Binäre Optionen

Mann sitzt an PC-Monitor mit Chart und überlegt, eine Put- oder Call-Option zu ziehen.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Binäre Optionen, auch als digitale Optionen bekannt, sind aufgrund ihrer simplen Beschaffenheit sehr beliebt, so dass die Anzahl der Trader beinahe täglich steigt. Dabei muss man allerdings beachten, dass auch binäre Optionen nicht ohne Weiteres ein Garant für schnelles Geld sind.

Wenn Sie sich ohne vorheriges Wissen über die Finanzmärkte bei einem Broker anmelden und anfangen zu handeln und auf binäre Optionen zu setzen, sollten Sie sich nicht wundern, wenn Ihr Kapital schnell verlorengeht. Auf unserem Profi-Portal werden nicht nur die Broker unter die Lupe genommen, sondern wir liefern Ihnen auch das nötige Know-how, um nachhaltig beim Traden mit binären Optionen erfolgreich zu sein.

Einzahlung MinimumRendite MaximalHandelssumme Minimal
1
10/10 PunkteEinzahlung (minimum)250 EuroRendite (maximal): 88 %¹Handelssumme (minimum): 24 Euro
Bonus: 250 Euro
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2
9/10 PunkteEinzahlung (minimum)100 EuroRendite (maximal): 89 %¹Handelssumme (minimum): 20 Euro
Bonus: -
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3
9/10 PunkteEinzahlung (minimum)200 EuroRendite (maximal): 81 %¹Handelssumme (minimum): 25 Euro
Bonus: an Support wenden Euro
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4
8/10 PunkteEinzahlung (minimum)10 EuroRendite (maximal): 89 %¹Handelssumme (minimum): 1 Euro
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5
8/10 PunkteEinzahlung (minimum)5 EuroRendite (maximal): 100 %¹Handelssumme (minimum): 0,5 Euro
Bonus: Vorhanden, auf Anfrage Euro
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* Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein.

¹ Im Falle eines erfolgreichen Trades / Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben.

Geschichte des Handels: So sind binäre Optionen entstanden

Klassische Optionen gibt es im Börsenhandel bereits seit etlichen Jahren, binäre Optionen hingegen haben erst  im Jahr 2008  das Licht der Finanzmärkte erblickt. Nachdem die United States Securities and Exchange Commission (SEC), die Börsenaufsichtsbehörde der USA, binäre Optionen erlaubt hat, waren die neuen Finanzderivate an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) im Juni 2008 zum ersten Mal verfügbar.

Bild der SEC auf Webseite

Bild: Die Erlaubnis der SEC aus den USA war ausschlaggebend für den Durchbruch der binären Optionen. Bildquelle: g0d4ather – 335499770 / Shutterstock.com

Seitdem haben binäre Optionen einen wahren Siegeszug gestartet und sich schneller an den Märkten etabliert als andere neue Finanzprodukte. Natürlich geschieht dies unter Mithilfe des Internets, wodurch sich der Handel als besonders einfach erweist und die Verbreitung von Wissen über binäre Optionen schneller abläuft.

In den letzten Jahren ist ein großer Hype um binäre Optionen entstanden, Broker schalten Fernsehwerbung und suchen neue Wege, um Kunden zu gewinnen. Zusätzlich befinden wir uns seit einigen Jahren in einer Niedrigzinsphase, wodurch die Verlockung wächst, sein Geld nicht durch Sparen, sondern durch Investitionen bzw. Spekulationen zu vermehren. Als besonders schlagkräftig gilt das Argument: hohe Rendite in sehr kurzer Zeit. Doch ist dies wirklich möglich, auch wenn man in binäre Optionen investiert?

Traditionelle vs. binäre Optionen

Binäre Optionen sind nicht mit den üblichen Optionen zu verwechseln, jedoch stehen sie sich sehr nahe. Mit einer traditionellen Option erwirbt man das Recht, einen bestimmten Basiswert zu einem bestimmten Zeitpunkt zu verkaufen oder zu kaufen. Während der Laufzeit, die meist einige Wochen bis Monate andauert, ändert sich der Kurswert des Basiswertes und somit auch der Wert der Option, so dass ein vorzeitiger Verkauf lukrativ sein kann. Dabei findet dieser Handel an den Terminbörsen statt.

Binäre Optionen sind von der klassischen Variante abgeleitet und zählen somit zu den sogenannten exotischen Optionen. Auch bei ihnen handelt es sich um ein Finanzderivat, das von Basiswerten abhängig ist. Jedoch gibt es einige Unterschiede zu den ursprünglichen Optionen:

Der Handel geschieht außerbörslich, was auch als Direkt- oder OTC-Handel (Over the Counter) bezeichnet wird. Das Geschäft wird also direkt zwischen dem Broker bzw. einem entsprechenden Anbieter und dem Kunden ausgeführt. Binäre Optionen stellen also gewissermaßen ein sehr spezielles, wenn auch recht einfach zu verstehendes Finanzprodukt dar.

Anders als bei klassischen Optionen stehen möglicher Gewinn und Verlust bereits beim Abschluss der binären Option fest. Auch die Laufzeit ist in der Regel deutlich kürzer als bei klassischen Optionen. Meist laufen binäre Optionen innerhalb weniger Stunden oder gar Minuten aus, auch wenn es mitunter längere Laufzeiten gibt.

Zusätzlich sei noch zu erwähnen, dass binäre Optionen allein zum Zwecke der Spekulation geschaffen wurden. Dafür sind sie relativ simpel gestrickt und einfach zu handeln. Die traditionellen Optionen dienen Händlern dagegen als Absicherung gegenüber Kursschwankungen und können weitaus komplexer sein.

Grundlagen

Grafik mit Mann, der Chart erklärt

Bild: Die Grundlagen für den Handel mit binären Optionen. Bildquelle: Iconic Bestiary – 394836535 / Shutterstock.com

Was sind eigentlich Basiswerte?

Die Broker bieten binäre Optionen auf unterschiedliche Basiswerte an. In der Regel stellen die Anbieter ihren Kunden vier Anlageklassen, auch Assets genannt, zur Verfügung:

  • Aktien,
  • Indizes,
  • Rohstoffe und
  • Währungen.

Aktien

Grafik mit Kursentwicklung

Bild: Die Aktie gilt als klassisches Wertpapier. Bildquelle: Phongphan – 416888221 / Shutterstock.com

Eine Aktie ist ein Wertpapier, das den Anteil an einem Unternehmen verbrieft. Aktiengesellschaften geben Aktien aus, um Investoren die Möglichkeit zu geben, sich an ihrem Unternehmen zu beteiligen. Die Unternehmen verschaffen sich damit frisches Kapital und die Investoren haben die Chance auf Gewinne, sei es in Form von Kursgewinnen oder Dividendenausschüttungen, und unter Umständen auch das Recht auf Mitbestimmung.

Dabei hoffen Investoren natürlich, dass sich die Kurse zu ihren Gunsten entwickeln. Es können zwar sehr starke Schwankungen auftreten, aber auch langfristig stabile Kurse vorkommen. Je größer diese Schwankungen, auch als Volatilität bekannt, sind, desto risikoreicher ist das Investment.

