Binäre Optionen

Binäre Optionen, oder auch digitale Optionen, begegnen Usern immer wieder bei ihren Streifzügen durch das Internet. Die zahlreichen auf diese Art des Derivatehandels spezialisierten Broker bewerben dieses Finanzprodukt massiv. Kein Wunder, da bei der stetig wachsenden Zahl von Tradern jeder Anbieter gerne ein möglichst großes Stück vom Kuchen abhaben möchte. Die Werbung verspricht Renditen von 60 Prozent und mehr und ein Laie mag zu Zeiten extrem niedriger Zinsen am Kapitalmarkt die Frage stellen, wie diese zustande kommen sollen. Die Funktionsweise binärer Optionen soll im Nachfolgenden erklärt werden.

Einzahlung MinimumRendite MaximalHandelssumme Minimal
1
10/10 PunkteEinzahlung (minimum)250 EuroRendite (maximal): 88 %Handelssumme (minimum): 24 Euro
Bonus: 250 Euro
Demo:
Regulierung:
Zum Anbieter Zum Testbericht
2
9/10 PunkteEinzahlung (minimum)100 EuroRendite (maximal): 89 %Handelssumme (minimum): 20 Euro
Bonus: -
Demo:
Regulierung:
Zum Anbieter Zum Testbericht
3
9/10 PunkteEinzahlung (minimum)200 EuroRendite (maximal): 85 %Handelssumme (minimum): 25 Euro
Bonus: an den anyoption Support wenden Euro
Demo:
Regulierung:
Zum Anbieter Zum Testbericht

Binär – Top oder Flop

Der Begriff „binäre Optionen“ ist der Mathematik entliehen. Die Namensgebung spiegelt wieder, dass es für eine solche Option nur zwei Zustände gibt. Der Trade verläuft im Geld, dann macht der Anleger einen Gewinn, oder er läuft aus dem Geld, dann hat der Trader einen Verlust zu verzeichnen. Wichtigstes Merkmal einer binäre Option ist, dass nicht der Kurs eines Basiswertes selbst entscheidend ist, sondern der Kursverlauf. Mit dem Kauf einer solchen Option entscheidet der Trader nur, ob der Kurs zum Verfallszeitpunkt über oder unter dem Einstiegskurs lag, mehr nicht. Aus dieser Konstellation wird auch deutlich, dass diese Derivate auch bei fallenden Kursen einen Gewinn ermöglichen. Dazu ein Beispiel anhand einer einfachen Putoption: Der Kurs der Aktie X liegt zum Zeitpunkt des Kaufes bei 100 Euro. Der Trader unterstellt, dass sich der Kurs im Laufe der nächsten 24 Stunden nach unten entwickelt, und geht daher eine Putoption ein. Liegt der Kurs zum Verfallszeitpunkt dann bei beispielsweise 98 Euro, erhält der Anleger den zum Kaufzeitpunkt bereits prozentual auf die Einlage festgesetzten Gewinn. Setzt der Trader auf steigende Kurse, spricht man von einer Putoption.

Die Basiswerte – große Auswahl

Als Basiswerte stehen den Anlegern Aktien, Devisenpaare, Rohstoffe und Indizes zur Verfügung. Je nach Broker können die Trader auf eine Auswahl zwischen 50 und 90 Werten zurückgreifen. Die Mindesthandelsgrößen bei binären Optionen sind extrem niedrig. Auch wiederum abhängig vom Brokerhaus betragen sie zwischen einem Euro und 25 Euro, die Mindesteinlagen auf das Handelskonto schwanken zwischen 100 und 250 Euro. Bei der Brokerauswahl kommt es für einen Neuling in diesem Metier aber zunächst nicht auf die Anzahl der Basiswerte an. Wichtiger ist, dass der Broker eine solide Ausbildung sicherstellt und der Kunde in diesem Zusammenhang auf ein Demokonto zurückgreifen kann. Nur so wird der sichere Umgang mit der Handelsplattform ermöglicht und es muss nicht zu Beginn teures Lehrgeld bezahlt werden. Bedauerlicherweise sind die auf den Handelsplattformen hinterlegten Charttools nicht ganz so präzise, wie bei den Mitbewerbern aus dem Bereich CFD-Handel. Da die Konten bei beiden Brokertypen kostenlos geführt werden, kann es sich empfehlen, parallel auch noch ein CFD-Handelskonto bei einem anderen Anbieter zu eröffnen, um genauere Marktinformationen zu erhalten.

