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IAMHERO startet in wenigen Tagen ICO – 40% Rabatt im Pre Sale via Whitelist möglich

In wenigen Tagen startet der ICO der Währung IAHC, welche im Pre Sale mit 40% Rabatt erworben werden kann. Wer den am 20. Februar 2018 startenden Pre Sale nutzen möchte, um die Währung mit einem kräftigen Nachlass zu erwerben, kann sich jetzt in die Whitelist eintragen.

Eine Hand hält ein Tablet, welches ein Bild mit der Schrift ICO trägt

IAMHERO startet ein nachhaltiges Projekt zum Vorteil des Arbeitsmarktes. Bildquelle: designer491 – 717359674 / Shutterstock.com

Alle Trader, die vor Start des ICO´s in der Whitelist registriert sind, können 40% Rabatt nutzen. Der Rabatt wird so lange gewährt, bis eine Summe von 750.000 Dollar erreicht wurde. In der danach folgenden Vorverkaufsphase erhalten Trader die Währung mit einem Rabatt in Höhe von 28% auf den regulären Preis. Der darauf folgende Massenverkauf bietet immerhin noch eine Ermäßigung in Höhe von 10% gegenüber dem regulären Verkauf. Der ICO ist auf maximal 5 Millionen Dollar des gesamten ICO Verkaufes limitiert.

Die Währung IAHC wird ETH-gestützt angeboten. Das Kürzel in den Kryptovergleichen wird IAHC heißen und es ist geplant, dass 2 Billionen Token vom Typ ERC20 auf den Markt gebracht werden. Der Preis je Token wird bei 70,000 IAHC = 1 ETH festgelegt.

Auf welchen Handelsplätzen kann IAHC geordert werden?

Es ist davon auszugehen, dass die Währung in Kürze auf den Handelsplattformen Bittrex, Coinone sowie EtherDelta gehandelt werden kann. Die entsprechenden Gespräche dazu wurden bereits initiiert.

Warum ist IAHC eine [Realwert] basierte Münze und was bedeutet das?

Umsätze, die durch die IAMHERO Inc. erzielt werden, werden zu einem großen Teil zurück in die Währung IAHC investiert. Dadurch wird dazu beigetragen, dass eine Münze gefördert wird. Je höher die Umsätze sind, die durch die IAMHERO Engine erzielt werden, desto höher sind auch die Summen, die in die Münze investiert werden.

Hinzu kommt, dass die Münze auch dazu verwendet wird, die Finanzierung der Entwicklung von IAMHERO zu fördern. Das bedeutet, dass Gelder, die von Investoren in die Münze investiert werden, gleichzeitig der Entwicklung der Plattform bzw. der Produkte dienen. Es gibt also einen direkten Zusammenhang zwischen dem Wert der Münze und der Entwicklung von IAMHERO.

Welche Inhalte stecken in der IAMHERO Engine?

Wer in einen Altcoin oder Token investiert, möchte in der Regel auch wissen, was er damit unterstützt und wozu sein Investment dient. Bei IAMHERO wird hier sehr transparent gearbeitet. Das auf der Homepage verfügbare Whitepaper beinhaltet alle relevanten Informationen.

Das gesamte Projekt möchte den Findungsprozess für Arbeitgeber und Arbeitsuchende verbessern. Dabei geht es konkret um die Durchführung einer Bewerbung, die sich praktisch in den vergangenen 20 bis 30 Jahren kaum geändert hat. Historisch bedingt dauert der Bewerbungsprozess sehr lange, denn zum einen muss die Bewerbung geschrieben werden, zum anderen muss der Arbeitgeber sie aufwendig auswerten und entsprechende Bewerber und Bewerberinnen zu Gesprächen einladen.

Blockchain Technologie und künstliche Intelligenz beschleunigen altbekannte Prozesse

Durch die Verwendung der Blockchain Technologie und künstlicher Intelligenz soll dieser Prozess an vielen Stellen deutlich verbessert werden. Bereits jetzt funktionieren einzelne Bausteine, wie zum Beispiel der gesamte Bereich des Lebenslaufes. In der geschaffenen Umgebung können Bewerberinnen und Bewerber ihren Lebenslauf erstellen und mit möglichen Arbeitgebern teilen. Diese müssen dazu nicht im System hinterlegt sein, sondern können z.B. auch über die Zusendung eines Links informiert werden. Sämtliche Daten zum Lebenslauf können live aktualisiert und ergänzt werden.

Langfristig gesehen kann das System mit Hilfe von Blockchain und künstlicher Intelligenz dazu beitragen, dass das perfekte Personal bzw. der perfekte Arbeitgeber gefunden werden kann und zwar deutlich schneller und sicherer, als es heutzutage der Fall ist. Das derzeit in Entwicklung befindliche System führt langfristig dazu, dass auch Innovationen der Zukunft am Arbeitsmarkt integriert werden können. Somit können deutlich mehr Daten in kürzester Zeit ausgewertet werden. Arbeitssuchende können perfekt mehrere potentielle Arbeitgeber ohne große Mühe kontaktieren und Arbeitnehmer können auf einen extrem großen Pool an Bewerberinnen und Bewerbern zugreifen, deren Daten automatisiert untersucht und ausgewertet werden.

Bildquelle: designer491 – 717359674 / Shutterstock.com

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Bitcoins per PayPal kaufen?

Wie kann ich Bitcoins per PayPal kaufen? Diese Frage haben wir in den letzten Monaten wirklich schon mehrmals beantworten können bzw. müssen. Das Problem ist, dass alle, die nach Antworten suchen im Internet unterschiedliche Aussagen finden, von denen die meisten schlicht und ergreifend nicht stimmen oder nicht transparent sind.

Bitcoins per PayPal kaufen?

Hier ein paar Fakten:

  • Bitcoins direkt per PayPal kaufen ist als Deutscher nicht möglich
  • Mit Bitcoin-Werten (ob steigende oder fallende Kurse) zu handelt ist auch mit PayPal für Deutsche möglich
  • Umwege von denen wir abraten
  • Die Ursachen liegen in der Regulierung als auch bei den hohen Kosten, die PayPal mit sich bringt für die Börsen
  • Es gibt extrem viele falsche Infos im Netz
  • Es gibt eWallet Alternativen
  • Wir empfehlen die gute alte Kreditkarte

Wir wollen hier einmal für Klarheit sorgen und arbeiten die Punkte mir Euch auf.

Bitcoins direkt kaufen ist nicht möglich

Ja, das ist die schlechte Nachricht. Es gibt aktuell keine Börse, an der man als Deutscher mit PayPal einzahlen könnte um Bitcoins zu kaufen. Es gibt die Möglichkeit Bitcoins direkt an ein PayPal Konto zu verkaufen, aber eben keine Möglichkeit sie zu kaufen. Die Ursachen sind nicht zu 100% eindeutig, aber die hohen Kosten für PayPal Einzahlungen sind einer davon. Es lohnt sich nicht für die Exchanges hier die Kosten zu übernehmen. Der zweite Grund ist, dass PayPal sehr pingelig ist bei welchen Arten von Geschäften sie Einzahlungen erlauben, da sie sich im Notfall vor US-Gerichten verantworten müssen.

Wie kann ich dennoch auf Bitcoin Werte setzen und mit PayPal bezahlen?

DIESE Variante geht und ist einzige eigentlich seriöse. Bei den üblichen Handelsplattformen, die früher vor allem durch binäre Optionen aufgefallen sind, kann man problemlos und seriös auf steigende oder fallende Kurse von Kryptowährungen setzen. Geht es euch wirklich um das PayPal Thema, dann wird die Auswahl jedoch kleiner. Seriös und zuverlässig ist hier eToro, das vor allem für sein Social Trading berühmt geworden ist.

Hier kann man als Deutscher mit PayPal einzahlen und dann Kryptowährungen handeln. Aktuell bietet eToro Bitcoin, Bitcoin Cash, Dash, Ethereum Classic, Ethereum, Litecoin und Ripple an. Dies sind die wichtigsten Kryptocoins im Moment, aber natürlich gibt es hier noch unzählige weitere. Wir betonen noch einmal: das ist kein klassisches Kaufen der Währungen, da man einfach die Kurse handelt. Der Vorteil: man kann auf steigende ODER fallende Kurse sehr problemlos setzen. So sieht die Übersicht aus (aufs Bild klicken um zu eToro zu gelangen).

Etoro Kryptowährungen handeln

Viele falsche Infos im Netz

Leider ist uns aufgefallen, dass das Thema Bitcoin und PayPal in der Kombination zu viel Gier weckt. Wir haben im Netz unglaubliche viele bewusst falsche Infos gesehen, damit sich die Besucher erst einmal anmelden und man Provision kassiert. Wir nutzen natürlich auch Partnerlinks, aber sind jederzeit bemüht zu 100% richtige Infos an unsere Leser weiterzugeben.

Was definitiv NICHT stimmt aus deutscher Sicht, was wir jedoch schon online gesehen haben:

  • AvaTrade erlaubt keine PayPal Einzahlung für Deutsche
  • Anycoin erlaubt keine PayPal Einzahlung für Deutsche
  • Es gibt keine 100% saubere Methode Bitcoins DIREKT mit PayPal zu kaufen, wenn ihr in Deutschland seid.

Es gibt andere eWallets

Wenn es euch wirklich um eWallets wie PayPal geht, dann hat die Glücksspielindustrie Alternativen entwickelt, die wirklich hervorragend funktionieren. Sowohl Skrill als auch Neteller funktionieren wie PayPal, so dass ihr per Email-Adresse bezahlt. In beiden Fällen stehen einmal damit so ziemlich alle Tradingplattformen wie AvaTrade oder IQoptions zur Verfügung mit kaum vorhandenen Gebühren. Beide Optionen bieten auch PrePaid Kreditkarten an, die direkt an das Konto angebunden sind.

Das hier ist keine Aussage, dass sie besser sind als PayPal, aber sie sind beide seit vielen Jahren aktiv und sie sind seriös. Hier sollte man sich nicht davon beirren lassen, dass beide in der Glücksspielwelt „erfunden“ wurden. In unserem Fall hat dies sogar Vorteile, da so sichergestellt ist, dass die Methoden schnell, zuverlässig und sicher vor Cyberattacken sind. Nicht vergessen: PayPal Casinos sind keine Seltenheit und dennoch gibt es diese zwei Bezahlmethode und sie sind beliebt. Dies hat durchaus Gründe.

Kreditkarten sind die beste Lösung

Ja, steinigt uns, aber Kreditkarten bleiben eigentlich die beste Lösung für alle Seiten. Natürlich wünschen auch wir uns eine Welt, die noch moderner und transparenter ist, aber bis dahin empfehlen wir gute Kreditkarten zu nutzen. Gute Kreditkarten? Es gibt für jeden von uns die passende Kreditkarte, mit der man seine Zahlungen erledigen kann UND beim passenden Bonusprogramm mitmachen kann. Vielreisenden wie manch einem bei uns legen wir American Express Karten nahe. Wer vor allem Lufthansa fliegt hat mit der Miles and More eine sehr gute Kreditkarte usw. Wir können jedem einen seriösen Kreditkartenvergleich and Herz legen.