Der Aktienkurs unterliegt dabei den bekannten Marktbedingungen und verändert sich auf Grundlage von mehreren Parametern. In erster Linie hängt die Kursentwicklung von Angebot und Nachfrage ab:

Entwickelt sich das Unternehmen positiv oder wird es für Anleger interessanter, steigt auch der Aktienkurs, weil mehr Kaufinteressenten vorhanden sind. Der Kurs sinkt hingegen, wenn viele Aktieninhaber ihre Anteile abstoßen wollen, aber die Nachfrage gering ist.

Es gibt natürlich einige Effekte, die Angebot und Nachfrage beeinflussen. Zum Beispiel ist da  die Entwicklung des Unternehmensgewinns  zu nennen. Die Marktteilnehmer haben bestimmte Erwartungen. Wird mit einem hohen Gewinn gerechnet und dieser stellt sich nicht ein, sinkt entsprechend auch der Aktienkurs. Wird allerdings kaum Gewinn erwartet, haben niedrige Unternehmensgewinne keinen großen negativen Einfluss auf den Aktienkurs.

Indizes

An der Börse gibt es unterschiedliche Indizes. Und auch hier sind binäre Optionen zu finden. Am wichtigsten sind Aktienindizes. Aktienindizes bilden die Wertentwicklung von Aktien ab, die beispielsweise nach Region oder Branche eingeteilt werden. Damit lassen sich Rückschlüsse auf die Marktstimmung schließen.

Schlussstände des DAX seit 2010

Bild: Die Entwicklung des DAX seit 2010. Bildquelle: handeln.com

Es gibt zahlreiche Indizes, die verschiedene Märkte abbilden. Im Allgemeinen kann man sie nach ihrer Einteilung unterscheiden:

  • Länderindizes:

Bei einem Länderindex werden die wichtigsten Unternehmen eines Landes zusammengefasst dargestellt. Man spricht hier auch von nationalen Indizes. Sie sind für den jeweiligen Finanzmarkt von entscheidender Bedeutung und spiegeln die Stimmung der Wirtschaftslage in dem entsprechenden Land wider. In Deutschland ist dies zum Beispiel der DAX, in den USA der Dow Jones und in Japan der Nikkei 225.

  • Sektorindizes:

Indizes, die die Entwicklung von einzelnen Branchen wiedergeben, werden auch als Sektorindizes bezeichnet. Hier wird eine bestimmte Branche oder Industrie betrachtet, wie es beim TecDAX der Fall ist. Im TecDAX sind die 30 größten Technologieunternehmen Deutschlands gelistet.

  • Weltmarktindizes:

Wichtige Indizes mit den größten Unternehmen der Welt fassen die globale Entwicklung der Wirtschaft zusammen. Der MSCI World beinhaltet beispielsweise über 1.600 Aktien aus 23 Ländern.

Darüber hinaus gibt es noch unzählige weitere Indizes, die von verschiedenen Rating- und Kreditagenturen erstellt werden. In der Regel reicht es, die wichtigsten von ihnen im Auge zu behalten.

Rohstoffe

Gestapelte Goldbarren

Bild: Gold zählt zu den wertbeständigsten Rohstoffen überhaupt. Bildquelle: Sashkin – 576271882 / Shutterstock.com

Rohstoffe werden aus der Natur gewonnen, weiterverarbeitet oder verkauft. Es handelt sich um natürliche Ressourcen wie landwirtschaftliche Produkte oder fossile Brennstoffe. An den Finanzmärkten werden ebendiese Rohstoffe gehandelt. Die Nachfrage nach Rohstoffen hängt primär von wirtschaftlichen und klimatischen Faktoren ab.

Broker, die binäre Optionen anbieten, haben in der Regel keine Nahrungsmittel im Angebot. Hier wird meist mit Edelmetallen wie Gold und Silber oder aber Öl spekuliert. Auch politische Entwicklungen beeinflussen die Preise, da vor allem große Öl-Fördergebiete in politisch instabilen Zonen liegen.

Statistik zur Entwicklung des Goldpreises seit 2010

Bild: Der Goldpreis war in den letzten Jahren durchaus stabil. Bildquelle: handeln.com

Zusätzlich zum Geschehen, das die Rohstoffpreise beeinflusst, muss man den US-Dollar im Auge behalten, da Rohstoffe grundsätzlich in Bezug zum US-Dollar gesetzt werden. Steigt der Dollarkurs, sinkt der Rohstoffpreis und umgekehrt.

Währungen

Grafik mit Währungssymbolen und Zahlen

Bild: Auch die Entwicklung von Währungen spielt bei binären Optionen eine Rolle. Bildquelle: welcomia – 360575693 / Shutterstock.com

Beim Devisen– oder Währungshandel, auch als Forex (Foreign Exchange) bekannt, werden Währungen in andere Währungen umgetauscht. Möchte man außerhalb der EU in den Urlaub fahren und tauscht zu diesem Zweck sein Geld um, ist man bereits Teil des Währungshandels. Man kann dies allerdings auch aus Spekulationsgründen machen. Der Devisenmarkt eignet sich hervorragend zum Handeln, da dieser der größte und liquideste Finanzmarkt ist.

Währung 2010 2013 2016
US-Dollar 85 87 88
Euro 39 33 31
Yen 19 23 22
Britisches Pfund 13 12 13
Australischer Dollar 8 9 7
Schweizer Franken 6 5 5
Kanadischer Dollar 5 5 5

Tabelle: Struktur der weltweiten Devisenumsätze in den Jahren von 2010, 2013 und 2016 nach Währungen. Quelle: BIZ / Statista

Das Gros des Handelsvolumens auf dem Devisenmarkt geht dabei auf Anleger zurück, die Gewinne aus den Kursschwankungen der verschiedenen Währungspaare generieren wollen. Die hohe Liquidität macht die Teilnahme einfach. Zu jeder Zeit findet sich so immer ein Handelspartner, vor allem, wenn man in US-Dollar handelt. Mehr  als 80 Prozent  des Devisenhandels findet mit US-Dollar statt.

Handelsarten

Jeder Broker, der den Handel mit binären Optionen ermöglicht, hat verschiedene Handelsarten im Repertoire. Obwohl der Handel mit den „normalen“ binären Optionen relativ simpel ist, sind die komplexeren Varianten kaum für Einsteiger geeignet und sollten zu Beginn gemieden werden. Wir stellen im Folgenden die wichtigsten Varianten zur Kenntnisnahme vor.

Call- und Put-Optionen

Dies ist die „normale“ und einfachste Variante der binären Optionen. Jeder Broker bietet diese Form an, manche unter einem anderen Namen. Call-/Put-Optionen, Hoch-/Tief-Optionen, Up-/Down-Optionen sowie Cash-or-Nothing-Optionen beschreiben grundsätzlich die gleiche Funktionsweise:

  • Basiswert und Optionslaufzeit festlegen
  • Gehen Sie nach Ablauf der Option von einem höheren Kurs aus, kaufen Sie eine Call-Option
  • Gehen Sie nach Ablauf der Option von einem niedrigeren Kurs aus, kaufen Sie eine Put-Option
  • Die Veränderung des Kurses während der Laufzeit spielt keine Rolle
  • Ist Ihre Vorhersage richtig, erhalten Sie eine vorher festgelegte Rendite (abhängig vom Anbieter und Basiswert)

Turbo-Optionen

Das Prinzip von den Call- und Put-Optionen wird hier übernommen, allerdings sind die Laufzeiten kürzer. Sie liegen bei unter fünf Minuten, es sind auch 30 oder 60 Sekunden wählbar. Das ermöglicht natürlich sehr schnell Gewinne, allerdings wird das Risiko auch deutlich erhöht.