Diverse Handelsmodi, unterschiedliche Laufzeiten

Die populärste Variante einer binären Option ist der klassische Call- oder Puthandel. Die Laufzeiten betragen zwischen wenigen Minuten und mehreren Wochen. Als Besonderheit gilt der 60-Sekunden-Handel. Zwischen Kauf und Verfall der Option liegen maximal 60 Sekunden, es ist sozusagen die Königsklasse des Tradens in diesem Marktsegment und sollte nur von erfahreneren Anlegern genutzt werden. Auch ein glasklarer Trend kann für Bruchteile von Sekunden eine Umkehr erfahren. Die Touch-Option läuft darauf hinaus, ob ein Basiswert einen bestimmten Kurswert berührt oder über- oder unterschreitet. Der Option-Builder bietet dem Anleger die Möglichkeit, sich selbst einen Trade aus den Komponenten Basiswert, Laufzeit, Absicherung und Kursverlauf zu bauen, steht aber nicht bei allen Brokern zur Verfügung.

Risikominimierung ist möglich

Verläuft der Trade im Geld, ist alles gut. Was passiert aber, wenn der Trade aus dem Geld zu laufen droht? Gute Broker bieten für diesen Fall unterschiedliche Sicherungsmechanismen an. Eine Variante ist die garantierte Rückzahlung eines Teils des eingesetzten Kapitals. Diese Garantiequote beträgt in der Regel bis zu 15 Prozent. Bei der roll-forward Variante kann der Kunde den Trade auf den nächsten Verfallszeitpunkt verlängern, wenn es sich andeutet, dass der Kurs zum Verfallszeitpunkt in die falsche Richtung tendiert. Voraussetzung ist allerdings, dass sich der Kurs bis zu diesem Zeitpunkt in der prognostizierten Richtung bewegt. Der Rückkauf erfolgt allerdings zu einer etwas niedrigeren Rendite als beim Kauf der Option vereinbart.

Der klassische Handel ist an den Wochentagen möglich, für die Wochenenden besteht die Möglichkeit, sogenannte High-Yield Trades durchzuführen. Diese laufen über mehrere Tage und bieten Renditen bis zu 500 Prozent. Wichtig sind gute Ratgeber wie: http://www.digitaloptionen.com/ratgeber

Die Broker und die Besteuerung

Wenn Sie sich anschauen, wo die Brokerhäuser residieren, stellen Sie fest, dass der bevorzugte Ort die Mittelmeerinsel Zypern ist. Der Hintergrund liegt darin, dass Zypern innerhalb der Europäischen Union der erste Staat war, der eine Zertifizierung und Regulierung für diese sehr speziellen Broker vorsah. In der Regel erfolgt die Regulierung durch die zyprische Aufsichtsbehörde CySEC. Die ersten deutschen Forexbroker bieten inzwischen auch den Handel mit binären Optionen an. Hier erfolgt die Regulierung natürlich durch die Bafin. Wie bei der Auswahl aller anderen Broker für den Derivatehandel gilt bei binären Optionen für Einsteiger, dass das wichtigste Auswahlkriterium die Ausbildungsmöglichkeiten und ein Demokonto sind. Es ist unstrittig, mit diesen Derivaten lässt sich gutes Geld verdienen, Voraussetzung ist jedoch das Gefühl für die Märkte.

Gewinne aus dem Handel mit binären Optionen unterliegen der Abgeltungssteuer. Da die Broker mit Sitz im Ausland diese nicht an die deutschen Finanzbehörden abführen, ist es Sache der Anleger, ihre Gewinne im Rahmen der Anlage KAP respektive AUS im Rahmen der Einkommensteuererklärung selbst abzuführen.