Auf keinen Fall über Umwege kaufen

Dies ist unsere persönliche Meinung, aber Umwege wie beispielsweise mit VirWoX sind etwas wovon wir abraten. Die Gründe sind vielfältig:

  • Oftmals rechtlich unsaubere Lösungen
  • Mit SEHR hohen Kosten verbunden. Der VirWoX Umweg führt beispielsweise zu 10% Kosten. Es wäre verrückt zu so etwas zu raten.
  • Viele Webseiten empfehlen den Umweg ausschließlich wegen der „winkenden“ Provision und nicht wirklich, weil es Sinn macht.
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Blockchain-Technologie – Zahlungssystem von morgen?

Das Zahlungssystem von morgen könnte schon bald digitale Realität werden, denn die Blockchain-Technologie ist auf dem Vormarsch. Was steckt dahinter und wie kann man an dieser Revolution teilhaben?

Blockchain Technologie

Bild: Transaktionen basierend auf Blockchain-Technologie sind jetzt schon möglich / Bildquelle: Steve Heap – 616421627 / Shutterstock.com

Die Blockchain-Technologie könnte nicht nur die digitale Welt, sondern auch die Finanz- und Handelswelt grundlegend auf den Kopf stellen. Gerade deswegen befassen sich mehrere hundert neu gegründete Unternehmen und Start-Ups mit dieser noch relativ neuen Technologie. Der bekannteste und populärste Blockchain-Auswuchs ist die dezentrale und völlig digitale Bitcoin-Währung, auf die auch keine Banken Einfluss haben. Viele, die sich auch nur marginal mit dem Internet beschäftigen, haben wahrscheinlich schon von Bitcoins und Blockchains gehört, die wenigsten werden wissen, was genau dahinter steckt.

Warum Blockchain?

Idee und Ziel der Blockchain-Technologie ist es, den Werteaustausch zu dezentralisieren. Anstatt einer Autoritätsinstanz die Aufsicht zu übertragen, welche die Kontrolle über Transaktionen oder Vertragsschließungen haben und dafür hohe Gebühren verlangen, werden diese Mittelsmänner vollkommen ausgeklammert. Daraus ergeben sich einige Vorteile für den Zahlungsverkehr, die konventionelle Bankkunden momentan noch nicht genießen:

  • es fallen kaum Gebühren an
  • Name und Adresse oder eine Kartennummer müssen nicht angegeben werden
  • die Transaktion kann sofort geschehen und ist nicht von den Bearbeitungszeiten einer Bank abhängig

Blockchain – Was ist das?

Es geht hierbei allerdings nicht allein um die Veränderung des Finanzsystems. Die berühmteste digitale Währung, nämlich Bitcoin, scheint in Wirklichkeit nur der Anfang zu sein. Das Prinzip lässt sich nämlich auf jede Vertragsart anwenden. Im Grunde handelt es sich nämlich bei den Blockchains um digitale Verträge oder sogenannte „Smart Contracts“. Die Verwaltung dieser Daten spielt sich auf vielen verschiedenen Computern ab, findet also dezentralisiert statt.

Wie funktioniert Blockchain?

Jede Art von Information kann verarbeitet werden. Diese wird dabei in eine Art Block abgelegt. Es handelt sich um kleinere Dateien wie z.B:

  • Kaufverträge
  • Aktien
  • Überweisungen
  • jede andere Art von Verträgen

Diese Informationen müssen natürlich überprüft und anschließend versiegelt werden. Hierfür sind sogenannte Miner zuständig, also ebenfalls Nutzer, die ihren eigenen Computer und dessen Rechenleistung anbieten, um die umfangreichen Daten zu verarbeiten. Dafür werden die Miner sogar entlohnt.

Wie sicher ist Blockchain?

Durch den Verifizierungs- und Versiegelungsprozess sind die Informationen in der Blockchain geschützt. Die Informationen werden nicht auf einen zentralen Server gespeichert. Deswegen ist es überaus schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die Daten zu manipulieren. Für die Teilnahme an einem Blockchain-System ist eine spezifische Software notwendig, die auch als „Wallet“ bezeichnet wird. Der Nutzer erhält zwei Schlüssel, einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel:

  • öffentlicher Schlüssel: Vergleichbar mit einer Kontonummer, allerdings in der Form einer Adresse, die für jeden sichtbar ist – hierhin werden z.B. bei Bitcoin die notwendigen Beträge transferiert
  • privater Schlüssel: ist einer PIN-Nummer oder einem Passwort ähnlich, das man allerdings nicht herleiten kann, und somit nicht zu knacken ist – der private Schlüssel ist eine Signatur, welche einer Transaktion erst Gültigkeit verleiht

Welche Arten von Blockchains gibt es?

Die Blockchain-Technologie lässt sich für verschiedene Gebiete anwenden, weil viele unterschiedliche Daten verarbeitet und gespeichert werden können. Hier ein paar Beispiele:

Blockchain-Gebiet Erläuterung
Bitcoin Mit dieser populären, digitalen Kryptowährung lassen sich Waren kaufen, allerdings können Nutzer dabei vollkommen anonym bleiben. Das System funktioniert Peer-to-peer, also von Heimcomputer zu Heimcomputer. Es ist keine Institution dazwischen geschaltet. Der Wert der Bitcoins ist durch die Nachfrage geregelt, also unabhängig von anderen, äußeren (z.B. politischen) Faktoren.
Musiccoin Hier werden Urheberrechte, Verkauf, Lizenzgebühren, also Arbeiten und rechtliche Aufgaben, für die normalerweise Musiklabels zuständig sind, in sogenannten Smart Contracts vereint und in den Blockchains gespeichert werden. Fans oder Interessenten können auf diese Weise so viel an einen Musiker zahlen, wie sie möchten, auch wenn es eine Mindestbezahlung geben soll. Der Musiker wird in Musiccoins bezahlt, aber hat die absolute Kontrolle über seine Musik.
BitCongress Die Manipulation von demokratischen Wahlen ist heutzutage in aller Munde. Wahlen, die durch die Blockchain-Technologie unterstützt werden, könnten solche Manipulationsversuche wesentlich schwieriger machen.
Reddcoin Reddcoins können mittels Bitcoins gekauft werden. Bei Reddcoin handelt es sich vor allem um eine digitale Währung, die im Social Media-Bereich Fuß fassen soll. Hier sollen also vor allem über die sehr populären sozialen Netzwerke Geld transferiert oder kleine Spenden bzw. Micro-Donations für gute Inhalte getätigt werden.

Tabelle: Wenn die Technologie Fuß fasst und immer mehr Menschen ihre Scheu vor dem Unbekannten ablegen, könnte die Blockchain-Technologie nicht nur das Finanzwesen umkrempeln.

Wo Blockchain-Technologie studieren?

Die Möglichkeiten, in diesem sehr neuen und sehr spezifischen Bereich ein Studium zu finden, sind momentan noch sehr begrenzt. In den USA steigt die Nachfrage allerdings jetzt schon massiv, so dass diverse Universitäten auf der ganzen Welt entsprechende Kurse anbieten und auf dem Gebiet forschen. Beispiele sind:

  • Massachusetts Institute of Technology (MIT)
  • University College London
  • Cambridge University
  • Mary’s University School of Law
  • Johns Hopkins University
  • Universität von Nikosia auf Zypern

Fazit: Ein Studiengang im Bereich Blockchain-Technologie zu finden, sollte schwer sein. Aufgrund der großen Nachfrage bieten aber einige Universitäten vor allem in den USA einige Kurse an. Die Technologie hat jedenfalls Zukunft und könnte unsere globale Wirtschaft nachhaltig verändern. Es kann also nicht schaden und sich auch finanziell lohnen, sich frühzeitig damit zu beschäftigen.

Bildquelle: Steve Heap – 616421627 / Shutterstock.com

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Von welchen Faktoren hängt die Kreditsumme ab?

Gerade bei größeren Finanzierungsvorhaben fragen sich die Betroffenen des Öfteren, wie viel Kredit eigentlich in der eigenen Situation möglich ist. Nur so lässt sich nämlich feststellen, ob die gewünschte Immobilie, das ausgewählte Auto oder auch der ersehnte Urlaub tatsächlich finanzierbar sind. Darüber hinaus spielt die Frage sicherlich auch einem Dispositionskredit eine nicht unwichtige Rolle. In diesem Artikel soll deshalb genau aufgezeigt werden, von welchen Faktoren die individuelle Kreditsumme abhängt und wie Kreditnehmer diesbezüglich kalkulieren können.

Wovon hängt die mögliche Kredithöhe ab?

kreditsumme

Bild: Wie viel Kredit bekomme ich – von welchen Faktoren hängt die Kreditsumme ab, Quelle: BurAnd – 523421563/ shutterstock.com

Als Kreditgeber kann eine Bank von einem Darlehen erheblich profitieren, denn sie erwirtschaftet Zinseinnahmen. Im Gegenzug dazu geht sie jedoch auch immer ein gewisses Risiko ein. Kann der Kreditnehmer den Kredit nicht mehr bedienen und fallen auch eventuelle Sicherheiten aus, bleibt die Bank am Ende auf ihren Forderungen sitzen. Aus diesem Grund erfolgt vor jeder Kreditvergabe eine Überprüfung des Kreditnehmers sowie seiner finanziellen Möglichkeiten. Anhand derer werden nicht nur die individuellen Zinsen berechnet, sondern auch festgelegt, ob ein Kredit in einer gewissen Höhe überhaupt vergeben wird. Die mögliche Kredithöhe hängt dabei ganz grundsätzlich von folgenden Faktoren ab:

1. Die Kreditart

Je nach Art und Konstruktion des jeweiligen Kredits fällt die Kredithöhe sehr unterschiedlich aus. Dies liegt unter anderem an der Art der Besicherung. Während eine Immobilienfinanzierung mit einer Grundschuld auf das jeweilige Objekt abgesichert wird, verlangt eine Bank bei einem Dispokredit beispielsweise lediglich eine Abtretung von Lohn und Gehalt. Somit dürfte klar sein, dass die Kreditsummen dabei sehr unterschiedlich ausfallen.

2. Die persönliche Bonität

Innerhalb einer Kreditart ist die persönliche Bonität definitiv der wichtigste Faktor für die mögliche Kredithöhe. Dabei stehen unter anderem folgende Fragen im Fokus:

  • Wie hoch sind die regelmäßigen Einkünfte?
  • Welche festen Ausgaben sind einzukalkulieren?
  • Existieren Sicherheiten (Vermögen, Grundstücke)?
  • Inwieweit ist der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen bisher nachgekommen (SCHUFA-Abfrage, Scoring)

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, ob überhaupt ein Kredit vergeben wird und in welcher Höhe eine Kreditvergabe grundsätzlich vertretbar ist.

3. Der Zinssatz

Da bei einem Ratenkredit neben der Kreditsumme auch immer eine Zinsrate mitbezahlt werden muss, bestimmen die Zinsen also in gewisser Höhe auch die Rückzahlungsrate. In einer Hochzinsphase sind dabei also tendenziell niedrigere Kreditsummen möglich als in Niedrigzinsphasen. Ein kleines Beispiel soll dies verdeutlichen:

Kredit I Kredit II
Kreditsumme 15.000 Euro 15.000 Euro
Effektiver Jahreszins 2,50% p.a. 8,99% p.a.
Laufzeit 4 Jahre 4 Jahre
Rückzahlungsrate (im Monat) 328,52 Euro 370,71 Euro

Tabelle 1: Beispiel für die Auswirkungen des Zinssatzes auf die Rückzahlungsrate!

Im Fall von Kredit II muss der Darlehensnehmer also über 40 Euro mehr pro Monat bezahlen, um das gleiche Darlehen in der gleichen Zeit abzuzahlen. Sollte dies sein Budget übertreffen, muss er eventuell die Kreditsumme drosseln oder die Bank wird einen Kredit in der gewünschten Höhe aufgrund der Daten eventuell nicht vergeben.