Die Volatilität der Kurse kann für einen so kurzen Zeitraum nur schwer eingeschätzt werden. Nur sehr risikoaffine Trader sollten mit dieser Handelsart arbeiten. Für ein erfolgreiches Traden von Turbo-Optionen müssen Sie die Märkte, in denen Sie agieren, sehr gut kennen. Währungen und Rohstoffe eignen sich sehr gut für den Handel mit Turbo-Optionen, weil sie eine hohe Volatilität aufweisen.

One-Touch-Optionen

One-Touch-Optionen ermöglichen den Handel mit binären Optionen im High-Yield-Bereich. Hier sind sehr hohe Renditen mit mehr als 1000 % erzielbar, jedoch steigt dementsprechend auch das Risiko an. Auch für diese Handelsart ist es wichtig, ausreichend Erfahrung im Bereich des Tradings gesammelt zu haben.

  • Der Broker bestimmt ein Kursziel
  • Kursziel kann über oder unter dem aktuellen Kurs liegen
  • Innerhalb der Optionslaufzeit muss dieses Ziel vom Kurs erreicht werden
  • Wird das Kursziel erreicht, wird die Option geschlossen und der Gewinn ausgeschüttet
  • No-Touch-Optionen als Variante: Kursziel darf nicht erreicht werden

Double-Touch-Optionen

Bei dieser Handelsart wird die One-Touch-Option durch ein Kursziel zur Double-Touch-Variante erweitert, so dass hier zwei Kursziele berührt werden müssen. Generell liegt hier ein Ziel oberhalb und eins unterhalb des aktuellen Kurses. Durch das Hinzufügen eines zweiten Kurszieles wird es entsprechend schwieriger, dass die Option im Geld landet. Auch hier gibt es wieder eine No-Touch-Variante, bei der keines der zwei festgelegten Kursziele berührt werden darf.

Range-Optionen

Ähnlich wie bei Touch-Optionen werden auch für die Range-Optionen Grenzen festgelegt. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um Kursziele, sondern um Bereiche, in denen sich der Kurs nach Ablauf der Option befinden soll oder eben nicht.

  • Broker legt einen Bereich, die Range, fest
  • Der Kurs des Basiswertes muss sich nach Ablauf der Option innerhalb (Inside-Option) oder außerhalb (Outside-Option) dieser Range befinden
  • Der Kurs während der Laufzeit ist irrelevant
  • Inside-Optionen eignen sich für ruhigere Märkte
  • Outside-Optionen eignen sich für volatile Märkte

Pair-Optionen

Bei den Pair-Optionen müssen Sie entscheiden, welcher von zwei vergleichbaren Basiswerten nach dem Ablauf der Option besser abschneidet. Das Basiswertpaar entstammt dabei in der Regel aus der gleichen Anlageklasse und wird vom Broker vorgegeben.

Einige Anbieter ermöglichen auch das Gegenüberstellen von Basiswerten unterschiedlicher Anlageklassen, davon ist aber eher abzuraten, da kaum vergleichende Analyse angestellt werden kann.

Ladder-Optionen

Eine interessante, aber komplexe Variante stellen Ladder-Optionen dar. Vom Broker werden im Chart zu einem Basiswert fünf verschiedene Kursziele angezeigt. Zu jedem dieser Kursziele muss eine Call- oder Put-Option gekauft werden.

Risikobegrenzung

Grafik mit Waage, die nach „Risiko“ ausschlägt.

Bild: Wer mit binären Optionen erfolgreich sein möchte, benötigt auch ein ordentliches Finanz- und Risikomanagement. Bildquelle: Anson0618 – 152083118 / Shutterstock.com

Da der Handel mit binären Optionen mit einem gewissen Risiko verbunden ist, sollte man sich über Methoden der Risikobegrenzung auseinandersetzen. Zum einen gibt es natürlich Mittel und Wege, das Verlustrisiko zu minimieren, indem man über ausreichend Wissen verfügt. Diese Verfahren werden in den Sektionen „Technische Analyse“, „Fundamentalanalyse“ und „Handelsstrategien“ behandelt.

Zum anderen gibt es bei einigen Brokern Zusatzfunktionen, mit denen sich das Risiko begrenzen lässt:

  • Verlustabsicherung
  • Early-Closure-Funktion
  • Rollover-Funktion

Bei der Verlustabsicherung wird Ihnen im Falle eines Verlustes ein vorher festgelegter Prozentsatz des eingesetzten Kapitals zurückerstattet. Dieser reicht meist  von 5 bis 25 Prozent  und kann bei vielen Brokern, die diese Funktion anbieten, auch individuell eingestellt werden.

Landet Ihre Option also nicht im Geld, erhalten Sie immerhin einen Teilbetrag zurück. Andererseits schmälert die Verlustabsicherung jedoch die mögliche Rendite um den gleichen Prozentsatz. Hätten Sie also ohne Absicherung eine Rendite von 85 Prozent, liegt diese mit einer Verlustabsicherung von 25 Prozent nur noch bei 60 Prozent.

Eine Early-Closure- oder Take-Profit-Funktion kann helfen, wenn der Kurs sich nicht wie gewünscht entwickelt. Erkennen Sie, dass die Option voraussichtlich nicht im Geld landen wird, können Sie dank dieser Funktion die Option vorzeitig schließen. Ihnen entgeht dann zwar ein Teil der Rendite, jedoch ist das immer noch besser als ein kompletter Verlust.

Einige Broker bieten mit der Rollover-Funktion die Möglichkeit, die Laufzeit einer Option zu verlängern. Diese Funktion kann helfen, dass die Option letztendlich doch im Geld landet, wenn die eigentliche Laufzeit dazu nicht ausreicht. Auch hier muss man mit Abstrichen bei der Rendite rechnen.

Handelszeiten

Blick auf die Wall Street

Bild: Die „Wall Street“ in den USA ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Börsen für Trader. Bildquelle: Bart Sadowski – 476951647 / Shutterstock.com

Aufgrund der Zeitverschiebung ist jederzeit ein Handel mit binären Optionen möglich, weil sich somit jederzeit ein Basiswert finden lässt, dessen Wertentwicklung der Option zugrunde liegt. Darüber hinaus kann man Gewinne erhöhen bzw. Risiken minimieren, wenn man sich mit den Handelszeiten und ihren Auswirkungen auskennt. Die wichtigsten Märkte und ihre Öffnungszeiten:

Börse Öffnungszeiten (MEZ)
London 9:00 – 17:30 Uhr
Frankfurt 9:00 – 17:30 Uhr
New York 15:30 – 22:00 Uhr
Sydney 1.00 – 7.00 Uhr
Tokio 1.00 – 3.00 Uhr / 4:30 – 7:00 Uhr

Wenn sich die Börsenzeiten der einzelnen Märkte überschneiden, ist mit dem höchsten Handelsvolumen zu rechnen. In diesen Zeiten ergeben sich die besten Trading-Chancen für binäre Optionen, da hier die größten Marktschwankungen entstehen.

