JFD Brokers

JFD Brokers wurde im Jahr 2011 in Limassol auf Zypern ins Leben gerufen. Seit dem Launch betreut das Unternehmen nun auf fünf Kontinenten in über 60 Ländern seinen Kundenstamm. Das Geschäftskonzept basiert auf ECN / STP Brokerage, um eine absolute Transparenz im Geschäftsgebaren sicherzustellen. JFD Brokers spricht sich eindeutig gegen Market Maker aus und legt Wert darauf, keine Boni zu zahlen, sondern mit niedrigen Margen und einer beständigen Weiterentwicklung des Handelsumfeldes seine Kunden zu begeistern. Der Broker bietet Zugang zu über 100 Partnern. Die Regulierung erfolgt durch die zyprische Börsenaufsicht CySEC. Darüber hinaus erfolgt eine Regulierung durch die Bafin, die französische ACP und die britische FCA.

Das Handelskonto

JFD Brokers bieten keine unterschiedlichen Kontomodelle an, sondern fokussieren sich auf ein Konto, welches allen Kunden gleichermaßen den direkten Zugang zu neun Anlageklassen mit über 800 Basiswerten ermöglicht. Für die Kontoeröffnung ist eine Mindesteinlage von 500 US-$ Voraussetzung.

Das Gebührenmodell

Für den Handel mit Aktien-CFDs fallen Gebühren in Höhe von 0,1 Prozent des Ordervolumens an, für Index-CFDs 0,25 Euro pro CFD. Gleiches gilt auch bei einem CFD auf Anleihen oder auf Rohstoffe. Damit verdient der Broker nur und ausschließlich an den Kommissionen. Für eine Übernachtposition fallen Zinsen in Höhe von drei Prozent pro Jahr an, + / – Libor.

Einstieg und Ausbildung

Neben einem kostenlosen Demokonto stellt der Broker auch noch mehrfach in der Woche Webinare zur Verfügung, die alle relevanten Themen rund um den Handel abdecken. Die Vorträge sind nicht ausschließlich, aber sehr häufig in deutscher Sprache gehalten. Der FAQ-Katalog deckt die häufigsten Fragen ab, eine echte Weiterbildung wird jedoch in den Webinaren angeboten. Bedauerlich ist, dass kein eBook zur Verfügung steht, um sich bereits zu Beginn ein Basiswissen anzueignen. Der Einstieg in den Handel hängt damit von der Frequenz der relevanten Anfängerwebinare ab.

Die Handelsplattform

JFD Brokers setzt im Handel konsequent auf die Plattform MetaTrader 4. Nach eigener Aussage dient der MT 4 als Grundlage für die hauseigene Weiterentwicklung MT 4+, die allen Anforderungen sämtlicher Trader gerecht werden soll. Neben einer größtmöglichen Individualisierung der Plattform bietet der JFD MAM (Multiple Account Manager) eine Alternative zur bis dato bekannten Plattform MT Multitrader. JFD Brokers richtet sich mit dieser Komponente in erster Linie an Vermögensverwalter, die auf CFD-Basis Kundengelder verwalten. Die Handelsplattform MT 4+ garantiert den Zugang zu allen Märkten weltweit. Die hohe technologische Ausrichtung lässt bereits heute eine Abwicklung von 50.000 Trades pro Sekunde zu.

Für den Handel von unterwegs steht laut eigener Aussage jetzt die erste App für Android und iOS zur Verfügung, welche einen direkten DMA / STP Zugang ermöglicht.

Je nach Basiswert ist der Handel mit einem maximalen Hebel von 1 : 100 möglich, bei Aktien ist der Hebel beispielsweise auf 1 : 20 maximiert. Die Kundenorders werden sofort in den Markt weitergeleitet, über 100 Partner, Broker und Banken, garantieren eine Abnahme faktisch in Echtzeit. Kunden handeln zu den tatsächlichen Kursen, die von den Partnern gestellt werden, JFD Brokers nimmt keine Veränderung an den Kursen vor. Auf Wunsch können die Kunden ein Post-Trade-Ausführungsprotokoll erhalten. Darin sind die Uhrzeit der Ausführung des Trades sowie der Name des Gegenübers genannt. Diese Form der Transparenz findet sich bei kaum einem anderen Anbieter.

Fazit

JFD Brokers ist nach eigener Aussage angetreten, um den in den Augen der Zyprioten nicht transparenten Markt im CFD-Handel transparent und kundenfreundlich zu gestalten. Mit der Kombination Demokonto, Ausbildungsprogramm und moderater Einstiegsgröße richtet sich der Broker auch an Einsteiger im CFD-Handel. Es muss allerdings eingeräumt werden, dass die Aus- und Weiterbildung bei anderen Mitbewerbern kompakter und strukturierter aufgebaut ist. Das Handelsangebot und die technologische Ausrichtung zielen allerdings auch stärker auf professionelle Anleger ab, Anfänger können sich auf der Seite des Brokers auch in Bezug auf Terminologien leicht überfordert fühlen.

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