4. Die Laufzeit

Da auch die Laufzeit einen erheblichen Einfluss auf die Rückzahlungsrate hat, kann auch sie die mögliche Kredithöhe bestimmen. Zu diesem Zweck wird das obige Beispiel leicht abgewandelt:

Kredit I Kredit II
Kreditsumme 15.000 Euro 15.000 Euro
Effektiver Jahreszins 3,00% p.a. 3,00% p.a.
Laufzeit 2 Jahre 8 Jahre
Rückzahlungsrate (im Monat) 644,45 Euro 175,67 Euro

Tabelle 2: Beispiel für die Wirkung der Laufzeit auf die Rückzahlungsrate!

Wird die Laufzeit gestreckt, senkt dies die Rückzahlungsrate mitunter erheblich. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass der Kreditnehmer bei der langen Laufzeit insgesamt betrachtet viel höhere Zinskosten auf sich nehmen muss.

Mögliche Kreditsumme beim Dispositionskredit

Ein Dispositionskredit ist bei der eigenen Hausbank nicht selten ohne einen formalen Antrag zu bekommen. Trotzdem findet im Hintergrund natürlich eine Bonitätsprüfung statt. Diese beschränkt sich jedoch auf eine SCHUFA-Abfrage und auf die Kontobewegungen des Kreditnehmers. Anhand der regelmäßigen Geldeingänge kann die Bank abschätzen, bis zu welchem Betrag eine Kreditlinie möglich ist. Im Normalfall setzen Banken als grobe Richtschnur folgende Werte an:

  • Das 2-3fache der regelmäßigen Geldeingänge (Lohn, Gehalt)
  • Bei weiterem Vermögen auf Sparkonten (Depot, Tagesgeldkonto) bei der gleichen Bank kann die Kreditlinie auch höher ausfallen

Der Dispokredit wird dabei als Kreditlinie vergeben und kann jederzeit ganz oder teilweise zurückgezahlt werden. Allerdings hat auch die Bank das Recht, einen Dispokredit zu kündigen und die Bezahlung der offenen Beträge zu verlangen.

Mögliche Kreditsumme bei einem Ratenkredit

Ein herkömmlicher Ratenkredit wird im Normalfall als Annuitätendarlehen mit gleichbleibenden Rückzahlungsraten pro Monat vergeben. Hierbei erfolgt bereits eine etwas ausführlichere Bonitätsprüfung. Neben der obligatorischen SCHUFA-Auskunft und eventuellen Abfragen bei anderen Auskunfteien müssen Kreditnehmer bereits bei der Kreditanfrage Daten zu ihren regelmäßigen Einkünften und Ausgaben tätigen:

So wird die maximal mögliche Kreditrate ermittelt

Einkommen

(Arbeitseinkommen, Einkünfte aus Kapitalanlagen, Mieteinnahmen)

Ausgaben

(z.B. Miete, Energie, Hygieneartikel, Lebensmittel, Beiträge für Clubs und Vereine, Versicherungen, private Altersvorsorge, Kredite)

Rücklagen

(Ersatzanschaffungen, Reparaturen fürs Auto, Urlaubskasse, Notreserve)

=

Die maximal leistbare Rate

Tabelle 3: Berechnungsschema für die Ermittlung der maximalen Kreditrate

Aus dieser Rechnung lässt sich einfach ersehen, wie hoch die Kreditrate pro Monat maximal ausfallen darf. In diesem Fall kann die monatliche Belastung allerdings durch eine längere Laufzeit noch etwas gesenkt werden. Am Ende kommt es auch darauf an, welche Kosten der Kreditnehmer zu tragen bereit ist. Je länger die Laufzeit eines Kredits, desto höher fallen nämlich die Zinskosten aus, wie das obige Beispiel zeigt:

Kredit I Kredit II
Kreditsumme 15.000 Euro 15.000 Euro
Effektiver Jahreszins 3,00% p.a. 3,00% p.a.
Laufzeit 2 Jahre 8 Jahre
Rückzahlungsrate (im Monat) 644,45 Euro 175,67 Euro
Zinskosten 466,79 Euro 1.864,12 Euro

Tabelle 4: Beispielrechnung für die Auswirkung der Laufzeit auf die Zinskosten

Der hohe Unterschied erklärt sich aus dem großen Zeitraum und den jährlich berechneten Zinsen. Es wird nur wenig getilgt und dementsprechend über einen langen Zeitraum hinweg auf eine verhältnismäßig hohe Summen Zinsen gezahlt.

Mögliche Kreditsumme bei einer Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung ist die Haushaltsrechnung wie beim Ratenkredit ebenfalls angesagt. Darüber hinaus ist hier jedoch die Kreditsumme immer sehr stark auf das jeweilige Objekt zugeschnitten. Da die Besicherung im Regelfall über eine Grundschuld auf die Immobilie erfolgt, spielt auch dieser Aspekt eine nicht unwichtige Rolle bei der Finanzierbarkeit einer Immobilie. Aber auch unabhängig davon lässt sich zunächst die maximale Kreditsumme ermitteln:

Maximale Kreditrate x 12 Monate x 100

———————————————–

Zinssatz (in Prozent) + Tilgung (in Prozent)

Liegt dem Kreditnehmer also ein Angebot für eine Baufinanzierung mit einem gebundenen Sollzins von 2% vor und er entscheidet sich für eine anfängliche Tilgung 2%, kann er bei einer Kreditrate von 800 Euro maximal eine Kreditsumme in Höhe von 240.000 Euro erhalten. Dies funktioniert allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Beleihung der Immobilie dies auch hergibt. Somit ergeben sich für die Finanzierbarkeit einer Immobilie zwei weitere wichtige Faktoren:

1. Der Beleihungswert der Immobilie

Der Beleihungswert einer Immobilie ist der Geldbetrag, der sich auch langfristig betrachtet auf dem Markt mit einem Verkauf erzielen lässt. Dabei werden bereits Risikoabschläge für eventuelle Wertveränderungen der Lage und ähnliches vorgenommen. Im Normalfall liegt der Beleihungswert einer Immobilie immer etwas unterhalb des Verkehrswertes. Dazu kommt, dass viele Banken bei ca. 80% des Beleihungswertes ihre absolute Beleihungsgrenze ansetzen.

2. Das Eigenkapital des Kreditnehmers

Als Eigenkapital werden bei einer Baufinanzierung die Eigenmittel des Kreditnehmers bezeichnet. Je höher der Anteil von Eigenkapital am Kaufpreis der Immobilie, desto niedriger fällt die Beleihung aus. Während 20-30% eigenkapital gängige und gute Werte darstellen, kann bei 50% Eigenkapital bereits von einer komfortablen Finanzierungssituation gesprochen werden. In Bezug auf das obige Beispiel würde dies bedeuten, dass der Kreditnehmer selbst noch einmal über 240.000 Euro verfügt und somit eine Immobilie mit einem Kaufpreis von 480.000 Euro finanzieren könnte. Solche Fälle sind in der Praxis jedoch eher selten.

Wie sich unschwer erkennen lässt, ist die Frage nach der möglichen Kreditsumme im Fall einer Baufinanzierung etwas komplizierter. Wer jedoch seine maximal zahlbare Kreditrate bereits kennt, hat bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Darüber hinaus sollte zudem ein Eigenkapitalanteil von 20-30% des Kaufpreises zur Verfügung stehen, um am Ende kein Problem mit der Beleihung und eventuell zu hohen Zinsen zu bekommen.

Tipp
Beim Bau einer Immobilie können Kreditnehmer bekanntlich Eigenleistungen erbringen. Mit handwerklichem Geschick oder entsprechender Expertise lassen sich Renovierungsarbeiten durchführen oder die Außenanlagen selbst gestalten. Banken erkennen Eigenleistungen in vielen Fällen mit bis zu 15% des Kaufpreises als Eigenkapital an. Trotzdem ist hier eine genaue Planung erforderlich, um sich selbst am Ende nicht zu viel zuzumuten.

Fazit

Die Frage „Wie viel Kredit kann ich mir leisten“ wird von potenziellen Kreditnehmern nicht selten gestellt. Am Ende lässt sich dazu sagen, dass es immer auf die jeweilige Kreditart, die Bonität sowie die Konditionen der Darlehen ankommt. Auf Basis dieser Daten sowie des eigenen finanziellen Spielraums lässt sich am Ende ermitteln, was ein Kreditnehmer am Ende monatlich finanziell bewältigen kann. Bei einer Baufinanzierung müssen zudem zusätzlich Aspekte wie Eigenkapital und Beleihung mit in die Betrachtung einbezogen werden. Wer all diese Punkt im Blick behält, kann seine persönliche maximale Kreditsumme zumindest näherungsweise schon im Voraus bestimmen.

Quelle: BurAnd – 523421563/ shutterstock.com

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Ratgeber Altcoins: Die besten Alternativen zum Bitcoin

Kein anderes Investitions- und Anlageobjekt hat innerhalb der letzten Jahre eine solch aufsehenerregende Erfolgsgeschichte geschrieben wie der Bitcoin. Vor allem im Jahr 2017 hat nicht nur der Preis für den Vorreiter der Kryptowährungen schwindelerregende Höhen erreicht, sondern auch die Berichterstattung in den Medien stieg von einem All-Time-High zum nächsten. Daneben gibt es aber noch zahlreiche andere Kryptowährungen, die die gleiche Technologie nutzen wie der Bitcoin. Diese sogenannten Altcoins haben ebenfalls erstaunliche Kursgewinne erzielen können, sind aber nicht nur für Spekulanten interessant. Alles rund um die besten Alternativen zum Bitcoin finden Sie in diesem Ratgeber.

Die Aufmerksamkeit, die der ersten Kryptowährung Zuteil wurde, überragte Ende 2017 beinahe alle sonst im Mittelpunkt stehenden Persönlichkeiten, Unternehmen oder sonstigen Geschehnisse. Wie das Bild unten zeigt, ist das Interesse am Bitcoin zuletzt größer gewesen als am US-Präsidenten Donald Trump. Gleichzeitig zog der Kurs zum Allzeithoch an. 20.089 US-$ bezahlte man laut coinmarketcap.com am 17. Dezember für einen Bitcoin.

Google Trends: Suchanfragen 2017 von Trump und Bitcoin

Weltweite Suchanfragen 2017 bei Google für die Suchbegriffe „Trump“ und „Bitcoin“. Quelle: Google Trends

In diesem Zeitraum war auch das Suchvolumen bei Google am höchsten. Nach dem darauffolgenden Kurseinbruch – bis auf 11.833 US-$ – gingen die Suchanfragen ebenfalls wieder zurück. Eine Wechselwirkung ist hier also durchaus erkennbar. Als Indikator für das Trading sollten die Google Trends allerdings eher nicht herhalten.

Die Kurse von allen Kryptowährungen schwanken sehr stark. Gute Trader machen sich diese Volatilität zu Nutze und erzielen daraus Gewinne. Aber bevor wir zum Trading mit Kryptowährungen kommen, beginnen wir für diejenigen unter Ihnen, die auf diesem Gebiet noch kein Vorwissen haben, mit einer Einführung in die Kryptowährungen. Sie sollten schließlich niemals etwas handeln, dass Sie nicht verstehen.

Was sind Kryptowährungen?

