jetzt anmelden“ klicken und E-Mail Adresse erfassen und persönliches Passwort festlegen.
  • Schritt 2: Den Aktivierungslink, welcher sich in der Begrüßungsmail befindet, bestätigen und Anmeldung abschließen.
  • Schritt 3: Es erfolgt eine Weiterleitung zu einem Online-Formular. Hier müssen einige persönliche Daten erfasst werden wie Anschrift, Geburtsdatum und Familienstand. Außerdem erfolgt hier auch die Angabe des Referenzkontos. Die Geschäftsbedingungen müssen akzeptiert werden, bevor es weiter zur Identifizierung geht.
  • Schritt 4: Nach unseren Cashboard Erfahrungen müssen sich Neukunden vor erfolgter Kontoeröffnung identifizieren. Neben dem klassischen Postident wird auch Video-Ident angeboten.
  • Schritt 5: Postident ist vermutlich der einfachste Identifizierungsweg. Hierfür muss der Depot-Eröffnende allerdings zu einer Poststelle und das Cashboard Formular soweit seinen Ausweis mitnehmen. Wichtig ist, dass die Unterschrift erst im Beisein des Post-Angestellten erfolgt. Dieser verschließt dann den Umschlag und versendet ihn an Cashboard. Das Video-Identverfahren hingegen ist bequem online von zu Hause aus möglich.
  • Schritt 6: Die Kontoeröffnung erfolgt nun binnen weniger Tage. Beim erstmaligen Einloggen erscheint ein Hinweis mit der Bitte, den Anlagebetrag zu transferieren.

 

Die erste Kauforder erteilen – So klappt’s

Wurde das Depot aufgefüllt, kann der Kunde auch schon das gewünschte Portfolio wählen. Die Zusammensetzung des Produkts ist auf einen Blick anhand eines Kreisdiagramms zu erkennen. Unter „Details“ finden Interessenten auch noch weitere Informationen zu den einzelnen Anlageformen und deren Gewichtung.

Mit dem Button „Jetzt anlegen“ wird der Kauf abgeschlossen. Anleger erhalten gleich im Anschluss eine sehr übersichtliche Zusammenfassung der einzelnen Wertpapiere. Darunter sind auch die WKN und ISIN zu finden. Außerdem finden Kunden noch viele weitere wichtige und interessante Informationen, wie den Jahresbericht und Anlegerinfos. Die Orderausführung erfolgt übrigens sofort nach Kauf.

Cashboard verzichtet auf Mindestlaufzeiten und die Verfügbarkeit ist davon abhängig, wie liquide die jeweils im Portfolio befindlichen Wertpapiere sind. Nach eigenen Angaben von Cashboard sind rund 90 Prozent aller Wertpapiere in wenigen Handelstagen auslösbar. Nur zehn Prozent sind in langfristigere Geldanlagen investiert, die mit festen Laufzeiten verbunden sind. Die Überweisung erfolgt, sobald die Papiere oder ein Teil davon verkauft wurden.

Was verbirgt sich hinter dem Cashboard Anlagekonzept?

Die Anlagestrategie von Cashboard beruht auf fünf Kriterien:

  • Ideale Kombination verschiedener Anlageklassen miteinander
  • Diversifizierung der Anlagen
  • Wahl der passenden Finanzinstrumente zu den Anlageklassen
  • Eigenständige Erstellung eines Anlageprofils
  • Bei Veränderungen Hinweise im Portfolio und permanente Überwachung desselben

In jedem Cashboard Portfolio sind unterschiedliche Anlageklassen in verschiedene Gewichtungen vorhanden:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Cash
  • Geldmarkt
  • Immobilien
  • Privatkredite
  • Social Trading
  • Start-ups

Die verwendeten Fonds lauten:

Wertpapier/Fond Anlageklasse
Ampega Reserve Rentenfonds Staatsanleihen europäischer Länder mit erstklassiger Bonität.
Aramea Rendite Plus Gemischte Rentenfonds
Carmignac Securite A EUR acc Staatsanleihen europäischer Länder mit erstklassiger Bonität.
Comgest Growth Europe Cap. Aktienfonds All Cap
Deka-Liquidität: EURO TF Geldmarktfonds allgemein
DWS Invest RREEF Global Aktienfonds Immobilien
eToro Social Trading
Flossbach von Storch SICAV – Multiple Opportunities Flexible Mischfonds
JPM Income Opportunity A (acc) – EUR (hedged) Weltweite festverzinsliche Anlagen
Kapital Plus A (EUR) Defensive Mischfonds
M&G Optimal Income Fund A-H EUR acc Defensive Mischfonds
Parvest Money Market Euro Geldmarkt
P2P Kredite Kredite von Privat
Templeton Global Bond Fund Class A (Mdis) EUR Allgemeine Rentenfonds

rendite

Wie erfolgt die Diversifizierung der Anlagenklassen?

Für den Aufbau eines Portfolios lehnt sich Cashboard an der modernen Theorie von Markowitz an. Diese Strategie empfiehlt zur Risiko-Reduzierung eine Verteilung des Portfolios auf mehrere Risikoklassen. Voneinander abhängige Anlageklassen sollten dabei nur wenig korrelieren. Daher verteilt Cashboard die Einlagen seiner Kunden je nach Wahl des Portfolios auf die aufgeführten Anlageklassen auf.

Hierfür wählt Cashboard gemäß eigener Angaben die jeweils günstigsten Wertpapiere für jede Anlageklassen. Cashboard überwacht mit einer speziellen Software permanent die Portfolios der Kunden und gibt bei einer Veränderung einen entsprechenden Hinweis hinaus. Besteht Handlungsbedarf, so erfolgt unverzüglich eine Benachrichtigung an den Kunden.

Fazit

Cashboard ist eine gute Alternative für all diejenigen, die die Nase voll haben von den niedrigen Zinsen fürs Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld. Denn es locken garantierte zwei Prozent. Außerdem gibt es keine Mindestlaufzeiten. Auch bei Cashboard gilt die Faustregel: Je sicherer die Anlage, desto geringer die Zinsen. Wer bereit ist, sein Geld risikoreicher anzulegen und dafür höhere Zinsen einkassieren möchte, ohne sich selbst nach entsprechende Anlageprodukte umzusehen, ist bei Cashboard ebenfalls gut aufgehoben.

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Nach langjähriger Tätigkeit in den Bereichen Gaming und Gambling, die komplette Zuwendung zu Themen, die das Onlinetrading und Onlinegaming beinhalten.