Die Basiswerte sollte man nach den Börsenzeiten des Marktes ausrichten, damit man von einer hohen Volatilität profitiert. Eine Aktie von BMW ist am besten während der Öffnungszeit der Frankfurter Börse handelbar, eine Aktie von Apple während der New Yorker Zeiten. Währungen sind hingegen vor allem während der Überschneidungsphasen zu empfehlen.

Bei den Rohstoffen sind ebenfalls die Öffnungszeiten zu beachten. Öl wird rund um die Uhr gehandelt, bei Edelmetallen sollte man sich an der Londoner und der New Yorker Börse orientieren. Da die Edelmetallpreise von den Wirtschaftsdaten beeinflusst werden, sollte man sich in der Zeit von 14:30 bis 17:00 Uhr, wenn die US-Konjunkturdaten üblicherweise veröffentlicht werden, Gold und Silber widmen.

Binäre Optionen und ihre technische Analyse

Dow-Theorie

Logo des Dow Jones

Bild: Wer kennt ihn nicht, den Dow Jones. Er ist das bekannteste Börsenbarometer der USA. Bildquelle: Venturelli Luca – 262638260 / Shutterstock.com

Als Einführung für die technische Analyse für binäre Optionen eignen sich die Erkenntnisse von Dow. Charles Henry Dow gründete 1882 mit Edward Jones die Nachrichtenagentur Dow Jones & Company. Der Journalist und Wirtschaftswissenschaftler war fasziniert von der Börse und schrieb Artikel für das Wall Street Journal.

Des Weiteren ist Dow auch verantwortlich für den ersten Aktienindex und seine Arbeit ist die Grundlage für die heute angewandte Chartanalyse. Bei seiner Betrachtung der Börse hat Dow einige interessante Kernpunkte zusammengestellt:

  • Alle Informationen sind bereits im Kurs enthalten (eskomptiert)
  • Ein Trend ist ein Muster steigender Kurshochpunkte bzw. fallender Kurstiefpunkte
  • Es gibt drei Trends: primäre, sekundäre und tertiäre Trends
  • Primär: Zeigt die generelle Richtung an; ein bis mehrere Jahre
  • Sekundär: Korrektur des primären Trends; drei Wochen bis drei Monate
  • Tertiär: minimale Veränderungen der Korrektur; weniger als drei Wochen
  • Primäre Trends haben drei Phasen: Akkumulationsphase, Phase der öffentlichen Beteiligung, Distributionsphase
  • Das Volumen muss den Trend bestätigen, ansonsten muss man den Trend hinterfragen
  • Ein Trend gilt solange, bis er sich umkehrt

Dows theoretische Ansätze bieten eine gute Grundlage für die Analyse der Börse. Mit diesem Wissen können wir uns dem Konzept des Trends und daraufhin den Hilfsmitteln der technischen Analyse für binäre Optionen widmen.

Das Konzept des Trends

Was versteht man in der technischen Analyse für binäre Optionen unter einem Trend? Eine Kursbewegung, die über einen längeren Zeitraum gleichbleibend verläuft. Um nun diese Trends ausfindig zu machen, bedient sich der erfahrene Trader der Chartanalyse. Neben den drei Trendarten primär, sekundär und tertiär gibt es drei Richtungen, die ein Trend aufweisen kann:

  • Aufwärts
  • Abwärts
  • Seitwärts

Die Trends verlaufen natürlich nicht geradlinig, sondern eher wellen- bzw. zackenförmig. So sind auch seitwärts gerichtete Trends immer wieder von kleinen Hochs und Tiefs geprägt, die sich allerdings im Gleichgewicht befinden. Aufwärtstrends eignen sich sehr gut, um zu kaufen, während Abwärtstrends der richtige Zeitraum sind, um short zu gehen. Äquivalent gilt dies für binäre Optionen: Call-Optionen bei Aufwärts-, Put-Optionen bei Abwärtstrends.

Während eines Trends treten immer wieder Korrekturen auf. Diese werden auch als Reaktionen bezeichnet und vollführen eine Gegenbewegung zum Trend, ohne diesen komplett umzukehren. Bei langfristigen Trends treten nicht immer, aber immer öfter folgende Korrekturen auf:

  • In langfristigen Aufwärtstrends schwache Korrekturen und länger anhaltende Anstiege der Kurse
  • In langfristigen Abwärtstrends starke Korrekturen und schwer vorhersehbares Fallen der Kurse

Mithilfe des Trendkonzeptes ist es möglich, ausgeprägte Preisniveaus zu ermitteln, an denen es wieder zu einem Anstieg oder Fall des Kurses kommen wird. Diese Punkte werden auch als Unterstützung (Punkt, an dem die Kurse beginnen, zu steigen) und Widerstand (Punkt, an dem die Kurse beginnen, zu sinken) bezeichnet.

Trendlinien und deren Nutzung

Ein wichtiges Mittel für die Chartanalyse sind die Trendlinien. Diese ergeben sich aus der Verbindung von signifikanten Hochpunkten bzw. Tiefpunkten. Bei einem Aufwärtstrend werden die Tiefpunkte der Korrekturen und bei einem Abwärtstrend entsprechend die Hochpunkte der Korrekturen miteinander verbunden und bis ans Ende des Diagramms verlängert.

Ergeben sich aus der Kursentwicklung diese Linien, bestätigen sie den Trend. Bei einer Korrektur, also zum Beispiel fallenden Kursen in einem langfristigen Aufwärtstrend, ergibt sich an der Trendlinie die Chance auf einen erneuten Anstieg. Das gleiche Prinzip funktioniert bei abwärts gerichteten Trends natürlich ebenfalls. Erreicht die steigende Korrektur erneut die Trendlinie, ist dies ein Signal für eine Fortführung des Abwärtstrends. Allerdings sollte man Trendlinien nicht überbewerten. Auch hier kommt es natürlich zu Ungenauigkeiten. Sie sollten bei Trendlinien folgende Punkte beachten:

  • Je mehr Auflagepunkte eine Trendlinie aufweist, desto mehr wird der Trend bestätigt.
  • Wird die Trendlinie nennenswert durchbrochen, ist das ein Signal für das Ende des Trends.
  • Mitunter treten kleinere Unterbrechungen der Trendlinie auf, ohne den Trend zu beenden.
  • Eine Unterbrechung von langen Trendlinien hat für eine Trendumkehr eine größere Bedeutung, als dies bei kürzeren der Fall ist.
  • Ein Trend setzt sich mit größerer Wahrscheinlichkeit fort, wenn der Neigungswinkel der Trendlinie stumpf ist.