Eine Kryptowährung ist digitales Geld, das mittels eines Computercodes – üblicherweise in der Programmiersprache C++ – erstellt wird. Diese Währung ist frei von Kontrolle durch Regierung oder Zentralbanken. Damit wird ein unabhängiges und dezentrales Zahlungsmittel geschaffen, welches über das Internet für alle verfügbar ist. Die Kryptowährungen werden auch Coins genannt. Die Coins lassen sich per Peer-to-Peer-Verbindung versenden und empfangen. Das bedeutet, sie gelangen auf direktem Wege von einem Rechner zu einem anderen. So lassen sich die Coins einfach tauschen und handeln.

Der Handel mit den Kryptowährungen läuft ähnlich wie bei gewöhnlichen Aktien ab. Die Kryptowährungen werden auf speziellen Börsen ge- und verkauft. Der Preis für die verschiedenen Währungen steigt und fällt je nach der Anzahl der verfügbaren Coins und dem Interesse der Investoren. Die Preise richten sich also ebenfalls nach Angebot und Nachfrage. Beeinflusst wird die Nachfrage neben anderen Faktoren wie bereits oben dargestellt durch die Berichterstattung. Es bestehen also mehrere Analogien zum Aktienhandel.

Die erste und bekannteste Kryptowährung ist Bitcoin. Bereits im Jahr 2008 wurde die erste Kryptowährung erschaffen. Als der Bitcoin 2009 handelbar wurde, konnte man für einen US-$ die geringe Anzahl von 10.000 Bitcoins kaufen. Man darf sich gar nicht ausrechnen, wie viel Geld das heute entspräche.

Wie funktionieren Kryptowährungen?

Jeder Computer, der mit dem Netzwerk einer Kryptowährung verbunden ist, wird als Node bezeichnet. Immer, wenn eine Transaktion erfolgt, werden die Daten an die Nodes gesendet. Sie sollen sicherstellen, dass alle Transaktionen legitim sind. Für diese Überprüfung werden komplexe Algorithmen genutzt. Der Überprüfungsprozess wird auch als Mining oder Schürfen bezeichnet. Für das Mining erhalten die beteiligten Computer in der Regel Coins der bestimmten Kryptowährung.

Hält die Transaktion der Überprüfung stand und gilt als berechtigt, wird sie mit anderen Transaktionen kombiniert. Zusammen bilden sie einen Block. Ist die im Code vorgegebene Blockgröße (Blocksize) erreicht, wird der komplette Block der sogenannten Blockchain hinzugefügt. Die Blockchain stellt eine Art Kontobuch dar, in dem alle Transaktionen für den Coin gespeichert sind. Sind die bestätigten Transaktionen angehängt, ist die Blockchain endgültig und unveränderlich. Es können nur neue Blöcke hinzugefügt, aber keine alten geändert werden. Damit könnte die Blockchain-Technologie das Zahlungssystem von morgen darstellen.

Was sind Altcoins?

Der Begriff Altcoins entstand als Kurzform für alternative Coins, weil die anderen Kryptowährungen (teilweise) eine Alternative zu den Bitcoins darstellen. Für alle anderen Kryptowährungen außer dem Bitcoin gilt daher die Bezeichnung Altcoin. Die Altcoins basieren zudem häufig auf der Technologie des Bitcoin, da diese Open Source ist. Es gibt aber auch Coins, die komplett auf die Blockchain-Technologie verzichten, aber trotzdem Erfolg haben (siehe: IOTA).

Was ist ein ICO?

Momentan gibt es über 1.300 Altcoins und die Zahl steigt quasi täglich. In diesem Zusammenhang fällt häufig die Bezeichnung ICO. Das Kürzel steht für Initial Coin Offering und beschreibt den Vorgang eines Unternehmens, Coins an Investoren und Unterstützer auszuschütten. Im Gegenzug erhält das Unternehmen Geld, meist in Form von Bitcoins.

Ein ICO ist somit ein unreguliertes Instrument für Startups an Geld zu gelangen, ohne die streng regulierte Kapitalaufnahme zu nutzen. Altcoins sind also für Unternehmen eine Alternative zum Crowdfunding oder dem noch viel schwieriger in die Wege zu leitenden Börsengang. Daher sind zahlreiche Coins im Umlauf, die in erster Linie überhaupt nicht als Zahlungsmittel fungieren sollen, sondern zur Unterstützung der dahinterstehenden Unternehmungen und den damit verbundenen Projekten dienen.

Wie kaufe ich Altcoins?

Dazu wird es eine größere Anleitung geben, doch wir raten immer eine Basis zu haben wo Sie Ihre normale Währung (auch FIAT Geld) in Ethereum, Bitcoin oder Litecoin umwandeln können. Absolut seriös und zuverlässig ist hier Coinbase. Über diesen Link kommen Sie zu der Plattform. Danach empfiehlt sich eine Börse, die wirklich viele Währungen hat und da gibt es mehrere Varianten. Im Moment kann es bei den meisten dieser Börsen zu Überlastungen kommen, aber sehr zuverlässig war bisher Binance, eine Plattform aus Asien, die auch in deutscher Sprache zur Verfügung steht. Vorteile: Recht klares Vorgehen bei der Verifizierung, zuverlässig was Erreichbarkeit angeht und man kann auch dort die 2-Faktor Anmeldung aktivieren (UNBEDINGT machen).

Altcoins Optionen kaufen

Altcoins - Die besten Alternativen zum Bitcoin

Bild: Die Kursentwicklung des Bitcoin und der Altcoins bringen Anleger zum Staunen. Bildquelle: Julia Tsokur – 320379275 / Shutterstock.com

Man kann Altcoins und Bitcoins auch handeln, ohne sie wirklich zu kaufen. Das geht vor allem auf Optionsplattformen wie IQ Option. Wie alle aufmerksamen Leser wissen, so haben auch wir diese Plattformen getestet und IQ Option sticht da bei dem Thema Kryptowährungen besonders hervor. Folgende Kryptowährungen können getradet werden: Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Ripple, Litecoin, IOTA, Dash, Ethereum Classic, Monero, OmiseGo, Zcash, Santiment. Ja, es gibt durchaus berechtigte Argumente, alles real zu kaufen, aber das hier ist die einfache und vergleichsweise unkomplizierte Möglichkeit, sehr viele Altcoins zu traden UND vor allem sie auch zu shorten, also auf einen fallenden Kurs zu setzen. Wer also an die Bubble glaubt… hier sind Sie richtig.

Die bekanntesten Altcoins

Der Handel mit den Kryptowährungen ist mittlerweile ein großes Geschäft. Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen zusammengefasst beträgt über 600 Mrd. US-$ (29.12.2017) und liegt damit vor Amazon, die eine Marktkapitalisierung von 565 Mrd. US-$ aufweisen. Diese Zahlen lassen gleichzeitig erkennen, wie groß der Krypto-Markt auf der einen Seite ist; allerdings auch, wie klein er im Vergleich mit dem Kapital- und dem Geldmarkt ist. Die Marktkapitalisierung berechnet sich bei Kryptowährungen ähnlich wie bei Aktien:

  • Anzahl der Coins x Preis = Marktkapitalisierung
  • Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Coins schwankt je nach Kryptowährung stark
  • Sind viele Coins im Umlauf, reicht ein geringer Preis für eine hohe Marktkapitalisierung
  • Je weniger Coins verfügbar sind, desto höher ist grundsätzlich der Preis für einen Coin
  • Die Nachfrage hängt selbstredend von vielen weiteren Faktoren ab

Zu der Marktkapitalisierung trägt offenkundig Bitcoin den größten Anteil bei, auch wenn dieser in der Vergangenheit im Verhältnis gesunken ist. Die Marktkapitalisierung von Bitcoin liegt derzeit bei 246 Mrd. US-$. Das entspricht fast 40 % des gesamten Marktes. Dennoch stehen hinter alternativen Coins oft herausragende Ideen oder technologische Fortschritte, die nicht nur den Zahlungsverkehr besser abwickeln als Bitcoin, sondern viele weitere Anwendungsgebiete haben. Zu den bekanntesten Altcoins zählen:

  • Ethereum,
  • Ripple,
  • Litecoin,
  • Bitcoin Cash,
  • IOTA,
  • Monero und
  • DASH.

All diese Kryptowährungen finden sich momentan in den Top-Ten der Coins mit der größten Marktkapitalisierung wieder oder sind zumindest nahe dran. Der bekannteste Altcoin ist Ethereum. Als ein Konkurrent von Bitcoin zählt Ethereum allerdings nicht, da sich die Anwendung der Coins unterscheiden. Mit der Blockchain-Technologie, die Bitcoin ins Leben gerufen hat, stehen noch viele weitere Anwendungen bereit, als nur ein digitales Zahlungsmittel zu sein. Um mit Kryptowährungen zu handeln, sollte man sie verstehen. Deshalb stellen wir einige der wichtigsten Altcoins vor.

Ethereum

Ethereum ist wie Bitcoin ein dezentrales und öffentliches Blockchain-Netzwerk. Abgesehen von größeren, technischen Veränderungen, ist der größte Unterschied zwischen den beiden bekanntesten Kryptowährungen im Zweck zu finden. Während Bitcoin eine Anwendung zum Übertragen von digitaler Währung darstellt, ermöglicht die Ethereum Blockchain das Anlegen und Ausführen von dezentralen Programmen beziehungsweise Verträgen, sogenannten Smart Contracts.

Die eigentliche Währung, die das Netzwerk am Laufen hält, heißt Ether (ETH). Neben dem Trading wird Ether auch von den Entwicklern der Anwendungen genutzt, um Transaktionsgebühren und Services im Ethereum-Netzwerk zu bezahlen.

Dieses Potential und immer neue Anwendungen, die dank Ethereum entwickelt werden konnten, haben auch den Preis an den Coinbörsen hochgetrieben. Während Anfang 2017 ein Coin noch 8 US-$ kostete, wird er nun bei 746 US-$ gehandelt. Damit kann er die Erfolgsgeschichte des Bitcoin fast nachzeichnen. Bei der Marktkapitalisierung steht Ethereum mit fast 73 Mrd. US-$ an der dritten Stelle. Direkt zum Jahresende 2017 ist Ripple auf den zweiten Rang vorgerückt.

Ripple

Mit 82 Mrd. US-$ steht Ripple vor Ethereum. Der Wert von Ripple liegt damit bei einem Drittel aller Bitcoins. Die zugrundeliegende Kryptowährung heißt Ripple XRP und wird im Ripple-Net verwendet. Das Ripple-Net stellt ein Netzwerk dar, in dem Banken, Zahlungsdienstleister und weitere Unternehmen global Geld versenden können.

Anders als andere Kryptowährungen ist Ripple allerdings nicht 100%ig dezentralisiert. Alle XRP werden von einem Unternehmen und von diesem Unternehmen allein veräußert, während fast alle anderen Kryptowährungen „geschürft“ werden. Für die Freigeister könnte das sicherlich ein Faktor sein, nicht in Ripple zu investieren. Den meisten Investoren dürfte dies allerdings egal sein. Vor allem, wenn man sich die Rendite anschaut: im Dezember 2017 ist der Wert eines XRP um 1000 % gestiegen.

