Aktien

Wir stellen hier die interessantesten Aktienbroker vor, inklusive der Depot- und Transaktionskosten. Die untere Tabelle hat als Beispiel ein durchschnittliches Ordervolumen von 1000€ (komplett online getätigt), bei 20 Order pro Jahr und einem durchschnittlichen Depotvolumen von 20.000€. Mit einem Klick auf das Logo gelangen Sie zu unserem ausführlichen Bericht.

[hr]

Die einen Anleger handeln schon länger, für andere Anleger besteht aufgrund der historisch niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt Handlungsbedarf. Bei Handeln.com sind beide Gruppen auf dem richtigen Portal für den Aktienhandel. Bei Aktien, als kleinem Exkurs für Neueinsteiger, handelt es sich um Anteilsscheine an einem Unternehmen, der Aktiengesellschaft. Im Gegensatz zu einer Unternehmensanleihe, welche die Aufnahme von Fremdmitteln bedeutet, die zurückgezahlt werden müssen, dient die Ausgabe von Aktien auch der Geldbeschaffung, allerdings in Form von Eigenkapital. Wer eine Aktie kauft, wird automatisch Miteigentümer der Firma. Aktien spiegeln darüber hinaus den Wert einer Firma wider, allerdings nicht den aktuellen. Aktienkurse reflektieren die Erwartungen der Anleger in die Zukunft eines Unternehmens. Erhält ein Pharmaunternehmen ein Patent auf ein neues Medikament, steigt der Aktienkurs in der Regel, obwohl noch kein einziges Päckchen dieses Medikamentes verkauft wurde. Die Kurssteigerung basiert darauf, dass die Aktionäre in der Zukunft eine höhere Rendite erwarten.

Dividendentitel vs spekulative Papiere

Bei der Auswahl einer Aktie als Investment gibt es zwei Motivationsgründe. Zum einen die Erwartung an eine hohe Dividendenzahlung. Diese Papiere, im Fachjargon Dividendentitel genannt, werden häufig gekauft und in das Depot gelegt. Dort bescheren sie ihren Inhabern Jahr für Jahr eine überdurchschnittliche Dividende, die Kurssteigerung fällt meist eher moderat aus, ist aber auch nicht Ziel des Investments. Auf der anderen Seite stehen Papiere, die zwar nur eine geringe oder gar keine Dividende Zahlen, dafür aber aufgrund der Kursentwicklung hoch spekulativ sind. Das bekannteste Unternehmen, welches bis zum Tode von Steve Jobs keine Dividende zahlte, war Apple. Dennoch gilt Apple als Börsengigant, Anleger investierten nur in der Absicht, Kursgewinne zu realisieren. Wer sich als Anfänger mit dem Thema Aktien beschäftigen möchte, sollte vielleicht zunächst einmal in Dividendentitel und Bluechips, die großen Aktiengesellschaften, investieren. Diese sind für Kursschwankungen weniger anfällig und bieten damit eine gute Gelegenheit, sich langsam mit dem Thema Aktienhandel und der Psychologie der Börse auseinanderzusetzen. Die Börse agiert nicht immer logisch, im schönsten Aufwärtstrend kann plötzlich durch Gewinnmitnahmen ein Kurseinbruch erfolgen.

Fonds als Einstieg

Nicht jeder Anleger, der in Aktien investieren möchte, traut es sich zu, gleich selbst eine Auswahl der geeigneten Titel vorzunehmen und sein Depot selbst zu managen. Als Alternative bieten sich dafür Aktienfonds an. Diese werden entweder von einem Fondsmanagement verwaltet oder bilden als passive Fonds schlicht einen Index, beispielsweise den DAX 30 nach. Veränderungen finden nur statt, wenn es auch in der Zusammensetzung des Index zu einer Veränderung kommt. Bei aktiven Fonds hingegen analysiert das Management kontinuierlich die Zusammensetzung des Portfolios, um gegebenenfalls Aktien wieder zu verkaufen. Aktienfonds gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Neben Fonds, die grundsätzliche alle Aktiengesellschaften weltweit berücksichtigen, beispielsweise der Templeton Growth Fonds, existieren sowohl regional ausgerichtete Fonds als auch Branchen- und Themenfonds.