Darstellungsformen und Charttypen

Beispiel eines Candlestick Chart

Bild: Die Candlesticks zählen zu den wichtigsten Darstellungsformen von Analysecharts. Bildquelle: Atid28 – 310733441 / Shutterstock.com

Je nach Broker haben Sie eine gewisse Anzahl an Charttypen, mit denen sich die Darstellung der Kursverläufe verändern lässt. Die drei bekanntesten und gängigsten Typen haben Sie wahrscheinlich bereits schon einmal zu Gesicht bekommen. Sie lauten:

  • Liniencharts:

Sie eignen sich für den Anfang der Chartanalyse. Der Kursverlauf lässt sich einfach erkennen und ebenso die Volatilität, da die Schwankungen, wenn vorhanden, sehr gut sichtbar sind.

  • Balkencharts:

Aus einem Balkenchart kann man weitergehende Informationen ziehen. Ein Balken steht dabei für eine einstellbare Zeitspanne, deren Intervall von Minuten bis zu Monaten oder Jahren gehen kann. Aus den Balken, auch Bars genannt, sind mehrere Informationen ersichtlich. Das obere und untere Ende stellen den Höchst- bzw. Tiefstkurs des Intervalls da. Der Strich nach links zeigt den Eröffnungskurs, während der Strich nach rechts den Schlusskurs darstellt.

  • Kerzencharts:

Am häufigsten werden in der Chartanalyse die Kerzen,  sogenannte Candlesticks , genutzt. Ähnlich wie beim Balkenchart steht hier eine Kerze für ein Zeitintervall. Die Striche am oberen und unteren Ende zeigen den Höchst- bzw. Tiefstkurs des Intervalls an, während der Kerzenkörper den Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs aufzeigt. Ist der Kurs während des Intervalls gestiegen, liegt der Schlusskurs über dem Eröffnungskurs. Ist er hingegen gefallen, ist der Eröffnungskurs das obere Ende der Kerze. Um zu erkennen, ob es sich um steigende oder fallende Kurse handelt, werden Farben verwendet. Je nach Einstellung der Software sind Kerzen, die einen Anstieg kennzeichnen, in der Regel grün oder weiß. Bei sinkenden Kursen sind sie hingegen schwarz oder rot.

Wiederkehrende Muster in der Chartanalyse

Ein Kursverlauf besteht, wie bereits beschrieben, aus Trendphasen und Gegenbewegungen, den Korrekturen, die den Trend kurzzeitig unterbrechen. Dabei kann jedoch nicht mit Sicherheit erkannt werden, ob der Trend sich fortsetzt oder eventuell doch eine Umkehr bevorsteht. Mithilfe der Chartanalyse versucht man zu ermitteln, ob es sich um ein Ende des Trends handelt oder ob dieser fortgesetzt wird. Dabei weisen die Verläufe typische Eigenschaften, sogenannte Kursmuster, auf, die in unterschiedlichen Basiswerten wiederkehren. Man unterscheidet deshalb zwei Muster:

  • Trendfortsetzungsmuster
  • Trendwendemuster

Trendfortsetzungsmuster bestätigen nach einer Korrektur die vorherige Richtung des eigentlichen Trends. Trendwendemuster hingegen zeigen nach einer Abfolge von Preisschwüngen das Ende eines Trends an, sehen aber zunächst aus wie Trendfortsetzungsmuster aus. Bei längeren Gegenbewegungen kehrt sich der Trend dann um. Mit der Charttechnik wird versucht, die Muster und damit gute Einstiegspunkte in den Handel zu finden. Wichtige Trendfortsetzungsmuster sind zum Beispiel:

  • Das steigende Dreieck
  • Das symmetrische Dreieck
  • Flagge und Wimpel

Wichtige Trendwendemuster sind hingegen:

  • Doppeltop und Doppelboden
  • Die Schulter-Kopf-Schulter-Funktion

Technische Indikatoren

Software für Trader

Bild: Die Trading-Software der Broker ist besonders wichtig, um technische Indikatoren auswerten zu können. Bildquelle: Rawpixel.com – 523402459 / Shutterstock.com

Die Indikatoren sind ein wichtiges Instrument bei der technischen Analyse und helfen, die Bildung von Trends zu erkennen.  Dabei sind die Indikatoren nicht mit den weiter unten beschriebenen Wirtschaftsindikatoren zu verwechseln. Zur besseren Unterscheidung werden sie deshalb auch technische Indikatoren genannt.

Die technischen Indikatoren können in Chartprogrammen oder direkt auf der webbasierten Trading-Oberfläche des Brokers eingesehen werden. Sie errechnen mittels mathematischer Formeln aufgrund von Börsendaten eine wahrscheinliche Entwicklung des Kurses. Dabei leitet sich der Indikator in der Regel vom Kurs des Basiswertes ab.

Sie sollten jedoch beachten, dass Indikatoren nicht mit Sicherheit den Kursverlauf vorherbestimmen können. Diese Instrumente greifen zwar auf eine Reihe von Daten zurück, können aber offenkundig nicht in die Zukunft blicken. Es ist den Indikatoren nicht möglich, das Verhalten aller Marktteilnehmer abzubilden, weshalb eine Handelsentscheidung nicht nur auf den Argumenten eines Indikators beruhen sollte.

Je nach Broker oder genutzter Chartsoftware haben Sie eine Auswahl unterschiedlicher technischer Indikatoren. Sie müssen sich nicht mit allen davon auskennen. Es genügt, wenn man mit einigen wichtigen Indikatoren arbeitet, um seine Handelsentscheidungen zu unterstützen. Nutzen Sie Indikatoren, die sich deutlich voneinander unterscheiden, so dass Sie unterschiedliche Informationen aus den Abbildungen erhalten.

Die wichtigsten technischen Indikatoren in der Übersicht

Wir stellen Ihnen einige essentielle Indikatoren vor, die für den Handel mit binären Optionen wichtig sein können:

  • Gleitender Durchschnitt:

Der gleitende Durchschnitt wird sehr häufig angewendet und hilft, die richtigen Zeiten für den Handelseinstieg sowie den -ausstieg zu finden. Für diesen Indikator wird der durchschnittliche Wert eines Basiswertes über eine festgelegte Zeitdauer berechnet.

Dieser Wert ist natürlich mit fortschreitender Zeit veränderbar, weshalb man vom gleitenden Durchschnitt spricht. Mit diesem Indikator ist man in der Lage, zu erkennen, wann ein neuer Trend beginnt, endet oder eine Trendumkehr bevorsteht. Es gibt verschiedene Umsetzungen des gleitenden Durchschnitts und auch die Periodenlänge ist veränderbar. Somit ergeben sich für unterschiedliche Handelsszenarien verschiedene Einsatzmöglichkeiten gleitender Durchschnitte.

  • Bollinger Bänder:

Die Bollinger Bänder gehören ebenfalls zu den gleitenden Durchschnitten. Oberhalb und unterhalb des Durchschnitts werden im Rahmen der Standardabweichung zwei weitere Linien bzw. „Bänder“ angezeigt. Abweichungen des Kurses, die über die Standardabweichung, sei es nun nach oben oder unten, hinausgehen, sind eher selten. Der Abstand der Standardabweichung zum Durchschnitt wird dabei von der Volatilität des Marktes bestimmt. Bei einer hohen Volatilität liegen die Bänder weit auseinander, bei einem geringen liegen sie nah beieinander.