Litecoin

Litecoin wird oft auch als kleiner Bruder des Bitcoin bezeichnet oder gar als Kopie abgetan. Dabei ist Litecoin vielleicht das, was Bitcoin eigentlich sein wollte: Eine digitale Währung basierend auf der Blockchain. Gegenüber dem Bitcoin gibt es mindestens drei herausragende Unterschiede:

  • Umlaufmenge der Coins
  • Marktkapitalisierung
  • Geschwindigkeit

Es wird insgesamt 84 Millionen Litecoins geben, während bei Bitcoin nach 21 Millionen Schluss ist. Aufgrund dieser begrenzten Verfügbarkeit steigt auch der Wert, wenn die Nachfrage nicht deutlich zurückgeht. Die größere Umlaufmenge der Litecoins ist jedoch nur ein psychologischer Vorteil bei Menschen, die nicht gerne mit Dezimalzahlen handeln. Dann bezahlt man lieber mit einem Litecoin anstelle von 0,02 Bitcoin.

Bei der Marktkapitalisierung liegt Litecoin mit 13 Mrd. US-$ auf Platz 6 und ist nicht mal annähernd in Reichweite des Bitcoin. In Zukunft kann hier Litecoin aber noch stark aufholen. Vor allem, da die Geschwindigkeit einer Transaktion mit Litecoin viermal schneller abläuft und nicht so viel Zeit für die Bestätigungen erforderlich ist. Dadurch ist Litecoin für Händler eine bessere Zahlungsmethode als Bitcoin. Hinzu kommt, dass die Transaktionsgebühren bei Litecoin nur einen Bruchteil dessen betragen, was beim Versenden von Bitcoins berechnet wird.

IOTA

IOTA hat in den letzten Monaten ebenfalls einen bahnbrechenden Zuwachs hingelegt. Zum Jahresende stieg der Kurs innerhalb eines Monats von 0,35 US-$ auf mehr als 5 US-$ an. Damit platzierte sich die nicht auf einer Blockchain basierende Kryptowährung ebenfalls in den Top-Ten der Marktkapitalisierung.

Hinzukommt, dass IOTA seine eigene Plattform namens Tangle entwickelt hat, deren Prozesse etwas anders ablaufen als bei einer Blockchain. Aber auch hier werden die Zahlungen durch Teilnehmer im Netzwerk bestätigt, allerdings fällt das Mining weg. Das hat den Vorteil, dass die Geschwindigkeit des Netzwerks durch die Anzahl der Nutzer steigt.

Von diesen Nutzern kann es in Zukunft viele geben, denn IOTA ist als Zahlungsmittel für das Internet of Things gedacht. So kann beispielsweise der Kühlschrank neue Lebensmittel bestellen und zahlt mit IOTA. Oder es wird als Zahlungsmittel an der Tankstelle eingesetzt, indem im Fahrzeug ein IOTA-Wallet integriert ist. Oder es wird für den Kauf von Daten auf einem Online-Marktplatz genutzt. Oder… oder… oder… Die Anwendungsmöglichkeiten werden fast nur durch die eigene Phantasie begrenzt. Kein Wunder, dass große Unternehmen mit IOTA kooperieren (Microsoft) oder gar investieren (Bosch).

Bitcoin Cash

Am 1. August 2017 haben Entwickler einen sogenannten Hard Fork initiiert und damit eine neue Kryptowährung geschaffen. Mittels eines Hard Fork entsteht in der Blockchain quasi eine Gabelung. Die neue Kryptowährung folgt dann dem neuen Pfad mit womöglich verbesserter Technologie, während die alte logischerweise auf dem alten Pfad bleibt. Miteinander kompatibel sind diese Blockchains nicht mehr.

Bitcoin Cash wurde geschaffen, um den Überprüfungsprozess zu beschleunigen und die Transaktionsgebühren zu minimieren. Dies funktioniert soweit auch, allerdings haben Kritiker Zweifel ob der Sicherheit von Bitcoin Cash. Dem rasanten Aufstieg der Währung stand dies allerdings nicht im Weg. Aktuell liegt Bitcoin Cash bei einem Preis von 2.500 US-$ und auf Platz 4 bei der Marktkapitalisierung.

Monero

Während Bitcoin zunächst häufig in den Schlagzeilen landete, weil auf dem Online-Schwarzmarkt die Kryptowährung gerne als Zahlungsmittel verwendet wurde, ist die Privatsphäre nicht unbedingt sichergestellt. Monero, bzw. die damit verbundene Kryptowährung XMR, setzt hier an und ist ein vollständig privates, digitales Zahlungsmittel.

Bei Bitcoin kann man alle Zahlungen im öffentlichen „Kassenbuch“ nachvollziehen, bei Monero läuft dies komplett anonym ab. Das kann natürlich für kriminelle Machenschaften verwendet werden, aber das Anwendungsgebiet ist noch viel weiter. Zahlreiche Kunden möchten einfach nicht, dass ihr Einkaufsverhalten von großen Marketingfirmen nachvollzogen wird. Auch bei „heiklen Geschäften“, beispielsweise der Kauf von Sexspielzeug oder die Inanspruchnahme einer Escort-Begleitung, setzen die Kunden auf Privatsphäre.

Der Bedarf besteht also allemal, was sich auch im Kurs niederschlägt. Anfang 2016 kostete ein XMR 0,5 US-$. Mittlerweile sind es bereits 375 US-$. Trotz des rasanten Wachstums ist ein weiterer Aufstieg möglich, sind doch nur 15,5 Mio. XMR im Umlauf. Eine größere Marktakzeptanz kann auch hier den Preis zusätzlich in die Höhe treiben.

DASH

DASH ist ebenfalls aus einem Hard Fork des Bitcoin entstanden, jedoch schon 2014. Auch bei DASH, dem digital cash, war das Hauptanliegen, die Zeit der Transaktion zu minimieren. Im Vergleich zu Bitcoin ist DASH schneller und anonymer. Eine Zahlung ist in wenigen Sekunden bestätigt und abgeschlossen. Innerhalb des letzten Jahres stieg die Akzeptanz von DASH immer mehr an und so konnte auch diese Kryptowährung ihren Wert verhundertfachen. Anfang 2017 kostete DASH 12 US-$, nun sind es 1145 US-$.

Die Zukunft der Altcoins

Der Bitcoin hat seinerseits im letzten Jahr auch einen unglaublichen Wertzuwachs hingelegt. Anfang des Jahres kostete ein BTC 1.000 US-$, Mitte des Jahres waren es 2.500 US-$ und am Jahresende waren es zwischenzeitlich 20.000 US-$. Die Rendite von 2000 % hat die Mainstream-Medien hellhörig gemacht und einen Hype ausgelöst. Damit wurde die breite Masse erreicht, die bislang noch nichts vom Bitcoin gehört oder keine Ahnung hatte, was es damit auf sich hat. Das hat auch für die Altcoins positive Effekte:

  • Größere Aufmerksamkeit führt zu einem größeren Investitionsvolumen
  • Immer mehr Handelsplätze für Kryptowährungen werden geschaffen
  • Zahlreiche neue Projekte auf Basis der Blockchain werden gestartet

Da der Bitcoin quasi die Einstiegswährung in die Kryptowährungen ist, konnten die Altcoins profitieren. Auf den Coinbörsen wird in der Regel eine Kryptowährung gegen Bitcoins getauscht, so dass die Investoren zuerst Bitcoin kaufen und dann erst in Altcoins investieren können. Mittlerweile ist aber auch hier Bewegung in den Markt gekommen und man kann, wie oben bereits erwähnt, auch andere Kryptowährungen direkt gegen FIAT Geld tauschen. Dies wird sich in Zukunft auch noch ausweiten, was weitere Interessenten anregen könnte, zu investieren.

Aufnahmestopp und neue Handelsplätze

Hinzu kommt, dass immer mehr Handelsplätze für die Kryptowährungen entstehen. Aufgrund des größeren Andrangs musste sogar die bekannte Plattform Bittrex zeitweise einen Aufnahmestopp veranlassen, da sie mit der Verwaltung und Verifizierung der Neukunden nicht hinterherkamen.

Weil noch nicht alle potentiellen Investoren am Markt vertreten sind, wird deutlich, dass das Investitionsvolumen noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat. Darüber hinaus sind viele institutionelle Anleger noch nicht in den Handel mit Kryptowährungen eingestiegen – entweder aufgrund von Restriktionen seitens der Regierungen oder aber einfach, weil sie im Handel mit Bitcoin etc. nur eine Blase und damit zu hohe Risiken sehen.

Wie bereits beschrieben, ist die Marktkapitalisierung im Vergleich zu anderen Finanzmärkten deutlich geringer, sodass hier in der Zukunft noch ein deutlicher Zuwachs möglich ist. Ein Großteil der neuen Gelder wandert übrigens in die Altcoins, wie eine Betrachtung der Bitcoin-Dominanz zeigt. Bitcoin hat zwar einen Anteil von fast 40 % am gesamten Kryptomarkt, jedoch ist dieser Wert 2017 kontinuierlich gesunken.

Das bedeutet, dass das Wachstum der Altcoins größer ist als das des Bitcoins. Wer also Bedenken hat, dass es zu spät sei, in Kryptowährungen zu investieren, sollte sich eines Besseren belehren lassen. Hier sind weiterhin ungeahnte Renditen möglich. Wie immer bei der Betrachtung von Rendite und Risiko zeigt sich aber auch bei Altcoins, dass die hohe Rendite nur mit einem hohen Risiko zu erkaufen ist.

Die Risiken beim Handel mit Altcoins

Wer in Kryptowährungen investiert, sollte sich bewusst sein, dass sich der Preis innerhalb kürzester Zeit stark verändern kann. Das gilt für Altcoins fast noch mehr als für Bitcoins, da das Investitionsvolumen bei den alternativen Kryptowährungen deutlich geringer ist. In der Folge ist auch die Volatilität bei den Altcoins größer. Wenn man bedenkt, dass der Preis für den Bitcoin an einem Tag durchaus schon um 30 % sinken (oder auch steigen) kann, ist bei Altcoins die mögliche Amplitude noch größer. Beim Handel mit Altcoins sind daher mehrere Risiken zu beachten:

  • Sehr hohe Volatilität
  • Totalverlust möglich
  • Investition in miserable Projekte/Unternehmen möglich
  • Marktmanipulation möglich

Die hohe Volatilität ist natürlich ein entscheidender Faktor, wenn es um den Handel geht. Aufgrund der großen Schwankungen sind schnelle Gewinne möglich, allerdings auch genauso schnell Verluste. Hier sollte man vorsichtig sein und nur so viel Geld investieren, wie man bereit ist, auch zu verlieren. Eine kleine Nachricht bei Twitter oder News aus dem Entwicklerteam kann schon für einen Kursanstieg oder -verfall um 50 % und mehr sorgen.

Gerüchte und „Shitcoins“

Darüber hinaus gibt es auch Projekte, die entweder kaum bis gar kein Potential haben. Die damit verbundenen Kryptowährungen werden auch als sogenannte „Shitcoins“ bezeichnet. Kauft man sich hier aufgrund von halbgaren Gerüchten ein, kann schnell Geld verbrannt werden. Das braucht nur eine Webseite mit einer hübschen Optik und schon lassen sich „Opfer“ finden. Als kleine Anregung lohnt sich ein Blick auf yetanotherico.com.

Daneben gibt es auch ICOs, die nur darauf abzielen, das Geld der Investoren einzustreichen. Die Kryptowährung wird daraufhin vernachlässigt und nicht weiterentwickelt, so dass ihr Wert langsam – was auch immer langsam für den Kryptomarkt bedeutet – aber sicher gen null sinkt.