Die Fondsauswahl beeinflusst die Auswahl der Bank

Gleich, ob Sie in einzelne Titel investieren möchten, oder tatsächlich Investmentfonds vorziehen, bevor die ersten Schritte auf dem Börsenparkett erfolgen, benötigen Sie eine Bank. Der Weg zur Hausbank stellt sich bei einem Depotvergleich fast immer nur als die zweitbeste Wahl dar. Der wichtigste Grund dafür ist das liebe Geld. Filialbanken und Sparkassen verlangen in fast allen Fällen eine Depotverwaltungsgebühr. Diese hängt prozentual vom Depotbestand ab. Selbst wenn Sie einmal keine Wertpapiere im Depot liegen haben, müssen Sie die Mindestgebühr entrichten. Onlinebroker und Direktbroker verzichten in den meisten Fällen auf diese Gebühr. Gleich ob Fondsanteile, Aktien, Zertifikate oder Anleihen das Portfolio bilden, die Depotführung ist kostenfrei.

Rabattierter Ausgabeaufschlag steigert die Rendite

Die Banken vor Ort bieten ihren Kunden in der Regel nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Investmentfonds an. Diese reduzieren sich auf das Angebot der hauseigenen Kapitalanlagegesellschaft, nur selten stehen auch Fonds anderer Anbieter im Beratungsgespräch zur Diskussion. Anders verhält es sich bei den Direktbrokern. Diese stellen ihren Kunden mehrere Tausend Fonds zur Verfügung ohne Rücksicht auf die Anbieter. Banken lieben den Verkauf von Aktienfonds. Immerhin zahlen Kunden beim Kauf einen Ausgabeaufschlag zwischen vier und sechs Prozent. Wer einen Fondssparplan mit 100 Euro monatlichem Beitrag aufbaut, muss sich vor Augen halten, dass im Mittel nur 95 Euro angelegt werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies im Vergleich einen Renditeverlust von fünf Prozent pro Jahr. Verglichen werden muss der Fondsverkauf mit dem Angebot der Direktbanken. Diese bieten zahlreiche Fonds völlig ohne das Agio an, wird dennoch ein Ausgabeaufschlag berechnet, ist dieser in der Regel mit 50 Prozent rabattiert. Es liegt also klar auf der Hand, dass die Auswahl einer Direktbank als Partner direkten Einfluss auf die Gesamtrendite des Depots hat.

Flatfees sorgen für höhere Nettoerträge

Ein anderer Kostenaspekt, bei dem die Direktanbieter die Nase deutlich vorne haben, sind die Transaktionskosten. Berechnen die herkömmlichen Banken ihre Courtage prozentual abhängig vom Ordervolumen, gehen immer mehr Onlinebanken dazu über, eine feste Gebühr, unabhängig von der Höhe der Order zu kalkulieren. Da bei einer prozentualen Abrechnung eine Mindestgebühr fällig wird, ist die Flatrate das bessere Geschäft für Anleger. Unterschieden wird nur noch danach, ob der Trade an einer inländischen Börse oder an einem ausländischen Börsenplatz stattfindet.

Service zählt

Die Beratungsqualität bei Direktbanken steht der einer Bank vor Ort in nichts nach. Expertenkommentare zum allgemeinen Wirtschaftsgeschehen, Analystenmeinungen zu den jeweiligen Aktien, Kursziele und Musterdepots bieten auch Einsteigern ein Informationsvolumen, welches hilft, die eigene Anlageentscheidung zu treffen. Der Handel mit Aktien lässt sich lernen. Webinare und das Musterdepot bieten bei den Onlinebanken einen hervorragenden Einstieg, welchen die meisten Neueinsteiger im Handel bei den Instituten vor Ort vergeblich suchen werden.