Für den Handel nutzt man diese Eigenschaften. Nähern sich die Bänder stark an, ist dies ein Zeichen für einen Ausbruch und die Bildung eines neuen Trends. Wird hingegen die Standardabweichung vom Kurs berührt, bewegt sich der Kurs oftmals in Richtung des anderen Bandes.

  • Relative Strength Index (RSI):

Der Relative-Stärke-Index setzt die Kursbewegungen in Relation zur Zeit. Er zeigt an, ob ein Basiswert derzeit überkauft oder überverkauft ist. Dafür wird er in einer Skala von 0 bis 100 Prozent eingeteilt. Erreicht der Index extreme Werte, kann dies Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen bestätigen. Bei einem RSI  unter 30 gilt ein Basiswert als überverkauft , bei einem RSI  über 70 hingegen als überkauft .

Kurz- bis mittelfristig tendieren die Kurse dazu, wieder in den Normalbereich zurückzukehren. Sie sollten dabei beachten, dass der RSI für den Aktien- und Rohstoffhandel entwickelt wurde. Für den Handel mit Währungen ist er hingegen nicht geeignet.

Es gibt darüber hinaus noch zahlreiche weitere Indikatoren, die auch für den Einsatz bei binären Optionen geeignet sind. Im Laufe Ihres Trading-Alltags werden Sie sich an die Nutzung der technischen Indikatoren gewöhnen und dadurch Handelsentscheidungen unterstützen.

Fundamentalanalyse

Industrie mit blauem Himmel

Bild: Wirtschaft und Politik stehen bei der Fundamentalanalyse im Fokus. Bildquelle: Vacancylizm – 504811594 / Shutterstock.com

Die Fundamentalanalyse kann als Gegenstück zur Chartanalyse betrachtet werden und versucht, die Kursentwicklung auf eine andere Art und Weise zu prognostizieren. Das Fundament bilden hierbei volkswirtschaftliche Daten und äußere Einflüsse, die das Verhalten der Marktteilnehmer verändern können. Besonders in der Anlageklasse Aktien bietet die Fundamentalanalyse eine gute Basis für Handelsentscheidungen.

Bei anderen Anlageklassen wird eine derartige Analyse aufgrund des Umfangs an, zum Teil auch widersprüchlichen, Daten zu weitschweifig. In der Regel nutzt man daher die Fundamentalanalyse, um unter- bzw. überbewertete Aktien zu erkennen. Dabei wird eine Reihe von Kennzahlen herangezogen, von denen wir einige wichtige vorstellen:

  • Marktkapitalisierung:

Unternehmen mit einer geringeren Marktkapitalisierung haben ein höheres Verlustrisiko. Die Marktkapitalisierung ist das Produkt aus der Anzahl der Aktien und dem aktuellen Kurs.

  • Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV):

Das KGV gibt an, wie viele Jahre es dauert, bis mit dem Gewinn des Unternehmens der Aktienwert realisiert wird. Je geringer das KGV, desto geringer ist das Investitionsrisiko.

  • Gewinn pro Aktie:

Je höher der Gewinn pro Aktie ist, desto interessanter ist das Unternehmen für Anleger.

  • Umsatzwachstum:

Ein gesundes Unternehmen benötigt Wachstum. Je höher das Umsatzwachstum ausfällt, desto besser ist die Anlage für Investoren.

  • Eigenkapitalrendite:

Wie die Gewinne in Bezug zum Eigenkapital des Unternehmens stehen, zeigt auf, wie gut ein Unternehmen wirtschaftet.

  • Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV):

Das KBV gibt den Aktienkurs im Vergleich zum Buchwert, also dem substantiellen Wert des Unternehmens, an. Je niedriger das KBV ist, desto günstiger ist die Aktie.

Ebenfalls werden wirtschaftliche sowie politische Neuigkeiten und Nachrichten betrachtet, um gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge zu ziehen. Wie Sie sehen, ist dies mit einem größeren Aufwand verbunden und dauert deutlich länger als die Chartanalyse.

Darüber hinaus eignen sich diese Kennzahlen am besten für die Bewertung von Unternehmen bzw. deren Aktien. Für die Bewertung von Indizes, Rohstoffen oder Währungen bedarf es der Betrachtung weiterer Kennzahlen.

Wirtschaftsindikatoren

Wenn die Analyse auf einer fundierten Grundlage basieren soll, müssen natürlich möglichst viele wichtige Kennzahlen, die die Lage der Konjunktur beschreiben, miteinbezogen werden. Diese Daten nennt man Wirtschaftsindikatoren oder auch Konjunkturindikatoren. Sie sind ebenfalls ein wichtiger Teil der Fundamentalanalyse, denn sie lassen Rückschlüsse auf den wirtschaftlichen Status von Unternehmen, Ländern und Regionen zu, aber ermöglichen ebenfalls Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung. Professionelle Trader achten daher z.B. auch auf folgende Indikatoren:

  • Inflationsrate / Verbraucherpreisindex
  • Arbeitslosenzahlen
  • Non-Farm-Payrolls (wichtig für die Wirtschaftskraft der USA)
  • Stimmung der Konsumenten und Unternehmen (über spezielle Indizes)
  • Leitzinsänderungen wichtiger Zentralbanken
  • Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Immer wichtiger für Investoren werden auch Umfragen, die an Ökonomieexperten gerichtet sind. Mithilfe der Experten werden Bewertungen und Prognosen zu vergangenen sowie zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklungen getroffen, an denen sich die Anleger orientieren. Weichen die Prognosen daraufhin von den tatsächlich eintreffenden Umständen bzw. Zahlen ab, kommt es in der Regel zu einem Umdenken der Marktteilnehmer und zu größeren Kursschwankungen.

Einteilung der Wirtschaftsindikatoren

Die zahlreichen Indikatoren und Neuigkeiten aus der Finanzwelt können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten kategorisiert werden. Dazu zählt die Einteilung in quantitative und qualitative Indikatoren oder in Mengen- und Preisindikatoren. In der Regel werden sie jedoch durch ihre zeitliche Bedeutung unterschieden:

  • Frühindikatoren (vorlaufende Wirtschaftsindikatoren)
  • Gegenwartsindikatoren (gleichlaufende Wirtschaftsindikatoren)
  • Spätindikatoren (nachlaufende Wirtschaftsindikatoren)

Man nutzt Frühindikatoren, um eine Bewertung der zu erwartenden wirtschaftlichen Lage zu erstellen. Diese Indikatoren sind nach Bekanntgabe generell bereits im aktuellen Kurs eingepreist, so dass bei einer nachträglichen Betrachtung eine Korrektur des Marktes entsteht, wenn es zu nennenswerten Abweichungen kommt. Dies hat natürlich Kursschwankungen zur Folge. Beispiele für vorlaufende Wirtschaftsindikatoren sind:

  • Geschäftsklimaindex
  • Wachstumsprognosen
  • Investitionsabsichten der Unternehmen
  • Gewinnerwartungen der Unternehmen
  • Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe

Mit den gleichlaufenden Wirtschaftsindikatoren wird die aktuelle wirtschaftliche Lage beschrieben. Beispiele für Gegenwartsindikatoren sind:

  • Konsumentenverhalten
  • Status von Produktion und Umsatz
  • Lohnsituation
  • BIP (aktuell)

Die Spätindikatoren können zwar erst im Nachhinein ermittelt werden. An ihnen ist jedoch die Entwicklung der Konjunktur erkennbar, was Prognosen für das Kommende ermöglicht. Beispiele für nachlaufende Indikatoren sind:

  • Inflationsrate / Verbraucherpreisindex
  • Arbeitslosenzahlen / -quote
  • Veränderung des BIP

Die Fundamentalanalyse eignet sich aufgrund des Umfangs und der langfristigen Auslegung hauptsächlich für langfristige Investments. Der Handel mit binären Optionen ist zwar auch mit Laufzeiten von mehreren Monaten bis zu einem Jahr möglich, aber generell werden sie beim Daytrading weniger genutzt.