Sieht man die geringe Marktkapitalisierung von neuen Kryptowährungen, ist es offenkundig, dass einzelne Personen oder Gruppen die Preise manipulieren können. Wer einige Bitcoins mehr auf der Tasche bzw. in der Wallet hat, kann den Preis einer Kryptowährung in die Höhe treiben und so andere Spekulanten für diesen Coin interessant machen. Ist der Preis hoch genug, werden die Gewinne schnell eingesammelt und der Preis sinkt wieder drastisch. Dieses Prozedere wird auch als pump and dump bezeichnet. Andere Marktteilnehmer verfallen dem FOMO-Phänomen (Fear Of Missing Out) und steigen bei viel zu überteuerten Preisen ein und tragen am Ende die Verluste.

Tipps für den Handel mit Altcoins

Der Handel mit Kryptowährungen ist eben ein Nullsummenspiel. Gibt es Gewinner auf der einen Seite, muss es auch Verlierer geben. Langfristig betrachtet, ist der Preis einer Kryptowährung allerdings eine Frage der dahinterstehenden Technologie. Die Kryptowährungen, die sich in der Zukunft für den Alltagsgebrauch anbieten, werden sich durchsetzen. Andere Altcoins werden vom Markt verschwinden, weil sie keine Rolle mehr spielen.

Fundamentalanalyse

Hier ist es wichtig, sich mit dem hinter der Kryptowährung stehendem Konzept vertraut zu machen. Das ist mit einer Fundamentalanalyse gleichzusetzen. Essentiell sind dabei folgende Punkte:

  • Das Entwicklerteam,
  • Die Community,
  • Der Verwendungszweck und die Alltagstauglichkeit der Kryptowährung sowie
  • Roadmap und Whitepaper der Unternehmung.

Wer also erfolgreich in Altcoins investieren will, muss sich wie beim Aktienhandel auch intensiv mit der Materie beschäftigen. Es kann ebenso sein, dass der Bitcoin von der Spitze der Kryptowährungen abgelöst wird. Auch wenn das aktuell kaum jemand auch nur zu denken wagt. Deshalb ist es auch bei Kryptowährungen wichtig, seine Investitionen zu streuen.

Daneben darf man aber die (aktuelle) Abhängigkeit des Kryptomarktes vom Bitcoin nicht vernachlässigen, auch wenn diese in Zukunft wahrscheinlich weiter sinken wird. Diese Abhängigkeit führt häufig bei vielen, aber nicht allen Kryptowährungen zu folgenden Relationen:

  • Preis für Bitcoin steigt -> Preise für Altcoins sinken
  • Preis für Bitcoin sinkt -> Preise für Altcoins sinken
  • Preis für Bitcoin ist instabil -> Preise für Altcoins sinken
  • Preis für Bitcoin ist stabil -> Preise für Altcoins steigen

Da die Altcoins in Bitcoins gehandelt werden, ist diese Abhängigkeit nicht überraschend. Es kann vorkommen, dass ein Altcoin seinen Preis in US-$ hält, der Preis in Bitcoin aber gleichzeitig sinkt. Das ist der Fall, wenn der Bitcoin steigt. Ein stabiler Preis des Bitcoins lässt die Anleger jedoch in alternative Kryptowährungen investieren. Dabei ist die Bezeichnung stabil nicht unbedingt mit anderen Gebieten der Finanzwelt zu vergleichen. Tägliche Schwankungen von einigen Prozentpunkten sind durchaus noch als stabil zu bezeichnen.

Diese Umstände machen es auch für Daytrader nicht unbedingt leichter, Geld mit dem Handel von Altcoins zu verdienen. Ohnehin ist der Markt der Kryptowährungen nicht unbedingt mit dem Devisenhandel gleichzusetzen. Bei den meisten Altcoins hat sich herausgestellt, dass eine sinnvolle Strategie darin besteht, Kryptowährungen mit einem fundierten Gerüst aus Entwicklerteam, Projektidee und Community zu kaufen und langfristig zu halten. Dabei sollte man einfach investieren und sich die Preise am besten einige Monate überhaupt nicht anschauen.

Unterschiedliche Handelsmöglichkeiten für verschieden Trader-Typen

Das ist für die Psyche besser und führt nicht zu emotional diktierten Entscheidungen. Im schlimmsten Fall ist die Investition natürlich wertlos. Wenn es allerdings gut läuft, kann nach einigen Monaten oder für besonders Geduldige nach einigen Jahren ein sehr großer Gewinn zusammenkommen.

Wer allerdings von den täglichen Schwankungen profitieren will, kann sich auch an das Daytrading wagen. Hier ist neben einem deutlich höheren Zeitaufwand jedoch auch eine starke Psyche gefordert, um die Schwankungen mental verkraften und sinnvolle Investitions- bzw. Trading-Entscheidungen zu treffen.

Neben der oben angesprochenen Fundamentalanalyse wird auch die technische Analyse für den Handel mit Altcoins angewendet. Hier kommt es den Daytradern auch gelegen, dass ein Handel mit Kryptowährungen rund um die Uhr möglich ist. Gewinne, aber auch Verluste, können so zu jeder Zeit realisiert werden.

Beim Handel mit Altcoins ist es (aktuell) nicht möglich, short zu gehen. Wer also nicht damit rechnet, dass die Preise für Altcoins steigen, muss sich bislang auf die Altcoins Optionen beschränken. In diesem Bereich können jedoch nur ausgewählte Altcoins getradet werden. Durch die breitere Akzeptanz werden hier in Zukunft aber mehr und mehr hinzukommen.

Abgesehen davon werden mittlerweile auch Futures auf den Bitcoin an der US-Terminbörse CBOE (Chicago Board Options Exchange) und von der CME Group angeboten. Weitere Bitcoin-Handelsprodukte könnten 2018 folgen. Unter anderem denken die NASDAQ und die Deutsche Börse ebenfalls darüber nach, auf der Kryptowährung basierende Finanzprodukte einzuführen. Das kann für den gesamten Kryptowährungsmarkt eigentlich nur von Vorteil sein, wenn weitere Institutionen die Kryptowährungen akzeptieren und neue Handelsmöglichkeiten eröffnen.

Typen von Investoren

Beim Handel mit Kryptowährungen gibt es – grob betrachtet – zwei unterschiedliche Arten von Marktteilnehmern: die Spekulanten und die Überzeugten. Daneben gibt es natürlich auch noch Mischformen der beiden Kategorien.

Spekulanten

Der Anteil der Spekulanten ist in den letzten Monaten stark angestiegen. Vor allem durch die breite mediale Berichterstattung sind zahlreiche Menschen auf Bitcoin und Co. aufmerksam geworden. Das schnelle Geld hat sie angelockt und zum (zu) schnellen Preisanstieg Ende 2017 geführt. Kurz darauf sank der Preis für einen Bitcoin von 20.000 US-$ auf etwa 13.000 US-$ und konnte sich einigermaßen stabilisieren.

Für Spekulanten hält aber auch das Jahr 2018 noch weiteres Gewinnpotential bei den Kryptowährungen bereit. In erster Linie sind bei den Altcoins auch in wenigen Monaten noch Renditen von 1.000 % und mehr möglich. Vermutlich werden viele Spekulanten in diesem Bereich tätig.

Überzeugte

Zu den „Überzeugten“ gehören diejenigen, die an die Zukunftsfähigkeit der Blockchain-Technologie glauben. Im Zuge der Digitalisierung wird die Blockchain in mehreren Einsatzfeldern integriert und führt zu einem Mehrwert für Menschen und Unternehmen. Die Kryptowährungen werden in Zukunft nicht nur für den Zahlungsverkehr und für Verträge genutzt, sondern können in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt werden.

Forschungsprojekte können mit Kryptowährungen genauso finanziert werden wie Kredite. Dabei bleibt man unabhängig von Banken und Regierungen, was den Überzeugten häufig wichtiger ist als die reine Wertentwicklung eines Altcoins. Die Blockchain hat auf jeden Fall das Potential, das Bezahlen zu verändern, bietet darüber hinaus aber noch viele andere Möglichkeiten, die sich erst noch entwickeln müssen.

Fazit – es ist noch nicht zu spät

Die Mischform aus den beiden Kategorien, quasi die überzeugten Spekulanten, versucht dabei mit der Investition die Technologie voranzutreiben und gleichzeitig selbst etwas Geld zu verdienen. Ob das schlussendlich allerdings gelingt, ist eine Frage, die aktuell niemand konkret beantworten kann.

Niemand kann vorhersagen, wie sich der Preis des Bitcoins und der Altcoins entwickelt. Es reichen häufig Ankündigungen von Regierungen aus, den Handel von Kryptowährungen einzuschränken oder gar nur darüber nachzudenken, um den Kurs um 10, 20 oder auch 30 % sinken zu lassen. Es handelt sich bei Kryptowährungen also immer um ein hochspekulatives Geschäft, bei dem der Totalverlust droht.

Beim Daytrading kommt die Schwierigkeit der Abhängigkeit vom Bitcoin hinzu. Reißt dieser kurzzeitig aus, leiden die Altcoins darunter. Das ist sowohl bei negativen als auch bei positiven Ausreißern der Fall. Einfacher ist hier der Handel mit Optionen auf Kryptowährungen, weil hier auch „short gehen“ möglich ist. Ob und wie Sie schlussendlich handeln, bleibt Ihnen überlassen. Dabei sollten Sie immer daran denken, dass der Kryptomarkt nicht der Forex- oder der Aktienmarkt ist, auch wenn sich einige Ähnlichkeiten erkennen lassen.

Das hohe Risiko aufgrund der Volatilität und der Unsicherheit ob der Stabilität des Marktes macht Altcoins allerdings nicht zu einer sicheren Anlagemöglichkeit. Auf der anderen Seite besteht natürlich die Chance auf traumhafte Renditen – immer noch. Aber: Die Furcht vor einer Blase wird mit steigendem Preis immer größer und die Medien haben ihren Anteil daran, da sie ein meinungsbildender Faktor sind. Ob und wann die Blase platzt, kann aber keiner sagen. Vielleicht ist auch schon nächsten Monat alles vorbei und ein Bitcoin kostet wieder nur 100 US-$ wie es 2013 der Fall war. Ähnlichkeiten zur Dot-Com-Blase, die vielen Investoren Unmengen an Geld kostete, sind auf jeden Fall zu erkennen.

Andere „Bitcoin-Größen“ wie John McAfee oder die Winklevoss Zwillinge sind hingegen überzeugt davon, dass der Bitcoin bestehen bleibt und sein Preis weiter steigen wird. Einige Experten rechnen sogar damit, dass ein Bitcoin in Zukunft 1.000.000 US-$ kostet. Das sind natürlich alles nur Spekulationen, aber was wäre der Finanzmarkt ohne Spekulationen?

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Fondsvolumina europäischer Aktienfonds – Von der Ebbe 2016 zur Flut 2017?

Aktienfonds, die sich auf europäische Aktien spezialisiert haben, hatten 2016 aufgrund der Eurokrise unter massiven Geldabflüssen zu leiden. Investoren legten ihr Geld im vergangenen Jahr lieber in die boomenden Märkte Brasilien, Peru oder Kasachstan an. Seit Anfang 2017 fließen jedoch wieder mehr Gelder nach Europa. Von einer Flut kann aber noch lange keine Rede sein.

uropäische Aktienfonds sind für Investoren wieder interessant

Investoren setzen wieder vermehrt auf europäische Aktien. Ein Grund dafür ist, dass europäische Unternehmen wieder Gewinne machen. Allein die deutschen Aktiengesellschaften schütten 2017 den Rekordwert von 46,3 Milliarden Euro an Dividenden aus. Quelle: lisheng2121 – 498244432 / Shutterstock.com

Dass Aktien in Zeiten der niedrigen Zinsen eine zwar nicht risikofreie, aber zumindest rentable Geldanlage sein können, ist klar. Und der Trend bestätigt das Ganze. Doch nicht nur die Großinvestoren werden wieder auf Europa-Aktien aufmerksam. Weil das Sparbuch so gut wie wertlos geworden ist, befassen sich auch immer mehr Laien mit dem Thema Börse und Aktienanlage. Wer dazu nach hilfreichen Informationen sucht, wird unter anderem auf der Webseite Brokervergleich.de fündig. Der Artikel erläutert akribisch, welche Gebühren und Kosten beim Aktienkauf entstehen und welche Strategien es gibt. Anschließend zeigt ein Blick auf die folgende Infografik, in welchen europäischen Aktienmärkten sich eine Investition 2016 gelohnt hätte.

Europäische Börsen legten Jahresend-Rallye hin

Lange Zeit sah es 2016 so aus, als könnten die großen europäischen Indizes wie der deutsche DAX-Index oder der französische Leitindex CAC 40 keinen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr erreichen. Zum Jahresende kam es jedoch überraschend zu starken Kursgewinnen der europäischen Blue Chips. Mit einem Plus von 6,8 Prozent konnte der DAX am Ende noch aufwarten. Damit kam die deutsche Börse dem MSCI World Index, der die Entwicklung der Aktien von 23 Industrieländern weltweit widerspiegelt, noch recht nahe. Der MSCI World dient den weltweiten Aktienfonds als Vergleichsindex und verzeichnete 2016 ein Plus von 10,3 Prozent.

Aktienfonds Beispiel: Der russische Aktienmarkt war 2016 der Gewinner unter den europäischen Märkten

Wer am 1. Januar 2016 100.000 Euro in den russischen Aktienindex RTS investiert hatte, verdiente am Jahresende 58.000 Euro. Der dänische Leitindex OMX steht dagegen mit einem Verlust von 12,7 Prozent am Ende des Rankings. Quelle: eigene Darstellung

Strategen großer Banken empfehlen wieder europäische Aktienfonds

Die europäischen Aktienfonds mussten 2016 imposante Netto-Abzüge in Höhe von 113 Milliarden US-Dollar verkraften. Inzwischen ließen die überaus guten Unternehmensdaten der Europäer die Strategen der großen Banken wie JP Morgan Chase & Co. oder BNP Paribas SA aufhorchen. Wenn die 30 DAX-Konzerne eine Dividende von 31,6 Milliarden Euro an ihre Anleger ausschütten, kann das nicht von ungefähr kommen. Und wenn von den 160 Unternehmen, die im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX gelistet sind, 137 eine Dividende zahlen, sind diese Unternehmen durchaus empfehlenswerte Geldanlagen.

Unternehmen Dividende ges. Dividende je Aktie Dividenden-Rendite (%)
Daimler 3,48 Mrd. € 3,25 € 4,6
Allianz 3,46 Mrd. € 7,60 € 4,8
Siemens 3,06 Mrd. € 3,60 € 2,8
Deutsche Telekom 2,80 Mrd. € 0,60 € 3,6
BASF 2,75 Mrd. € 3,00 € 3,4
Bayer 2,23 Mrd. € 2,70 € 2,5
BMW 2,10 Mrd. € 3,50 € 4,1
Münchner Rück 1,38 Mrd. € 8,60 € 4,7
Deutsche Post 1,27 Mrd. € 1,05 € 3,3

Tabelle: DAX-Konzerne mit einer Dividendenausschüttung von mehr als einer Milliarde Euro im Jahr 2017

Dass im Börsenjahr 2017 trotzdem erst etwa 1,3 Milliarden Euro in europäische Aktienfonds zurückgeflossen sind, mag daran liegen, dass die Dividenden-Ausschüttungsquote teilweise über 100 Prozent liegt wie zum Beispiel bei der Deutschen Telekom oder ProSiebenSat.1. Eine solche Dividendenpolitik gilt als nicht nachhaltig, da sie die Möglichkeiten für spätere Investitionen stark einschränkt. Für Christian W. Röhl, Gründer der Research-Plattform Dividendenadel, ist eine Ausschüttungsquote von mehr als 75 Prozent ein klarer Verkaufsgrund.

Erfolgreiche Strategien in einer Welt voller Risiken

Wachsende Staatsschulden, die Finanzkrise von 2008 durch die Pleite der Bank Lehman Brothers, der Brexit, die US-Präsidentschaftswahlen und ganz aktuell die Frage, ob in Frankreich die französische Politikerin Le Pen von der rechtsextremen Front National (FN) an die Macht kommt, das sind nur einige der Faktoren, die Anlageentscheidungen in der heutigen Zeit schwierig machen. Die Börse reagiert auf solche Ereignisse oft ambivalent und für viele nicht nachvollziehbar.

Die nachfolgenden Zitate von Top-Fondmanagern geben einen kleinen Einblick in die Denkweise der Börsianer:

Didier Saint-Georges, Fondmanager bei Carmignac Gestion

  • Zur Situation nach der Finanzkrise 2008: „Wir hatten nach der Lehman-Pleite im Herbst 2008 beschlossen, auf Kapitalerhalt zu setzen. Wir sicherten die Aktienpositionen mit Derivaten gegen Kursverluste ab und schwenkten auf konservative Anleihen um, vor allem auf Dollar- und Yen-Titel. Dadurch verhinderte der Fonds große Verluste, die viele Konkurrenten im Börsensturz nach dem Lehman-Bankrott erlitten.“
  • Zur Lage in den Schwellenländern Anfang 2009: „Wir hatten Anfang 2009 erkannt, dass sich die Schwellenländerbörsen schon Ende 2008 zu erholen begannen. Damit war klar, dass sich die Stimmung für Aktien verbessern wird. Der Fonds stieg wieder ein und machte die Rally mit.“

Luca Pesarini, Manager des Mischfonds „Ethna Aktiv“ für Anlagen in Europa

  • Zur Situation kurz vor der Finanzkrise 2008: „Wir waren schon recht skeptisch beim Blick auf die Märkte und haben deshalb 2008, mit zeitweise über der Hälfte des Fondskapitals in cash, gut überstanden.“
  • Zu seinen bevorzugten Anlageformen: „Schulden des Staates zu kaufen für einen Mini-Zins, also seine Anleihen, das bringt nichts. Da kaufe ich lieber Firmen über die Aktienschiene oder Unternehmensanleihen.“
  • Zur weltweiten Überschuldung: „Wir haben keine Lösung, denn die Staaten müssen eigentlich sparen, aber wenn sie das tun, werden die Politiker nicht wiedergewählt. Es wird keine großen Sparprogramme geben – allen aktuellen Diskussionen zum Trotz. Wir wissen alle, wo das endet, aber nicht wann.“

Bill Gross, Starmanager beim großen US-Anleiheverwalter Pimco

  • Zur kreditfinanzierten Geldanlage: „Die Ära der Kreditausweitung, die zweistellige Portfoliorenditen ermöglichte, ist vorüber. Die Anleger bekommen bei den beiden wichtigsten Wertpapierformen gleichzeitig Probleme. Inzwischen ist die Ära der Inflation angebrochen, die üblicherweise mit einem Gegenwind und nicht mit einem Rückenwind für die Wertpapierpreise einhergeht – sowohl für Aktien als auch für Anleihen.“

Guillermo Hernandez Sampere, Handelschef bei MPPM EK in Eppstein

  • Zur Marktsituation 2012: „Verbesserte Gewinne, solide makroökonomische Daten und die Tatsache, dass Aktien erwartungsgemäß Investoren angesichts politischer Ereignisse mehr Sicherheit bieten als Anleihen, sind einige der Gründe für die Zuflüsse. Die Märkte haben auch höhere Kurs-Gewinn-Verhältnisse akzeptiert, was ein Anzeichen für einen optimistischen Ausblick ist.“

Zitatquellen: Handelsblatt.de
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Unterzeichnung eines Kreditvertrages
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Ist der Minikredit eine Alternative zum Ratenkredit?

Immer mehr Menschen tendieren in Deutschland dazu, einen Kredit für die unterschiedlichsten Zwecke aufzunehmen. Ob es ein dringend benötigtes Ersatzgerät für den Haushalt ist oder aber der langersehnte Traum, spielt dabei keine Rolle. Während für die zweite Situation höchstwahrscheinlich ein klassischer Ratenkredit notwendig wäre, würde im ersten Fall schon ein Minikredit ausreichen. Doch ist er wirklich eine ernstzunehmende Alternative?

Voraussetzungen für einen klassischen Kredit sind sehr umfangreich

Wer schon einmal einen finanziellen Engpass hatte oder momentan in einer entsprechenden Situation ist, wird sich schon mit dem Thema der Kreditaufnahme befasst haben. Die bekannteste Kreditart stellt dabei der klassische Ratenkredit dar, der vorzugsweise bei der Bank beantragt wird. Die Kreditsumme ergibt sich dabei aus dem Kreditbetrag, den Zinsen und der Laufzeit. Zurückgezahlt werden muss der Kredit immer in festen Monatsraten, deren Höhe variabel ist und sich nach den genannten Faktoren richtet. Wer einen solchen Ratenkredit aufnehmen möchte, kann dies mittlerweile ebenso online tun, doch auch hier sind die Voraussetzungen für die Erlangung des Kredits ähnlich komplex:

  • Sicherheiten müssen vorhanden sein
  • Festes Einkommen muss Rückzahlung garantieren
  • Prüfung der Bonität ist fester Bestandteil
  • Abtretung der Gehaltsforderungen an Bank

Keine Bank erteilt einen Ratenkredit an einen Verbraucher, wenn dieser keinerlei Sicherheiten im Gegenzug offeriert. Auch wenn gerade bei Personen, die häufiger schon einmal fremdes Geld benutzen, der Eindruck von geschenktem Geld entstehen kann, so ist genau das Gegenteil der Fall. Ohne ein festes Einkommen, das man der Bank offenlegt, stehen die Karten ebenso schlecht wie bei einer negativen Bonitätsprüfung respektive bei negativen Schufa-Einträgen. Die Abtretung der Gehaltsforderungen gegen den Arbeitgeber an die Bank zählt ebenfalls zu den Standardmaßnahmen. 

Minikredit wird auch Kleinstkredit genannt und ist für kleinere Beträge

Reparatur bezahlen durch Minikredit

Ist einmal etwas am Auto defekt, kann mit einem Minikredit schnell repariert werden. Bildquelle: RomanR – 411935320 / Shutterstock.com

Zu trennen von dem soeben erörterten klassischen Kredit ist der Minikredit, der auch als Kleinstkredit bekannt ist. Im aktuellen Vergleich (Stand: 07.03.17) liegen die effektiven Jahreszinsen zwischen 7,95% und 13,90%. Hierin liegt auch schon ein erster Unterschied zum klassischen Kredit, denn es ist in letzter Zeit ein zu beobachtender Trend gewesen, dass Ratenkredite als 0%-Finanzierungen angeboten werden. Bei diesen muss der Kreditnehmer keine Zinsen für das zur Verfügung gestellte Geld zahlen, sondern lediglich den originären Betrag. Kleinstkredite weisen jedoch noch mehr Unterschiede gegenüber dem Ratenkredit auf:

  • Minikredit läuft über viel kürzere Zeiträume
  • Geldsumme ist letztlich viel kleiner
  • Kurzfristig verfügbar

Wie der Name „Minikredit“ bereits suggeriert, ist dieser nicht nur auf wesentlich kürzere Laufzeiten angelegt, sondern stellt dem Kreditnehmer auch einen erheblich kleineren Geldbetrag zur Verfügung. Dieser beträgt normalerweise zwischen 500 bis 5000 Euro. Mit diesem können kurzfristig und ohne das Ausarten in ein umfangreicheres Prozedere Geldprobleme ausgemerzt werden. Manche Verbraucher nutzen hierfür auch schlicht den Dispokredit ihres Kreditinstituts, doch hier fallen in der Regel noch erheblich mehr Zinsen an.