Grafik mit Inflationsentwicklung in Deutschland

Bild: Die Inflationsentwicklung zählt ebenfalls zu den wichtigen Wirtschaftsindikatoren. Bildquelle: handeln.com

In diesen Fällen sollte man sich eher der technischen Analyse widmen, da kurzfristige Veränderungen der Kursverläufe selten mit der Fundamentalanalyse zu bestimmen sind. Allerdings kann es von Vorteil sein, wichtige Indikatoren, die größere gesamtwirtschaftliche Auswirkungen haben, im Auge zu behalten. In einigen Fällen führt die Veröffentlichung neuer Indikatoren zu extremen Kursschwankungen.

Handelsstrategien

Wenn Sie als Trader Gewinne mit binären Optionen einfahren möchten, gibt es einige interessante Handelsstrategien, die den Weg zum Erfolg vereinfachen. Eine passende Strategie kann den Unterschied zwischen sinnvollem Handelskonzept und reinem Glücksspiel ausmachen.

Die bewährten Strategien basieren auf Erfahrungen der Kursverläufe und dem Verhalten der Marktteilnehmer. Da sich diese Einflüsse generell wiederholen, kann man hieraus seinen Nutzen ziehen. Die Strategien basieren dabei auf unterschiedlichen Handelssignalen mit anderen Schwerpunkten des Marktverhaltens.

Nicht alle von ihnen sind für jeden Trader geeignet, für viele benötigt man ein gewisses Maß an Erfahrung. Am besten setzen Sie sich mit einer Strategie auseinander, indem Sie sie mit einem Demokonto testen, bis Sie sich sicher fühlen. Im Folgenden werfen wir einen kurzen Blick auf die bekanntesten Handelsstrategien.

Trendfolgestrategie

Diese Herangehensweise ist sehr stark verbreitet und ist gut für Anfänger geeignet. Getreu dem Motto „The trend is your friend“ versucht man bei dieser Strategie aktuelle Trends zu erkennen und von ihnen zu profitieren. Am besten ist es natürlich, zu Beginn des Trends einzusteigen, jedoch ist dieser Zeitpunkt nicht leicht zu erwischen. Bestehende Trends lassen sich offenkundig leichter erkennen.

Da in volatilen Märkten die Dauer eines Trends relativ kurz ist, kann der Trend bereits vorbei sein, wenn man ihn erkannt hat. Deshalb ist es wichtig, sich eingehend mit der technischen Analyse zu befassen, um bei dieser Strategie erfolgreich zu sein.

Kontra-Trend-Strategie

Das Gegenstück zur Trendfolgestrategie ist die Kontra-Trend-Strategie. Hier versucht man, nicht auf den Zug aufzuspringen, sondern schwimmt gegen den Strom, man wettet also gegen den aktuellen Trend. Treten klare Korrekturen während eines Trends auf, kann man diese Strategie erfolgreich anwenden. Besonders Turbo-Optionen eignen sich aufgrund der kurzfristigen Dauer der Korrekturen für diese Herangehensweise.

5-Minuten-Strategie

Diese Strategie eignet sich gut für Anfänger, da sie simpel ist und im Vergleich zu den kurzfristigen Optionen mehr Zeit für eingehende Überlegungen bietet. Man benötigt dafür einen speziellen Indikator namens  Derivative Oscillator . Bietet der von Ihnen genutzte Broker in der Chartdarstellung diesen Indikator nicht an, können Sie kostenlose Chartsoftware nutzen, bei denen er integriert ist.

Für diese Strategie eignen sich als Basiswerte Aktien mit einem hohen Handelsvolumen oder Devisen, die geringen Schwankungen unterliegen. Um nun den Einstiegspunkt zu finden, behält man den Indikator im Blick. Wechselt der Indikator innerhalb von fünf Minuten seine Richtung, also von negativ zu positiv oder umgekehrt, betrachtet man den nächsten Balken. Wird die Richtung bestätigt, ergibt sich eine gute Gelegenheit zum Einstieg. Daraufhin eröffnet man eine Position in die gleiche Richtung mit einer Laufzeit von ebenfalls fünf Minuten.

Volatilitätsstrategie

Diese Strategie eignet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, in volatilen Märkten. Mit dieser Strategie wird nämlich versucht, seinen Nutzen aus starken Kursschwankungen zu ziehen. Dafür eignen sich hauptsächlich der Devisen- und der Rohstoffmarkt, mitunter aber auch Aktien, wenn beispielsweise Unternehmen gerade wichtige Kennzahlen veröffentlichen.

Erwartet man nun starke Kursschwankungen, kauft man jeweils eine Call- und Put-Option des gleichen Basiswertes mit gleicher Laufzeit. Das Treffen einer Vorhersage, ob die Kurse steigen oder fallen, ist nicht nötig. Hier wird ersichtlich, dass die Strategie nicht mit den üblichen binären Optionen funktioniert. Man verwendet stattdessen One-Touch-Optionen, weil die nötige Rendite bei über 100 Prozent liegen muss.

Ein Einsatz geht bei dieser Strategie zwar verloren, aber der Verlust wird durch die überproportionale Rendite der Option, die im Geld landet, wieder ausgeglichen und es bleibt ein Gewinn übrig. Natürlich kann es immer noch den Fall geben, dass beide Optionen nicht im Geld landen.

Absicherungsstrategie

Diese Strategie gilt als konservative Schutzstrategie gegen Verluste und ist auch unter dem Begriff Hedging-Strategie bekannt. Vor allem im Bereich der CFDs wenden Trader diese Strategie an, aber auch beim Handel mit binären Optionen können hiermit Verluste minimiert werden.

Haben Sie bereits eine Option im Portfolio, die sich aktuell im Geld befindet, erwarten allerdings eine gegenläufige Kursentwicklung, kaufen Sie eine Gegenposition zu Ihrer bestehenden Position. Würde die erste Option verlieren, werden die Verluste durch den Gewinn der Gegenposition ausgeglichen bzw. verringert.