Der Minikredit benötigt weniger Sicherheiten und ist online verfügbar

Sicherheiten beim Minikredit

Der Minikredit eignet sich vor allem für Menschen, die weniger Sicherheiten anbieten können. Bildquelle: pathdoc – 526221952 / Shutterstock.com

Doch es gibt noch weitere Unterschiede, die zwischen einem Ratenkredit und einem Minikredit bestehen:

Kreditart Vorteile Nachteile
Ratenkredit Große Beträge möglich Umfangreicher Prozess
Minikredit Kaum Sicherheiten nötig Weniger Geld

Vorweg gesagt sollte man wissen, dass Minikredite aktuell hauptsächlich online zu finden sind. Gleichfalls bieten aufgrund der anfallenden Bearbeitungsgebühren, die in einem nur schlechten Verhältnis zum kleineren Kreditbetrag stehen, längst nicht alle Kreditinstitute überhaupt einen Kleinstkredit an. Doch der Fakt, dass für die Erlangung eines Minikredits im Internet zu suchen ist, ist keinesfalls ein immanenter Nachteil, denn hier gibt es mehrere hilfreiche Plattformen, die einem im Nu den Weg zum fremden Geld eröffnen.

Eine Alternative besteht darin, den Kleinstkredit über einen Finanzmakler abzuschließen respektive sich von diesem unterstützen zu lassen. In der Regel wird dies jedoch nicht nötig sein, da der gesamte Prozess nicht nur weniger umfangreich ist und somit schneller vonstattengeht, sondern auch weniger Anforderungen an den künftigen Kreditnehmer stellt. Hierin liegt nämlich ein weiterer Unterschied zum Ratenkredit, denn für einen Kleinstkredit benötigt ein Verbraucher kaum Sicherheiten. Selbstverständlich liegt dies vorrangig darin begründet, dass der Betrag des Darlehens auch wesentlich geringer ausfällt. Aber auch aber kommen Verbraucher um die Erbringung eines Gehaltsnachweises nicht herum.

Alternative Möglichkeiten der Geldbeschaffung können vorzugswürdig sein

Insgesamt lässt sich somit festhalten, dass der Minikredit auf jeden Fall eine lohnenswerte Alternative zum Ratenkredit ist, sofern man nicht eine größere Geldsumme benötigt und mit der Abwicklung des Ganzen über das Internet leben kann. Für Menschen, die bereits ein oder mehrere negative Schufa-Einträge aufweisen, handelt es sich demgemäß um eine nahezu ideale Lösung, an schnelles Geld zu kommen. Wer über die Aufnahme eines Kredits nachdenkt, sollte nichtsdestotrotz wissen, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, kurzfristig an Geld zu gelangen, die ohne die Beanspruchung fremder Güte auskommen:

  • Freunde und Verwandte nach Geld fragen
  • Nicht benötigte Gegenstände aus Haushalt verkaufen
  • Kurzfristig einen Minijob annehmen

Eine Möglichkeit ist es, Freunde und Verwandte nach Geld zu fragen. Hiervor schrecken aber auch manche Personen zurück, denn an Geldproblemen ist schon die eine oder andere Freundschaft zerbrochen. Taktisch klug ist es jedoch auch, Gegenstände aus dem Haushalt zu veräußern, die nicht mehr benötigt werden. Hierfür bieten diverse Handelsplattformen im Netz kostenlose Anlaufstellen, doch es gilt zu beachten, dass bei manchen eine Provision anfällt. Die klassische Möglichkeit ist es, mehr zu arbeiten bzw. kurzfristig einen Minijob anzunehmen.

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Crowdinvesting: Bei diesen Anbietern können Sie in Immobilien investieren

Crowdinvesting ist derzeit in aller Munde. Das liegt vorrangig daran, dass sich mit herkömmlichen Anlageformen kaum mehr eine zufriedenstellende Rendite erzielen lässt. Besonders beliebt ist aber eine bestimmte Form des Crowdinvestings, und zwar das in Immobilien. Das leicht zu verstehende Prinzip versucht dabei, Privatanleger und Immobilienentwickler zusammenzubringen und so die Bedürfnisse von beiden Seiten kumulativ zu stillen.

Crowdinvesting ist besonders in schwierigen Wirtschaftszeiten beliebt

Menschen, die noch nie mit dem Thema Crowdinvesting in Berührung gekommen sind, fragen sich initial natürlich, um was für eine Anlageform es sich hierbei handelt. Genauer gesagt ist es jedoch keine Anlageform, sondern eine Finanzierungsform. Gemäß fr-online.de hat sie sich besonders im Bereich zukunftsträchtiger Startups etabliert. Diese versuchen mit einem überzeugenden Geschäftsmodell Mikroinvestoren davon zu überzeugen, mit typischerweise geringen Geldbeträgen unterstützend aktiv zu werden. Der Investor, und wenn sein Einsatz auch noch so klein ist, sieht sich jedoch beim Crowdinvesting einem ähnlichen Risiko ausgesetzt, wie dies auch bei anderen Investitionsformen auftritt. Floppt das Unternehmen, in das investiert worden ist, nämlich, so ist das Geld fort und die erhoffte, hohe Rendite futsch. Doch was passiert in dem Fall, dass man eine hübsche Summe investiert hat und das Unternehmen in der Zukunft zum Global Player avanciert? In diesem Fall hängt die Rendite von der Beteiligungsform ab:

  1. Stille Beteiligungen
  2. Genussrechte
  3. Partiarische Darlehen

Die Stille Beteiligung ist ein Begriff, der seine Ursprünge im Gesellschaftsrecht hat und dort vor allem im Zusammenhang mit der stillen Gesellschaft auftritt. Genussrechte und Partiarische Darlehen kann man hingegen auch unter dem Oberbegriff des Mezzanine-Kapitals zusammenfassen. Dies wiederum bedeutet, dass die Finanzierungsart sich aus Eigen- und Fremdkapital zusammensetzt und eine direkte Erfolgsbeteiligung winkt.

Immobilien als Investitionsobjekt eignen sich für viele Anleger hervorragend

Crowdinvesting in Immobilien

Immobilien galten und gelten prinzipiell noch immer als relativ sichere Anlage. Bildquelle: Denphumi – 278179301 / Shutterstock.com

Wer sich der Vorteile von Crowdinvestment bewusst ist, hat nicht nur auf der Seite der in großer Zahl zur Verfügung stehenden Anbieter die freie Wahl, sondern natürlich auch bei dem Startup, in das investiert werden soll. Besonders populär ist dabei momentan die Investition in junge Startups, die sich mit der Immobilien-Branche beschäftigen. Somit fragt sich, warum ausgerechnet diese auf Anleger einen geradezu magischen Reiz ausübt. Begründet werden kann dies mit etlichen Faktoren:

  • Wohnraum wird laut de immer knapper
  • Immobilienpreise sind immer weiter gestiegen
  • Wertverlust ist vergleichsweise gering
  • Solide Rendite bei geringem Risiko

Eine Investition in Immobilien gilt gemäß faz.net nicht umsonst immer noch als eine der solidesten Anlageformen, was mit dem vergleichsweise geringen Risiko in diesem Sektor zu tun hat. Die Rendite ist zwar nicht so hoch, wie dies bei hochspekulativen Geschäften der Fall ist, pendelt sich jedoch für gewöhnlich bei vier bis sechs Prozent ein. Ein entscheidender Faktor ist, dass der Bedarf an Wohnraum in letzter Zeit immer weiter gestiegen ist. Vor allem in großen Städten  reicht dieser häufig nicht aus, um die ganzen Anfragen zu decken.

Vergleiche sollten bei der Vielzahl von Anbietern vorher durchgeführt werden

Macht man sich auf die Suche nach einer Plattform, wo man im Rahmen des Crowdfundings in Immobilien investieren kann, so wird man feststellen, dass es hierfür schon spezialisierte Anbieter gibt. Anleger sollten aber immer im Vorfeld gründlich vergleichen. Zu den bereits erwähnten, spezialisierten Anbietern zählen unter anderem die drei folgenden:

Anbieter Gründung Branche
Exporo 2013 Real Estate
Rendity 2015 Fintech und Crowdfunding
Zinsland 2014 Projektentwicklungen

Bei der Entscheidung für oder gegen eine Firma sollte man vor allem Kriterien mit einfließen lassen, die sich dem eigentlichen Ziel des Investments widmen, nämlich dem Geldverdienen. Im Klartext sollte die Seite also möglichst viel Klarheit über das Projekt verschaffen, für das Investoren gesucht werden. Transparenz ist hierbei das alles Entscheidende. Wer Faktoren verschweigt, kann prinzipbedingt nicht als seriös und vertrauenswürdig eingestuft werden. Hilfreich ist es auch, sich vor dem Investment einen Überblick über die Vergangenheit der Crowdinvesting-Plattform und auch das Startup als solches zu verschaffen. Im Rahmen dessen sollten Fragen wie die folgenden beantwortet werden:

  1. Welche erfolgreichen Projekte hat die Plattform schon finanziert
  2. Wie viel Erfahrung haben die Gründer des jeweiligen Startups
  3. Welche Qualifikationen bringen diese mit

All dies dient dazu, final einen Überblick darüber zu erhalten, wie sinnvoll sich eine Investition im Detail darstellt.

Investitionskapital ist abhängig von privaten wirtschaftlichen Verhältnissen

Eine sehr wichtige Frage, die es abschließend noch zu klären gilt, ist die der angemessenen Investitionshöhe. Bevor man sich anlässlich dessen jedoch seinen privaten wirtschaftlichen Verhältnissen widmet, sollte man noch wissen, dass einige Anbieter eine Mindestsumme als Investition fordern, die auch nicht unterschritten werden darf. Auf diese Art und Weise wird sichergestellt, dass überhaupt real eine Chance existiert, dass der benötigte Gesamtbetrag zustande kommen kann. Leider lässt sich auf die Frage, wie viel man investieren sollte, keine pauschale Antwort geben, weil das von mehreren Faktoren abhängig ist:

  • Summe der Ersparnisse
  • Aktueller Verdienst
  • Wahrscheinlichkeit der Rendite
  • Risikobereitschaft
  • Erfahrung in dem Bereich

Da immer das Risiko des Totalverlustes gegeben ist, ist es allerdings klug, kein Geld zu investieren, das dringend benötigt wird oder schon anderweitig verplant ist. Hat man im Hinterkopf sich schon damit angefreundet, dass das Geld im schlimmsten Fall weg sein kann, ist dies mehr als die halbe Miete. Ein guter Tipp ist es auch, eben jenes Risiko zu streuen und den zur Verfügung stehenden gesamten Investitionsbetrag lieber zu splitten bzw. in mehrere Startups gleichzeitig zu investieren und somit ein kleines Portfolio aufzubauen.

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