Strategie mit One-Touch-Optionen

Eine interessante Strategie wird durch die One-Touch-Optionen ermöglicht, wenn man Handelskonten bei zwei verschiedenen Brokern besitzt. Dabei bedarf diese Strategie ein wenig Vorbereitung und einiger Voraussetzungen, die erfüllt sein wollen:

  • In der kommenden Handelswoche müssen wichtige Wirtschaftsmeldungen anstehen
  • Die anstehenden Wirtschaftsmeldungen müssen mit einem Basiswert verknüpft werden (z.B. Aktie eines Unternehmens, das in der nächsten Woche Bilanzzahlen veröffentlicht)
  • Vor der kommenden Woche werden auf steigende Kurse bei dem einen Broker und auf fallende Kurse bei dem anderen gesetzt
  • Die Einsätze sollten gleich hoch sein und die angebotene Rendite der Broker ebenfalls
  • Die zu erreichenden Kursziele müssen realistisch sein, aber benötigen eine Rendite über 100 Prozent
  • Es besteht die Gefahr, dass beide Optionen verlieren

Strategie mit Turbo-Optionen

Die Turbo-Optionen haben eine  Laufzeit von 30 oder 60 Sekunden . In dieser Zeit kann auf den Finanzmärkten viel passieren, weshalb das Risiko sehr hoch ist, aber schnelle Gewinne locken. Für den Handel mit Turbo-Optionen eignen sich erneut volatile Märkte mit ausreichend Bewegung. Hier empfiehlt sich der Devisenhandel, da hier starke Schwankungen an der Tagesordnung sind.

Man arbeitet bei den kurzfristigen Optionen mit kurzen Zeitintervallen, meistens mit einem Minutenchart. Generell lässt sich ein Trend erkennen, wenn in so einem Chart drei aufeinanderfolgende Kurshochs bzw. -tiefs ausgebildet wurden. Dann gilt der Trend als bestätigt und er eignet sich als Einstiegspunkt für den Trader. Trendausbrüche können aber ebenfalls ein guter Zeitpunkt für den Erwerb einer Turbo-Option sein.

Natürlich ist es wichtig, bei den Turbo-Optionen schnell zu reagieren, was nur mit hoher Konzentration möglich und nicht ganz stressfrei ist. Turbo-Optionen sollten also erst mit einiger Erfahrung angegangen werden.

Korrelationen handeln

Korrelationen zu handeln ist keine einfache Strategie, macht den Handel mit binären Optionen aber umso interessanter. Hier werden keine Signale der technischen Analyse verwendet, um gute Einstiegspunkte zu finden, sondern es werden aus Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Basiswerten Rückschlüsse auf die Kursentwicklung gezogen.

Die Entwicklung einiger Basiswerte hat einen Einfluss auf andere Basiswerte. Dabei unterscheidet man zwischen positiven und negativen Korrelationen. Eine positive Korrelation liegt vor, wenn der Aufwärtstrend eines Basiswertes die Kurse eines anderen Basiswertes ansteigen lässt. Eine negative Korrelation ist hingegen gegeben, wenn ein Aufwärtstrend des ersten Basiswertes den zweiten Basiswert zum Sinken bringt.

Diesen Umstand kann man sich zunutze machen, wenn man sich intensiv mit den einzelnen Basiswerten auseinandersetzt. Starke Trends des einen Basiswertes geben also das Einstiegssignal in den korrelierenden Basiswert. Wir geben ein paar Beispiele für Korrelationen von Basiswerten:

  • Häufig bestehen starke Korrelationen zwischen Währungen und Rohstoffen.
  • Wenn Investoren aus Angst um ihr Kapital aus Aktien aussteigen, ist mit einem Anstieg des Goldpreises zu rechnen, weil Gold als „sicherer Hafen“ zählt. In diesem Fall sinken Aktien und Indizes.
  • Zwischen Öl und den Währungen USD sowie CAD bestehen starke Korrelationen, weil die Volkswirtschaften stark vom Öl abhängig sind.

Bedenkliche Strategien

Die oben genannten Handelsstrategien haben sich in der Vergangenheit bewährt, sind aber natürlich keine Garantie für ein erfolgreiches Trading bzw. dafür, dass binäre Optionen irgendwann den Weg zum Reichtum offenlegen. Durch das Anwenden solcher Strategien werden jedoch die Chancen erhöht, sinnvolle Handelsgelegenheiten zu finden. Darüber hinaus finden sich im Internet noch weitere Strategien, von denen einige auf falschen Annahmen beruhen oder in denen logische Fehler stecken. Von solchen vermeintlich gewinnbringenden Herangehensweisen sollten Sie sich fernhalten. Einige Beispiele für derartige Strategien sind:

  • Die Bullen- und Bärenstrategie
  • Die Different-Pick-Strategie
  • Die Limitierungsstrategie
  • Die Martingale-Strategie

Risikomanagement

Mann steht vor Tafel mit Risikoentscheidung

Bild: Nur nachhaltiges Denken beschert langfristig Erfolge beim Handeln mit binären Optionen. Bildquelle: adike – 375186478 / Shutterstock.com

Dass binäre Optionen eine sehr riskante Anlage sind, dürfte mittlerweile klar sein. Deswegen ist es für Sie als Trader wichtig, ein rationales Risiko- bzw. Geldmanagement zu betreiben. Es gilt, niemals aufgrund von Emotionen Entscheidungen zu treffen und vorausschauend zu handeln. Dafür sollte man binäre Optionen samt all ihrer Facetten natürlich ausreichend kennen.

Deswegen gehen binäre Optionen und der Handel damit mit einem guten Risikomanagement einher. Dieses besteht aus unterschiedlichen Aspekten, die man beachten sollte:

  • Kapital einteilen:

Wie auch bei anderen riskanten Anlagemöglichkeiten sollten Sie für binäre Optionen nur Geld verwenden, dass Sie nicht zwingend benötigen. Setzen Sie sich eine Grenze bei der Geldmenge, deren Verlust Sie verkraften können.

  • Einsatzhöhe festlegen:

Pro Trade sollte nur ein geringer Teil des Gesamtkapitals eingesetzt werden. Setzen Sie sich auch hier eine Grenze, um nach Verlusten noch ausreichend Kapital in der Hinterhand zu haben. Ein Einsatz in Höhe von  maximal fünf Prozent des Gesamtkapitals  ist empfehlenswert, Sie können aber auch konservativer agieren und die Grenze niedriger ansetzen.

  • Strategien anwenden:

Eine vernünftige Strategie hilft bei der Realisierung von Gewinnen. Natürlich können Sie auch Ihre eigene Strategie entwickeln, solange diese auf fundierten Annahmen beruht. Am besten nutzen Sie zum Testen ein Demokonto.

  • Risiken einschätzen:

Es ist wichtig, die Risiken eines Trades richtig einzuschätzen. Dies gilt natürlich umso mehr für binäre Optionen. Vor allem im High-Yield-Bereich lassen sich Anfänger von den großen Renditen blenden, ignorieren dabei aber die geringere Eintrittswahrscheinlichkeit. Versuchen Sie zunächst mit weniger riskanten Trades, kleine, aber stetige Gewinne einzufahren. Erhöhen Sie das Risiko nur, wenn Sie Gewinne erwirtschaftet haben. Dann bringen Ihnen binäre Optionen auch langfristig Erfolg.

Überblick ein Leitfaden

Wir haben für Sie das Wichtigste über binäre Optionen nochmals in einer Infografik zusammengefasst:

Infografik über Binäre Optionen

Infografik: Binäre Optionen in der Kurzübersicht. Bildquelle: handeln.com

Bildquellen:

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